Gemeine Esche (Fraxinus excelsior)
Steckbrief Gemeine Esche
wissenschaftlicher Name Fraxinus excelsior
| deutscher Name | Gemeine Esche | ||||||||||||
| Familie |
Ölbaumgewächse (Oleaceae) |
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| Gattung | Fraxinus | ||||||||||||
| Art | excelsior | ||||||||||||
| Herkunft | einheimisch | ||||||||||||
| Wuchshöhe [?] | 3-15-30 | ||||||||||||
| Fruchtart |
Nussfrüchte |
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| Wurzelsystem | Pfahlwurzler | ||||||||||||
| Gartenwert [?] | 3 | ||||||||||||
| Frosthärte [?] | –28°C bis –32°C | ||||||||||||
| Holzwert [?] | 1,5 | ||||||||||||
| Geschlecht |
eingeschlechtlich zwittrig |
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| Häusigkeit |
einhäusig |
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| Bestäubung |
Fremdbestäubung Windbestäubung |
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| Blattanordnung | gegenständig | ||||||||||||
| Blattaufbau | zusammengesetzt | ||||||||||||
| Blattform | gefiedert | ||||||||||||
| weitere Merkmale | Fiedern gesägt | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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Beschreibung - Gemeine Esche
Vorkommen
In Mitteleuropa stark verbreitet: vom Flachland über die Mittelgebirge bis 700 m, den Schwarzwald bis 1230 m bis zu 1400 m in den Alpen.
Erscheinungsbild
Sommergrüner, bis 40 m hoher Baum.
Blätter
Winterknospen schwarz. 4-6 Fiederpaare, Fiederblättchen kurz gestielt, Endfieder länger gestielt, insgesamt um 25 cm lang, Fiederblättchen bis 10 cm lang und 4 cm breit. Oberseits frischgrün, unterseits etwas heller und auf den Hauptnerven leicht behaart. Im Austrieb rötlich braun, im Herbst unauffällig gelblich-grün.
Borke/Rinde
Längsrissig, breit gerippt, grau.
Blüten
Blüten erscheinen vor dem Laubaustrieb in unauffälligen Rispen, männlich, weiblich oder zwittrig. Blütezeit: Mai.
Früchte
Nußfrüchte geflügelt, hellbraun, an vorjährigen Zweigabschitten. Trägt Früchte ab September.
Wissenswertes
Zur Pflanzenfamilie der Ölbaumgewächse gehörend. Windblütig, nicht selten aber von pollensammelnden Bienen besucht. Die reifen Früchte bleiben oft bis zum Frühjahr hängen. Reiche Fruchtbildung erfolgt meist im 2-jährigen Rhythmus. Die gemeine Esche ist neben der Eberesche einer der wenigen einheimischen Bäume mit gefiederten Blättern. Ihr Holz ist in der Möbeltischlerei sehr geschätzt: es ist zäh, elastisch und splittert nicht. Bereits zu uralter Zeit stellte man daraus vor allem Lanzen, Speere und Pfeile her. Selbst die griechischen Mythologie schwärmt von seinem Nutzen als Waffenholz: so soll Achilles den trojanischen Helden Hektor mit einem Eschenspeer besiegt haben. Noch bis in die heutige Zeit gibt man dem Eschenholz zur Fertigung von Turngeräten und Werkzeugstielen den Vorzug. Ungezählt sind die Krankheiten, gegen die die Blätter, die Früchte und sogar das Holz der Eschen wirken soll. Die Verehrung des Baumes mag zum Teil auf seiner Bedeutung in der alten nordisch-germanischen Weltanschauung beruhen: nach der Edda-Sage erschufen die Götter Mann (Aks) und Frau (Embla) aus einer Esche beziehungsweise einer Ulme. Schließlich ist es auch eine Esche, die in dieser Mythologie als der Weltenbaum Yggdrasil Zentrum und Stütze des gesamten Kosmos darstellt. Die gemeine Esche wird 200 Jahre alt und kann Stämme von 1 m Dicke bilden; sie ist eine der hochwüchsigsten Laubbäume der heimischen Flora. Viele Bäume werden von Gallmilben befallen: die Fruchtbildung unterbleibt dann und es werden stattdessen verholzte Gallen gebildet.
- Quellenangaben und verwendete Literatur














