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Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)

Steckbrief Berg-Ahorn

wissenschaftlicher NameAcer pseudoplatanus

Bienenweide  Vogelnährgehölz  Giftpflanze 
deutscher Name Berg-Ahorn
   
Familie Seifenbaumgewächse
(Sapindaceae)
Gattung Acer
Art pseudoplatanus
andere Formen/ Varianten Berg-Ahorn 'Leopoldii' (Acer pseudoplatanus 'Leopoldii')
Rotblättriger Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus f. atropurpureum)
Herkunft einheimisch
Giftigkeit giftig (Details »)
   
Wuchshöhe [?] 4-16-35
Fruchtart Spaltfrüchte
Wurzelsystem Herzwurzler
Gartenwert [?] 2,3
Frosthärte [?] –24°C
Holzwert [?] 1
   
Geschlecht eingeschlechtlich
zwittrig
Häusigkeit einhäusig
Bestäubung Fremdbestäubung
Tierbestäubung
   
Blattanordnung   gegenständig
Blattaufbau einfach
Blattrand gelappt
weitere Merkmale Lappen gesägt
   
Blütezeit  
J F M A M J J A S O N D
Fruchtreife  
J F M A M J J A S O N D
Blatt
Blatt von Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn
Blatt Rückseite
Blattrückseite von Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn
Herbstfärbung
Herbstfärbung von Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn
Borke
Borke von Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn
Blüten
Blüten von Acer pseudoplatanus
Früchte
Früchte von Acer pseudoplatanus
Habitus
Habitus/ Gestalt / Äußere Form von Acer pseudoplatanus
Schattenriss
Schattenriss von Acer pseudoplatanus
Skizzen mit freundlicher Genehmigung von Manfred Müller-Berg
Knospe
Knospe von Acer pseudoplatanus
Zweig
Zweig von Acer pseudoplatanus
junges Blatt
junges Blatt Acer pseudoplatanus
Blüten
Blüten Acer pseudoplatanus
Keimling
Keimling Acer pseudoplatanus

Beschreibung - Berg-Ahorn

Vorkommen

Bestandsbildener Waldbaum in Laubmischwäldern, im Bergland gewöhnlich zusammen mit Nadelhölzern bis zur Baumgrenze aufsteigend (Schwarzwald bis 1480 m , in den Alpen bis 1650 m). Häufig in Alleen und Parks.

Erscheinungsbild

Sommergrüner, bis 30 m hoher Baum.

nur als Baumsommergrün

Blätter

Fünf-lappig, 3-15 cm lang gestielt, an der Basis keulig verdickt. Oberseits dunkelgrün, unterseits heller und auf den Hauptnerven behaart. Im Herbstaspekt leuchtend goldgelb, im Bergland auch leuchtend rötlich.

Borke/Rinde

Schuppig, braun bis graubraun.

Blüten

Erscheinen mit oder nach den Blättern, gelbgrün, in traubenartigen, hängenden Rispen mit zwittrigen und eingeschlechtigen Blüten. Blütezeit: April bis Mai.

Früchte

Flügelfrüchte ungefähr rechtwinklig angeordnet. Trägt Früchte ab September.

Giftigkeit

giftig: Samen und speziell die Keimblätter des Bergahorns enthalten giftige Aminosäuren [...] Eines der Gifte ist das Hypoglycin, das auch schwere Vergiftungen beim Menschen auslösen kann. Beschrieben wird das toxisch hypoglykämische Syndrom (Jamaikanische Brechkrankheit) nach Aufnahme der Akeepflaume. Hypoglycin ist eine Aminosäure, die durch Verdauungsvorgänge in eine toxische Form umgewandelt wird.

Quelle

Giftig für: Mensch, Mensch, Mensch

Standortbedingungen

Sonnig bis halbschattig. Anspruchslos, bevorzugt aber frische bis feuchte, tiefgründige, kalkhaltige Böden. Nicht staunässeverträglich. Außerordentlich frosthart, sehr windresistent, ziemlich salzverträglich, sehr empfindlich gegenüber Luftverschmutzung, hitzeempfindlich, spätfrostgefährded, schattenverträglich.

Wissenswertes

Die Blüten des Berg-Ahorns werden durch Bienen und Fliegen bestäubt, die Früchte verbreitet der Wind. Die Bäume können ein Alter von 500 Jahren erreichen. Das helle, feste Holz wird zu Furnieren verarbeitet und auch für Musikinstrumente (Gitarre, Geige) genutzt. Wird gerne aufgrund der Ähnlichkeit seiner Blätter mit der Platane verwechselt. In Mythologie und Volksglauben hat der Ahorn kaum eine Bedeutung.

- Quellenangaben und verwendete Literatur

Berg-Ahorn: Detailmerkmale Baum Bestimmung
(Acer pseudoplatanus Baum Details, 0054)