Lorbeerblättriger Schneeball (Viburnum tinus)
Steckbrief Lorbeerblättriger Schneeball
wissenschaftlicher Name Viburnum tinus
| deutscher Name | Lorbeerblättriger Schneeball | ||||||||||||
| alternative Bezeichnungen |
Mittelmeer-Schneeball |
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| Familie |
Moschuskrautgewächse (Adoxaceae) |
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| Gattung | Viburnum | ||||||||||||
| Art | tinus | ||||||||||||
| Herkunft | Südeuropa/Mittelmeer | ||||||||||||
| Giftigkeit | giftig (Details ») | ||||||||||||
| Wuchshöhe [?] | bis 3,5 m | ||||||||||||
| Fruchtart |
Beerenfrüchte |
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| Geschlecht |
zwittrig |
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| Häusigkeit |
einhäusig |
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| Bestäubung |
Fremdbestäubung Tierbestäubung |
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| Blattanordnung | gegenständig | ||||||||||||
| Blattaufbau | einfach | ||||||||||||
| Blattform | länglich | ||||||||||||
| Blattrand | glattrandig | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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Beschreibung - Lorbeerblättriger Schneeball
Vorkommen
Süd-Europa, Mittelmeergebiet, Anatolien.
Erscheinungsbild
Immergrüner, 2-3,5 m hoher Strauch, breit aufrecht wachsend, sehr dichtbuschig.
Blätter
Blätter 3-10 cm lang, elliptisch bis länglich-elliptisch, zugespitzt oder stumpf, mit breit keilförmiger (teilweise auch abgerundeter) Basis. Auf der Oberseite dunkelgrün, Nervatur hell, meist kahl, auf der Unterseite hellgrün, achselbärtig, entlang der Nerven behaart.
Borke/Rinde
Triebe kahl oder leicht behaart.
Blüten
Weiß, in der Knospe rosa, in 4-9 cm breiten Trugdolden, leicht duftend. Alle Blüten steril.
Früchte
Früchte rundlich, 7-8 mm lang, dunkelblau, später fast schwarz.
Giftigkeit
giftig: Beeren, Blätter und Rinde
Giftig für: Mensch
Standortbedingungen
Standort sonnig bis halbschattig.
Im allgemeinen anspruchslos, gedeiht auch auf trockenen Böden, bevorzugt mäßig trockene bis frische, nährstoffreiche Substrate, schwach sauer bis alkalisch.
Im allgemeinen in Deutschland nicht winterhart, nur in sehr geschützten Lagen und im Weinbauklima im Freien aushaltend; hohes Ausschlagsvermögen, verträgt starken Rückschnitt gut;
ist wärmeliebend und hitzeverträglich.
Sonstiges
Die systematische Zuordnung ist neuerdings zwar geändert, aber noch nicht gesichert, daher wird Viburnum auch den Familien: Caprifoliaceae und Viburnaceae zugeordnet.
- Quellenangaben und verwendete Literatur







