Alte Lindenallee in Tübingen

Register-Nr.: 3604

Standort, Beschreibung und Links

Standort: von Sportanlagen bis Wildermuth-Gymnasium

Die alte Lindenallee ist laut Tüpedia die älteste Baumanlage Tübingens. Sie stammt von 1508, als zunächst 40 Bäume auf einer Strecke von 700 m gepflanzt wurden, sozusagen als roter Teppich für die Besucher der Universität. Später sind weitere Bäume dazugekommen. Früher diente die Allee den Verbindungsstudenten als „Naturkneipe“. Zu Fronleichnam kreiste dort ein biergefülltes Trinkhorn. (Wilfried Setzler: Der Streit um die Tübinger Alleen und die Heimatschutzbewegung) Ende der 70er-Jahre wurde fast die Hälfte der Allee einer neuen Umgehungsstraße geopfert, die nun mitten durch die Allee führt und nur einen Teil davor und dahinter übrig lässt. Schließlich sollte dort 2005 eine neue Sporthalle gebaut werden. Diesmal gelang es allerdings der Bevölkerung mit massiven Protesten, eine weitere Zerstörung abzuwenden. Unter anderem wurde angeführt, dass die Linden eine geschützte Fledermausart beherbergen. (Quelle: Presseerklärung der Naturschutzvereine). Die Allee besteht heute aus 43 Linden vor der Unterbrechung, und 10 dahinter. Schon lange führt hier keine Straße mehr durch, zwischen den Bäumen ist Wiese. Es wird geschätzt, dass noch 5 Linden aus der ersten Pflanzung erhalten sind. Diese sind nicht so unendlich dick, aber im Ensemble durchaus sehenswert. Einen der dicksten Bäume habe ich mit BHU 4,75 m gemessen. Zum Teil wachsen Efeu und jede Menge Misteln darauf. Zum Teil sind sie hohl oder es sind Äste abgebrochen.

Link: http://www.tuepedia.de/index.php/Alte_Lindenallee

Forum: http://www.baumkunde.de/forum/viewtopic.php?t=12362

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Zuletzt aktualisiert: 10.04.2021