Hunds-Rose (Rosa canina)

Steckbrief - Hunds-Rose

wissenschaftlicher NameRosa canina

Bienenweide  Vogelschutzgehölz  Vogelnährgehölz 
deutscher Name Hunds-Rose
alternative Bezeichnungen Hagebutte
   
Familie Rosengewächse
(Rosaceae)
Gattung Rosa
Art canina
Herkunft einheimisch
   
Fruchtart Apfelfrüchte
Wurzelsystem Tiefwurzler
   
Geschlecht zwittrig
Häusigkeit einhäusig
Bestäubung Fremdbestäubung
Tierbestäubung
   
Blattanordnung   wechselständig
Blattaufbau zusammengesetzt
Blattform gefiedert
weitere Merkmale gesägte Blattfiedern
   
Blütezeit  
J F M A M J J A S O N D
Fruchtreife  
J F M A M J J A S O N D

Fotos / Bilder - Hunds-Rose

Blatt von Rosa canina Hunds-Rose

Blatt / Blattoberseite

Borke von Hunds-Rose

Borke

Blüten von Rosa canina

Blüten

Früchte von Rosa canina

Früchte

Habitus/ Gestalt / Äußere Form von Rosa canina

Habitus

Beschreibung - Hunds-Rose

Europa, Nordasien, Nordafrika.

Bis 3 m hoher, aufrechter, raschwüchsiger Strauch mit weit ausladenden und bogig überhängenden Zweigen, manchmal kletternd. Stacheln kräftig, sichel- oder hakenförmig.

nur als Strauchsommergrün

Blätter unpaarig gefiedert, 8 bis 12 cm lang, 5 bis 7 Fiederblättchen, diese dünn, 3-4 cm lang, eiförmig oder elliptisch, gleichmäßig gesägt, Zähne nach vorne gerichtet. Oberseits dunkelgrün, unterseits heller, beiseitig kahl. Blattstiele ebenfalls kahl. Nebenblätter mit dem Blattstiel verwachsen, dunkelgrün bis bläulichgrün.

Schalenförmige Blüten rosa bis weiß, zu 1 bis 3, Einzelblüte 4 bis 5 cm breit, duftend, Blütenstiele und - becher kahl.

Die klassische Hagebutte (Hüfe/Hiffe), Sammelfrucht mit einer rotglänzenden schlanken Hülle, schlang eiförmig, 2-2,5 cm lang, korallenrot, kahl, Kelch abfallend, eßbar. Im Inneren mit vielen braungelben Nüsschen (Samen) zwischen steif-kratzigen Kurzhaarborsten.

Standort sonnig bis absonnig.
Stellt wenig Ansprüche an Bodenbeschaffenheit, liebt durchlässige, mäßig trockene bis frische, tiefgründige, nährstoffreiche Böden, schwach sauer bis alkalisch. Gedeiht
noch sehr gut auf armen, trockenen Standorten; auf nassen Böden kein optimales Wachstum.
Absolut frosthart, anspruchslos, robust, sehr trocken- und hitzeresistent, windfest, stadtklimafest, verträgt etwas Schatten.

Durch Wurzelausläufer findet eine starke Ausbreitung der Pflanze statt. Die Früchte haben einen hohen Vitamin C Gehalt.
Der Name Hagebutte stammt von den Worten Hag für dichtes Gebüsch und Butzen für Klumpen, Batzen. Der Volksmund hat dem Strauch noch viel mehr Namen verpasst, so z. B. Hagrose, Frauenrosen, Dornrose, Hagebutze, Hainrose und auch Heinzerlein. Mit botanischem Namen heißt die Hagebutte Rosa canina. Das Wort Rosa ist der lateinische Name der Pflanze und canina heißt soviel wie hundsgemein, was bedeutet, dass man die Hagebutte überall finden kann. (aus: www.botanikus.de/Beeren/Hagebutte/hagebutte.html )

- Quellenangaben und verwendete Literatur

Hunds-Rose: Detailmerkmale Baum Bestimmung
(Rosa canina Baum Details, 0174)