Kork-Eiche (Quercus suber)

Steckbrief - Kork-Eiche

wissenschaftlicher NameQuercus suber

deutscher Name Kork-Eiche
   
Familie Buchengewächse
(Fagaceae)
Gattung Quercus
Art suber
Herkunft Südeuropa/Mittelmeer
   
Wuchshöhe [?] 3-8-22
Fruchtart Nussfrüchte
Gartenwert [?] 1,2,3
Frosthärte [?] –16°C
Holzwert [?] 4
   
Geschlecht eingeschlechtlich
Häusigkeit einhäusig
Bestäubung Fremdbestäubung
Windbestäubung
   
Blattanordnung   gegenständig
Blattaufbau einfach
Blattform eiförmig
Blattrand gewellt
   
Blütezeit  
J F M A M J J A S O N D
Fruchtreife  
J F M A M J J A S O N D

Fotos / Bilder - Kork-Eiche

Blatt von Quercus suber Kork-Eiche

Blatt / Blattoberseite

Blattrückseite von Kork-Eiche

Blatt / Blattunterseite

Borke von Kork-Eiche

Borke

Blüten von Quercus suber

Blüten

Früchte von Quercus suber

Früchte

Habitus/ Gestalt / Äußere Form von Quercus suber

Habitus

Endknospe von Quercus suber

Endknospe

Zweig von Quercus suber

Zweig

Borke nach Feuer Quercus suber

Borke nach Feuer

Beschreibung - Kork-Eiche

Nordafrika, Südeuropa.

Immergrüner, bis 25 m hoher Baum mit runder Krone.

nur als Baumimmergrün

Blätter eiförmig bis länglich-eiförmig , 3,5 cm lang, spitz, auf beiden Seiten mit 4-7 kurzen Zähnen, auf der Oberseite glänzend dunkelgrün und kahl, unterseits heller und graufilzig.

Borke bis 15 cm dick, tief gefurcht, korkig. Junge Triebe graufilzig behaart.

Früchte 2-4,5 cm lang, eiförmig bis elliptisch, zu ca. der Hälfte vom Becher umgeben. Die Schuppen in unteren Bereich dicht angedrückt, oben aufrecht bis abstehend.

Die Platten bester Qualität werden zur Herstellung von Flaschenkorken verwendet. Die zweite Wahl wird zu Fußbodenkork oder Tapeten verarbeitet, der schlechteste Kork wird als Dämmmaterial oder Granulat verwendet. Das Granulat wird z.B. als Fußbett für Sandalen gepresst.

Der Kork ist eine Anpassung an die häufigen Waldbrände und macht den Baum feuerfest. Der so genannte „männliche“ Kork, den die Korkeiche in den ersten Jahren bildet, ist ohne Nutzwert. Er wird vorsichtig abgeschält, um die darunter liegende Rinde nicht zu beschädigen. Ab dem 20. bis etwa zum 150. Lebensjahr des Baumes wird der „weibliche“ Kork etwa alle 9 bis 12 Jahre vom Stamm geschält. Erst dieser Kork hat die richtige Dicke, um daraus Flaschenkork herzustellen. Bei der ersten Schälung hat der Kork noch eine sehr raue Oberfläche und schlechte Qualität. Erst die nachfolgenden Schälungen besitzen eine glattere Struktur und damit die bessere Qualität.
Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Korkeiche

- Quellenangaben und verwendete Literatur

Kork-Eiche: Detailmerkmale Baum Bestimmung
(Quercus suber Baum Details, 0157)