Beerenmalve (Malvaviscus arboreus)
Steckbrief - Beerenmalve
wissenschaftlicher NameMalvaviscus arboreus
| deutscher Name | Beerenmalve | ||||||||||||
| Familie |
Malvengewächse (Malvaceae) |
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| Gattung | Malvaviscus | ||||||||||||
| Art | arboreus | ||||||||||||
| Herkunft | Südamerika | ||||||||||||
| Giftigkeit | ungiftig | ||||||||||||
| Wuchshöhe [?] | bis 3 m | ||||||||||||
| Fruchtart |
Beerenfrüchte |
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| Frosthärte [?] | frostempfindlich | ||||||||||||
| Geschlecht |
zwittrig |
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| Häusigkeit |
einhäusig |
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| Blattanordnung | wechselständig | ||||||||||||
| Blattaufbau | einfach | ||||||||||||
| Blattform | herzförmig | ||||||||||||
| Blattrand | gekerbt | ||||||||||||
| weitere Merkmale | oder auch gezähnt | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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Beschreibung - Beerenmalve
Heimat Mittelamerika, bis Kolumbien, Venezuela, Peru und Texas
immergrüner, schnellwüchsiger Strauch bis über 3 Meter hoch, aber oft kleiner
meist kurz, samtig bis feinborstig behaart
Blätter leicht ledrig, mehr oder weniger herzförmig
bis 8–14 Zentimeter groß, spitz bis zugespitzt oder rundspitzig bis stumpf
herzförmig, oft drei- bis fünffach gelappt
manchmal ganz oder auch grob gezähnt
abfallende Nebenblätter
Blüten rot, duftlos
Kronblätter 2,5–4,5 Zentimeter lang
meist aufrecht, meist einzeln und achselständig, manchmal in kleinen Gruppen
behaarter Außenkelch mit bis zu 10 aufrechten, schmalen Zipfeln
vielen (bis 25) Staubblätter, in langer, schlanker, kahler und oben gezähnter Röhre verwachsen
fleischige, meist rote, beerenartige Frucht, nicht aufspringend, mit beständigem Kelch, aus der Blüte hervorgehend, mehrere Samen enthaltend, klar von kapselbildenden Malvengewächsen (z. B. Hibiscus) unterschieden, früher teils als beerenartige Spaltfrucht beschrieben, tatsächlich keine Öffnung der Teilfrüchte, keine Merikarpienbildung
Zierpflanze, bei uns als Zimmer- oder Kübelpflanze
junge Früchte, Blüten und Blätter sind roh oder gekocht essbar. Die Früchte sind süß aber geschmacklos.
Bilder und Beschreibungen vermischen diese Art häufig mit M. penduliflorus (https://www.baumkunde.de/Malvaviscus_penduliflorus/)
- Quellenangaben und verwendete Literatur








