Himalaja-Zeder 'Cedrus deodara' hart genug ab Zone 7b?, PICS ---> Cedrus deodara [Bilder fehlern]

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch (Konifere) in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Teo
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Re: Himalaja-Zeder 'Cedrus deodara' hart genug ab Zone 7b?, PICS ---> Cedrus deodara [Bilder fehlern]

Beitrag von Teo » 31 Dez 2018, 17:13

Vielen Dank für den Tipp. Ich werde mal darauf achten.

Konnte gerade ein Bild der Zeder machen, da ich zufällig mit dem Auto vorbei gefahren bin. Leider etwas verschwommen, jedoch älter als 5 - 6 Jahre wie anfangs gedacht. Die Lage ist gut geschützt vor Wind und Wintersonne.

Beste Grüße
Teo
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Spinnich
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Re: Himalaja-Zeder 'Cedrus deodara' hart genug ab Zone 7b?, PICS ---> Cedrus deodara [Bilder fehlern]

Beitrag von Spinnich » 31 Dez 2018, 17:26

Habe mir gerade mal ebay - Angebote angesehen:
Von "Scholl-der-Gartner" ist gerade nichts angeboten, der ist allerdings auch bis 10.01.19 in Urlaub.

Angeboten war seit 13.05.18 mehrjährige Sämlingspflanzen 6x C. deodara (H: 30-40cm) für gerade mal 4,95€ (beendet am 02. Okt. 2018),
weiterhin gab es zeitgleich ein Angebot 24x veredelter Cedrus deodara "Pendula" (H: gestäbt ca. 50cm) für 9,45€ (beendet am 12. Okt. 2018).
Vielleicht lohnt sich aber auch ein Besuch beim Betrieb für Gartengestaltung und Baumpflege von Helmut Scholl in Oberhausen.

Aktuell sind Angebote (anderer Shops) von 30cm-Pflanzen und von 3 Liter a 40-60cm (zu 8,90 bzw. 19,95€) zu finden, also nicht ganz so günstig.

Übrigens war auf dem Portal für winterharte Exoten ein Bericht über eine mehrjährige Zeder, die in einem Frostwinter alle Nadeln eingebüßt hatte, sich aber wieder regenerieren konnte. Da war eine prekäre Situation mit Temperatursturz und eisigem Ostwind die Ursache, weniger als die tieferen Temperaturen selbst. Meine Gartenfeige friert leider auch jedes Jahr bis zum Boden ab, aber nie im Winter, immer erst Frühjahr, da reichen -5° bis -7°, wogegen während der Winterruhe -15°C den Trieben nichts anhaben.

Da muss ich wohl mal nach einer geschützten Stelle am Haus suchen, ist halt schon alles bepflanzt. :roll:
Die 6 Stecklinge im Gewächshaus werden mir aber sicher nächstes Jahr als Topfpflanze Früchte liefern und dann schau ich mal, wo noch was rein gequetscht wird.

Du findest sicher auch ein windgeschütztes Eck für deine Zedern (besonders für die grüne, empfindlichere Stammform).

LG Spinnich :)
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -

Cryptomeria
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Re: Himalaja-Zeder 'Cedrus deodara' hart genug ab Zone 7b?, PICS ---> Cedrus deodara [Bilder fehlern]

Beitrag von Cryptomeria » 31 Dez 2018, 18:14

Wir hatten in den 60-igern/70-igern/80-igern auch immer mal deodaras, die bei unter -20°C , teils bis-26°C, alle Nadeln eingebüßt hatten. Manche erholten sich wieder, andere nicht. Allerdings zeigen die Winter heute immer seltener so extrem tiefe Temperaturen, aber wir haben in den letzten Jahren für viele Pflanzen nicht minder belastende Wetterlagen z.B. wenn es bis Ende Januar viel zu warm ist, der Saft schon steigt und dann die Kälteeinbrüche mit Kahlfrost viel zu spät folgen. Das ist schlimmer, als wenn es seit Dezember kalt ist. Da verliert man auch Pflanzen, die als absolut winterhart gelten. Ich will damit sagen, wenn man Spaß hat, dann muss man ausprobieren. man braucht einige Winter ein bisschen Glück, zuerst auch guten Winterschutz und natürlich immer das ideale Kleinklima. Pauschal lässt sich da sehr wenig sagen.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Teo
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Re: Himalaja-Zeder 'Cedrus deodara' hart genug ab Zone 7b?, PICS ---> Cedrus deodara [Bilder fehlern]

Beitrag von Teo » 03 Jan 2019, 09:49

Erst noch ein frohes neues Jahr euch allen!

Vielen Dank für die Recherche. Die Preise vom "Scholl-der-Gärtner" sind im Vergleich wirklich recht günstig. Ich habe ihn gleich mal eingespeichert und werde regelmäßig nach Angeboten schauen. Nach Oberhausen komme ich jedoch nicht auf die Schnelle.

Mit Feigen hatte ich bisher wenig Erfolg. Haben einige Winter in Töpfen gut überstanden, sind jedoch letzten Winter aufgrund einer solchen Wetterlage vollständig erfrohren.

Ähnlich erging es einigen meiner zweijährigen S. giganteum. Grundsätzlich war es ein sehr milder Winter jedoch änderte sich das Wetter kurzfristig auf starke Minustemperaturen, Sonne und Ostwind ähnlich wie es Wolfgang beschreib.

Meinen C. libani, in Töpfen und ausgepflanzt hat das hingegen nichts ausgemacht. Ebenso meinen ausgepflanzten S. sempervirens nicht.

Ich habe dem Leiter des Ökologisch Botanischen Garten der Uni Bayreuth eine Mail geschrieben, ob er mir Infos über C. deodara in unserer Gegend geben kann. C.libani wird im Garten und auf Versuchsflächen im nahe gelegene Fichtelgebirge als zukünftige Forstbaumart in Zeiten des Klimawandels angepflanzt und erforscht. Eventuell gibt es auch Erfahrungen zur Himmalyazeder.

Beste Grüße
Teo

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