Hey zusammen,
im Rahmen meines Studiums habe ich die Möglichkeit, mich ab dem kommenden Semester in Richtung Botanik zu spezialisieren. Interesse ist in jedem Fall vorhanden, nur weiß ich nicht, ob ich damit in ein sonderlich lukratives Feld einsteigen würde.
Könnt ihr mir nennenswerte Möglichkeiten für Botaniker sagen, die nicht gerade so etwas wie "Forschung in Koh Tao" sind? Zuvor genanntes wäre nämlich so ein klassisches Beispiel, was unser Prof immer nennt. Nur ist das leider nicht gerade mein Ziel in irgendwelchen exotischen Ländern nach exotischen Pflanzen zu graben...
Botanik - Lässt sich damit was anfangen?
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
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Brennesseltee
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- Registriert: 16 Jan 2012, 21:01
Hey auch!
Ob das lukrativ ist oder nicht, kann ich Dir nicht beantworten.
Allerdings fände ich bei deinem Nick und der Frage - hier wäre doch der Name Programm, schon alleine deswegen würde es mich reizen;-)
Als Kind habe ich frühlings öfters junge Brennesseln oder jungen Löwenzahn gesammelt, abends gabs dann Brennesselsuppe (mit druntergerührtem Ei) oder Löwenzahnsalat.
Heute - 35 Lenze später - erinnere ich mich gerne daran zurück und würde liebend gerne mal wieder im Frühling eine Brennesselsuppe (mit Ei) essen.
Allein - zwei Sachen:
Erstens sind kaum noch Brennesseln in unverbrauchter juveniler Form zu finden und die 'Bio-Eier' sind mir auch suspekt.
Gut - man will ja nicht allzu anspruchsvoll sein, ich denke mir:
Okay - dann halt nur Brennesselsuppe ohne Ei.
Aber das beschert auch reichlich Probleme ... wo findet man heutzutage noch Brennesseln? Naja - zumindest solche, die noch frisch & jung, fernab von Autobahnen, Müllhalden oder Hundegassigehwegen wachsen?
Es mag sie noch geben, irgendwo.
Aber selbst wenn man solch eine Rarität fernab von den genannten Gebieten findet, weiss man nicht, ob diese Brennessel der letzte überlebende Nessel-Mohikaner einer Roundup-Attacke ist.
Nur als Gedankenanstoß
lg Nancy
Ob das lukrativ ist oder nicht, kann ich Dir nicht beantworten.
Allerdings fände ich bei deinem Nick und der Frage - hier wäre doch der Name Programm, schon alleine deswegen würde es mich reizen;-)
Als Kind habe ich frühlings öfters junge Brennesseln oder jungen Löwenzahn gesammelt, abends gabs dann Brennesselsuppe (mit druntergerührtem Ei) oder Löwenzahnsalat.
Heute - 35 Lenze später - erinnere ich mich gerne daran zurück und würde liebend gerne mal wieder im Frühling eine Brennesselsuppe (mit Ei) essen.
Allein - zwei Sachen:
Erstens sind kaum noch Brennesseln in unverbrauchter juveniler Form zu finden und die 'Bio-Eier' sind mir auch suspekt.
Gut - man will ja nicht allzu anspruchsvoll sein, ich denke mir:
Okay - dann halt nur Brennesselsuppe ohne Ei.
Aber das beschert auch reichlich Probleme ... wo findet man heutzutage noch Brennesseln? Naja - zumindest solche, die noch frisch & jung, fernab von Autobahnen, Müllhalden oder Hundegassigehwegen wachsen?
Es mag sie noch geben, irgendwo.
Aber selbst wenn man solch eine Rarität fernab von den genannten Gebieten findet, weiss man nicht, ob diese Brennessel der letzte überlebende Nessel-Mohikaner einer Roundup-Attacke ist.
Nur als Gedankenanstoß
lg Nancy
'Warum ich?' fragte der Frosch.
'Reine Geschmackssache.' sagte der Storch.
'Reine Geschmackssache.' sagte der Storch.
Hallo Nancy,
Welchen Abstand von einer Autobahn müsste sie denn haben, um genießbar zu sein?
Völlig unverständlich ist mir, was an den Hundegassiwegen schlimm sein soll. Was aus einem Hund hinten raus kommt, ist doch feinster Naturdung. Durch die Wurzeln aufgenommen sind diese Nährstoffe ganz sicher wertvoller und gesünder als das Zeug aus irgendeiner Chemiebude. Spätestens, wenn du die Pflanzen aus der zweiten oder dritten Reihe erntest, wirst du blätter haben, die kein Hund beim Heben des Beines direkt benetzt hat.
Guten Appetit!
einverstanden, von einer Müllhalde würde ich sie nicht verzehren wollen.babayaga hat geschrieben:Naja - zumindest solche, die noch frisch & jung, fernab von Autobahnen, Müllhalden oder Hundegassigehwegen wachsen?
Welchen Abstand von einer Autobahn müsste sie denn haben, um genießbar zu sein?
Völlig unverständlich ist mir, was an den Hundegassiwegen schlimm sein soll. Was aus einem Hund hinten raus kommt, ist doch feinster Naturdung. Durch die Wurzeln aufgenommen sind diese Nährstoffe ganz sicher wertvoller und gesünder als das Zeug aus irgendeiner Chemiebude. Spätestens, wenn du die Pflanzen aus der zweiten oder dritten Reihe erntest, wirst du blätter haben, die kein Hund beim Heben des Beines direkt benetzt hat.
Guten Appetit!