Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum. Auf der Suche nach einer unbekannten Pflanze bin ich hier gelandet. Leider weiss ich nicht, ob das hier mal ein Baum wird oder ein Strauch.
Was könnte das sein, weiss es evtl jemand von euch? Wenn ich hier falsch sein sollte, dann schonmal sorry.
Hier die Bilder vom Samen, der ist ca. 1 cm groß und die daraus gewachsene Pflanze.
das sieht nach Koniferensämlingen aus, würden also mehr oder weniger große Nadelbäume. Interessant wäre sicherlich die Herkunft der Samen, da könnten die Experten vielleicht die Art besser eingrenzen.
ich habe die Samen bei mir im Schrank gefunden in einer alten Dose. Da liegen die wohl schon länger, denn ich weiss nicht, wo die hergekommen sind.
Der Durchmesser der spinnenartigen Nadeln um den "Stamm" ist schon über 10 cm.
Hallo,
das sind Kiefernsamen und Kiefernsämlinge. Bei den Samen fehlen die Flügel, so daß man keine Diagnose daraus ableiten kann. Die Sämlinge sind noch zu klein dafür, also warten.
Ich denke auch, dass es sich um Pinus pinea handelt. An dem einen Samen sind die Flügelreste erkennbar. Die schwarze Beschichtung der Samenhüllen löst sich ab. Außerdem sind es 10 Keimblätter.
Naja, die Sämlinge der Kiefern sehen nahezu gleich aus. Unterschiede finden sich in der Keimblattzahl, dicke und Färbung des Stieles und ferner sind manche Keimblätter leicht gedreht.
Aber im weiteren Verlauf ist Pinus pinea sehr markant. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kiefern schiesst der Sämling schnell in die Höhe und bildet schon im ersten, spätestens zweiten Jahr Seitentriebe, so dass das Bild eines Minibaums entsteht - und das noch vor der Herausbildung von Sekundärnadeln!
Der Topf wird sicher zu klein, es sei denn, man pflegt den Baum wie einen Bonsai.
Aber ausgepflanzt fühlt sich der Baum wohler. Ich ziehe nur im Topf vor. Dann gehts ab in die Freiheit.
du kannst ihn auf jeden Fall einige Jahre im Topf halten. Wenn die Wurzeln unten aus den Abfließlöchern herauswachsen, dann in den nächst größeren Topf umpflanzen.
Bedenke, wie viele große Pflanzen in den Baumschulen in Containern stehen, teilweise Jahrzehnte. Und die Pflanzen überleben sogar.
Aber Auspfalnzen ist natürlich das Beste. Pinien sind recht gut winterhart im Weinbauklima. In den ersten Jahren etwas Schutz. Danach kein Problem mehr.
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Manche wickeln die Stämme von Palmen und Pinien über Winter ein.
Wenn so ein Ausnahmewinter ist, kann das nützlich sein.
Die Pinien hier in der Umgebung sind aber auch ohne diesen Schutz über den Winter gekommen.