Im Kurpark Bad Sachsa steht eine wunderschöne Kiefer. Hierbei handelt es sich um genau jenes Exemplar, was durch Piru schon in diesem Beitrag beschrieben wurde.
Um welche Art handelt es sich? Ich tendiere ja zu Pinus ponderosa, teile damit aber nicht jedermanns Mienung
Die Zapfenschuppen besitzen einen Dorn, der nach unten gekrümmt ist. Der Zapfen ist im geöffneten Zustand etwa 11 x 7 cm groß. Von der Belaubung her dürfte es sich um eine dreinadelige Art handeln.
Habitus:
Zapfen, ganz:
Zapfen, Detail:
Nadeln und Zapfen (im Gegenlicht, auch siehe Pirus oben verlinkter Beitrag)
Ich bin gespannt
Viele Grüße
Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -
Klar Pinus ponderosa. Was sollte dagegen sprechen?
Der Zapfen verkörpert in seiner Form schon fast streberhaft das Ideal, von dem oft Varietäten von P. ponderosa abweichen.
Nadeln - klaro.
Aufschlussreicher ist neben der Borke die Riss-Spur in Piru´s bericht, die das "Yellow-pine-Holz" gut zeigt.
Okay, ich bedanke mich! Freut mich, daß ich richtig lag
Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -
Darüber haben wir auch gerätselt als wir dort waren und haben uns geärgert, daß wir die Meßmethode nicht mehr im Kopf hatten... Aber er ist echt gewaltig. 20 - 25 m würd ich mal schätzen.
Hab grad gelesen, daß die Gelb-Kiefer in ihrer amerikanischen Heimat (Oregon) bis 70 m hoch werden kann, normal 30 - 40 m. Schon beeindruckend.
Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -
Hallo,
um gleich einmal Zapfenthema aus thread Pinus in der Praxis zu testen, habe ich mir mal diesen angesehen:
Beide Arten: ponderosa und pinaster gehören zur Art 3 (lt Kiefernspezi-Systematik, kurz KSPS): Mir sehen die Schuppenschilder dann auf den ersten (ungeübten) Blick recht ähnlich, an welchem Merkmal würdet Ihr sie unterscheiden?
Mir ist bei der ponderosa der Übergang von schwarz zu helller Fläche auf der Zapfenschuppenunterseite (wellenförmig) aufgefallen, der ganz anders als bei meinem pinaster-Zapfen (geradlinig), ist das ein Merkmal oder Zufall?
Kein Zufall und gut beobachtet.
Sehr entscheidend sind die Schuppenschilde mit dem Nabel. Bei ponderosa sitzt auf dem Nabel der "Mucro", der feine Dorn, der den Zapfen so stachelig macht.
Auf den Großaufnahmen ist der Dorn meist angebrochen, aber zum Teil sind noch Reste erkennbar.