(leider kann ich nicht mit weiteren Angaben dienen. Habe das Holz von einer Holzverwertungsstelle mitgenommen, weil mich der Kontrast von dunklem Kern zu hellem Splint neugierig gemacht hat. Ich gehe eher davon aus, dass es eine Freilandpflanze war, da ich mehrere (vermutlich) Stammstücke im Durchmesser bis 120 mm und einer Länge von 1500 mm mitgenommen habe. Auffallend ist der wirklich unangenehme Geruch beim Verarbeiten.)
Ich hoffe Du kannst mit dieser Aussage was anfangen.
Ich persönlich hätte auf eine Jucca oder Dracaenaart getipt aber die Blätter stimmen nicht
Der Durchmesser beträgt also 12 cm.
Ich hatte erst gedacht daß es sich um eine Zimmerpflanze handelt, die im Kübel schnell gewachsen ist. Wenn die hellen Zonen Jahresringe bedeuten, dann wäre der Baum sehr schnell gewachsen.
Sind aber die Jahresringe enger - nur auf dem Bild nicht zu erkennen - dann käme für mich auch Flieder in die Wahl. Das Holz duftet beim Bearbeiten, oder stinkt, je nachdem in welche Nase der Geruch strömt. Aber die Rinde paßt nicht dazu.
Eine Nahaufnahme des Holzquerschnittes könnte hilfreich sein, ohne Garantie auf Lösung des Problems.
auch ich bin noch ratlos. Ich habe vor 30 Jahren auch mal gedrechselt und viele Holzarten ausprobiert, die meist aus unserem Arboretum stammten. Nur ist die Erinnerung verblasst, noch dazu, weil ich meine Holzsammlung (Querschnitte) leider abschaffen mußte aus Platzmangel.
Ich hatte auch auf 6-7 Jahre getippt, und da dürfte das Holz schlecht zu drechseln sein.
Hallo,
ich kann auch noch nichts relevantes hinzufügen. Das Holz sagt mir nichts. Flieder schliesse ich aber aus. Vielleicht könnte eine genauere Beschreibung der Blätter uns auf eine Fährte bringen.
LG Nalis
(die Blätter gehören definitiv zu dem Holz, einige davon waren direkt am Stamm ausgetrieben.
die Blätter würde ich beschreiben, klechförmig und als wäre so eine Art weissgrauer Schleier drauf (kleine Haare).
Es waren - wie auf dem Foto zu erkennen - immer mehrere Blätter in einer Art Traube angeordnet.
Ich vermute es geht in Richtung Eukalyptusgewächse.
Gewichtsvergleich ist, da das Holz ja noch frisch war, relativ schwierig. Ich würde schätzen - vergleichbar mit z.B.
frischem Apfelholz. Das Holz lässt sich sehr gut bearbeiten.
Wie ich schon geschrieben habe, die grossen Jahresringe zeugen tatsächlich von einem enormen Wuchs....
Den Geruch würde ich als bitterlich beschreiben. Nach einem Monat Trocknung (Gottseidank) nicht mehr so intensiv stinkend.)
Zitat ende.
Vielleicht hilft das jetzt ein kleinwenig weiter?
Ich selber kenne nur ein Holz das ähnlich schnell wächst, Holunder!