Der Asiatische Laubholzbockkäfer (Anoplophora glabripennis)
Schadwirkung - durch den Larvenfraß ab dem dritten Stadium im Holz, das den Baum statisch schwächt, was bis zum Abbrechen von Kronenteilen führen kann und ein Problem für die Verkehrssicherung der betroffenen Bäume darstellt.
In seiner Ursprungsregion in China tritt der Käfer seit den 1980er Jahren als Schädling auf. Großflächige Aufforstungen mit einer heimischen Pappelart zur Bekämpfung der Desertifikation begünstigten seine Ausbreitung.
Die Schäden, die der Käfer in China verursacht, werden auf rund 1,5 Mrd US-Dollar jährlich geschätzt.
In Europa
Der Käfer bzw. seine Larven werden regelmäßig in Verpackungen oder mit lebenden Pflanzen nach Europa eingeschleppt. Seit 2015 gibt es Freilandbefälle unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Frankreich, Italien und den Niederlanden, die alle amtlich bekämpft und überwacht werden.
Befall
2001 - Bei einer Verpackungsholzkontrolle wurden im Juli 2012 in St.Georgen/Oberösterreich ein neuer Befall durch den asiatischen Laubholzbockkäfer entdeckt. In einer Zone von 500 Metern um den Fundort wurde jeder potentiell gefährdete Baum gefällt und
von Spürhunden des Bundesamtes für Wald auf die Käfer kontrolliert.
Wenn es sich um so einen Befall handelte wäre tatsächlich rasches Handeln erforderlich und sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Aber dann sollte die ortsansässige Bevölkerung auch hinreichend über die Hintergründe und die notwendigen Vorsorgemaßnahmen aufgeklärt werden!
Ob das Neozoen-Problem hier also zutrifft bleibt offfen!
LG Spinnich

Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -