Was mich bei meinem Kanada Besuch am meisten gewundert hat: Die Vielzahl der Pappeln dort. Populus tremuloides zum einen und auch Balsampappeln. Zu letzteren beim nächsten Mal mehr. Populus tremuloides hat zum Unterschied zu Populus tremulus kleinere, rundere Blätter, am Rand leicht gekerbt. Der Stil ist ebenso flach, der Zitter-Mechanismus funktioniert genauso. Es muss wohl die Pappel für dieses kalte, trockene Klima besonders geeignet sein. In einer Übersicht sah ich, dass die 'Populus tremuloides' in ganz Alberta verbreitet ist, im Unterschied zu anderen Baumarten nicht nur in einigen Regionen.
Die Zitterpappel reagiert aufgrund ihrer besonderen Blatt/ bzw Stilform besonders sensibel auf Wind und bewegt die Blätter entsprechend. Meiner Meinung nach verdunstet auf diese Weise mehr Wasser, und genau das wäre zu verhindern bei trockener Luft. Vielleicht haben die Baum-Experten eine Erklärung?
Populus tremuloides
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Populus tremuloides
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LG Roseo
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ah - danke. Sie drehen sich also eher weg, damit der Wind nicht so angreifen kann.tormi hat geschrieben:Hallo Roseo,
ich glaube es ist genau umgekehrt. Die Blätter haben diesen Mechanismus um sich zu kühlen damit sie nicht soviel wasser verdunsten.
LG Nalis
Diese Zitterpappel Populus tremuloides sah ich am häufigsten zwischen all den Nadelbäumen. Sie kommt mit dem Klima offensichtlich gut zurecht. Auf englisch heißt Zitterpappel 'Aspen'. Es gibt ja einen bekannten Wintersportort im US Bundesstaat Colorado, der so heißt. Ob es mit der Vielzahl dieser Bäume dort zu tun hat? Das Klima dort ist wohl ähnlich ...
LG Roseo