Hallo,
ich habe hier einen Baum oder Strauch im Vorgarten. Nur weiß ich nicht was es ist. Könnte mir da jemand helfen?
Danke
MfG
Lorenz
Baum oder Strauch
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Baum oder Strauch
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Re: Baum oder Strauch
Hallo Lorenz!
Die Samen erinnern mich an eine Waldrebe, die Blüte weniger. Ich bin mir aber nicht sicher, aber warten wir ab, was "die Experten" im Forum dazu sagen!
Gruß Ralph
Die Samen erinnern mich an eine Waldrebe, die Blüte weniger. Ich bin mir aber nicht sicher, aber warten wir ab, was "die Experten" im Forum dazu sagen!
Gruß Ralph
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem!
Re: Baum oder Strauch
Hallo,
danke.
Genau das ist sie. Die Samtpappel.
Gruß
Lorenz
danke.
Genau das ist sie. Die Samtpappel.
Gruß
Lorenz
- drralphhederer
- Beiträge: 34
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Re: Baum oder Strauch
Hallo Ihr Experten!
Vielen Dank für die gute Bestimmung, Ich habe schon wieder etwas dazugelernt (man lernt nie aus!)
L-G-
Ralph
Vielen Dank für die gute Bestimmung, Ich habe schon wieder etwas dazugelernt (man lernt nie aus!)
L-G-
Ralph
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem!
Re: Baum oder Strauch
Hallo
Eigentlich sind die Fruchtstände eindeutig und den Malvengewächsen leicht zuzuordnen.
die sogenannte Samtpappel (Abutilon theophrasti; China-Jute, Indischer Hanf oder Lindenblättrige Schönmalve) gehört hier in die Gattung Abutilon, von der wir ja viele Hybridformen (Schönmalve) als Zimmerpflanzen kennen, und ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern erreicht.
Diese Pflanze wird aber in ihrer Heimat noch immer als Faserpflanze genutzt, zu welchem Zweck sie auch bereits im 18. Jahrhundert eingeführt und bei uns angebaut wurde.
Gelegentlich wird die Pflanze auch heute noch als Zierpflanze gehandelt, andererseits ist sie in weiten Teilen ein Neophyt und ein verbreitetes Ackerunkraut in Kulturen - Eine Pflanze produziert leicht bis zu 8.000 (bis 122.000) Samen
, die bis mehrere Jahrzehnte (50 Jahre) im Boden überleben können.
Seit 1990 und besonders seit 2000 tritt sie aber in ganz Mitteleuropa vermehrt auf. Man findet sie vor allem in Rübenäckern, da die dafür zugelassenen Herbizide keinen Schutz gegen Abutilon theophrasti bieten. (In Mais stehen Herbizide mit guter Wirkung gegen die Samtpappel zur Verfügung. In anderen Kulturen (Zuckerrüben, Gemüsekulturen, Soja, Sonnenblume) erfassen viele der eingesetzten Herbizide die Samtpappel nur unzureichend.) Jedenfalls gibt es die wärmeliebende Pflanze als Neophyt seit Jahrzehnten z.B. auch in Sachsen.
LG Spinnich
Eigentlich sind die Fruchtstände eindeutig und den Malvengewächsen leicht zuzuordnen.
die sogenannte Samtpappel (Abutilon theophrasti; China-Jute, Indischer Hanf oder Lindenblättrige Schönmalve) gehört hier in die Gattung Abutilon, von der wir ja viele Hybridformen (Schönmalve) als Zimmerpflanzen kennen, und ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern erreicht.
Diese Pflanze wird aber in ihrer Heimat noch immer als Faserpflanze genutzt, zu welchem Zweck sie auch bereits im 18. Jahrhundert eingeführt und bei uns angebaut wurde.
Gelegentlich wird die Pflanze auch heute noch als Zierpflanze gehandelt, andererseits ist sie in weiten Teilen ein Neophyt und ein verbreitetes Ackerunkraut in Kulturen - Eine Pflanze produziert leicht bis zu 8.000 (bis 122.000) Samen
Seit 1990 und besonders seit 2000 tritt sie aber in ganz Mitteleuropa vermehrt auf. Man findet sie vor allem in Rübenäckern, da die dafür zugelassenen Herbizide keinen Schutz gegen Abutilon theophrasti bieten. (In Mais stehen Herbizide mit guter Wirkung gegen die Samtpappel zur Verfügung. In anderen Kulturen (Zuckerrüben, Gemüsekulturen, Soja, Sonnenblume) erfassen viele der eingesetzten Herbizide die Samtpappel nur unzureichend.) Jedenfalls gibt es die wärmeliebende Pflanze als Neophyt seit Jahrzehnten z.B. auch in Sachsen.
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
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