Ich habe auch eine ausgepflanzt im Garten

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Die rundblättrige Variante mit pieksigen Blatträndern, auf 300 m NN im Westerwald. Als kleines Bäumchen im Topf gekauft, ein paar Jahre im Topf weitergezogen (immer größeren natürlich), und dann 2016 ausgepflanzt, nachdem sie zwei Winter im Topf 1a draußen überwinterte. Nach dem Auspflanzen trieb sie im folgenden Jahr nicht aus, steckte dafür aber den Spätfrost im letzten April völlig ungerührt weg und wuchs daraufhin irre gut.
Im hiesigen feucht- lehmigen Boden gedeiht sie wie angedeutet sehr gut, ihr Problem ist aber, glaube ich, dass sie den Herbst nicht recht erkennt, bzw. den Zeitpunkt, wann es für dies Jahr gut ist. Sie hat nämlich 2017 erst normal ausgetrieben, dann einen Johannistrieb gemacht, und dann nochmal im August eine Wachstumsphase gestartet, und wuchs fröhlich bis weit in den September rein, so dass ich schon Panik kriegte, dass sie den Triebabschluss nicht findet und mir komplett verfriert.
Der lange und milde Winter bis Ende Januar aber hat das Wachstum wohl zu einem guten Abschluss geführt, und sie hat den hier über vierwöchigen Dauer- Kahlfrost ebenso überraschend gut überstanden, wie sie vorher gewachsen war.
Ich habe noch eine Quercus x turneri, also eine halbe Steineiche, wenn man so will, und deren Blätter sind komplett der Frosttrocknis erlegen. Die Steineiche aber noch immer grün wie eh und je, nur die ganz jungen Triebspitzen dürfte es wohl erwischt haben.
Und so bin ich denn gespannt, wie sie sich dies Jahr macht, sie wird auf jeden Fall sehr schön füllig und baut sich sehr gut auf

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