Hallo zusammen.
Vielleicht könnt ihr uns bei einem Problem helfen.
In der Mitte unserer Rotbuche steht schon seit 15 Jahren Wasser, das nicht abfließen kann.
Wir hatten vor 10 Jahren mal ein Entwässerungsloch gebohrt, allerdings hat der Baum dieses Loch schnell wieder verschlossen.
Ich habe heute has stehende Wasser mit einem Schwamm entfernt und mit klarem Wasser ausgespült.
Der Schlick im Wasser stank sehr, auch ist das Holz an einigen Stellen, die unter Wasser waren, etwas weich geworden.
Was kann man hier machen?
Mit einem Harz ausgießen?
Mein Vater wollte das Loch schon mit Zement füllen, was ich nicht so gut fand.
Der Baum hat ja eine gewisse Größe erreicht (ca. 14 m). Die dicken Äste/Stämme sind inzwischen dementsprechend schwer.
Da ist es wohl nicht so gut, wenn die Mitte des Baumes geschwächt wird (fault). Das Wasser steht etwa 17 cm hoch.
Ich danke euch schon mal für eure Meinung.
LG mailer
Rotbuche hat ein Problem mit stehendem Wasser
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Rotbuche hat ein Problem mit stehendem Wasser
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Mein Vorschlag wäre vielleicht einen Versuch wert. Bekannterweise kann man ja Topfpflanzen mit Wollfäden bewässern. Wenn man nun einen oder mehrere Wollfäden durch einen dünnen Plastikschlauch (Benzinschlauch oder ähnlichen) zieht so das der Schlauch ausgefüllt ist und das eine Ende in den "Topf" hängt, das andere Ende über einen Zwiesel legt müßte doch das Wasser durch die Kohäsionskraft herausgesaugt werden. Wenn es nicht funktioniert ist es allenfalls ein geringer finanzieller Verlust.
Gruß Yogi
Gruß Yogi
Daran habe ich auch schon gedacht. Zuerst einen Karton passgenau zurechtschneiden, dann diese Schablone auf eine Acrylglasplatte übertragen, mit der Stichsäge ausschneiden, Kanten verschleifen und mit Silkon abdichten. Man könnte auch eine einfache Leitung in den Baum verlegen und eine schwache Glübirne unter der Platte befestigen. Die Abwärme der Lampe würde auch das Loch austrocknen. Sieht vielleicht sogar toll aus, wenn der Baum eine solche Beleuchtung bekäme. Es reicht, wenn die nachts brennt.
Von der Elektroseite her muss das natürlich sicher sein (Feuchtraumleuchte, Isolierung usw.).
Von der Elektroseite her muss das natürlich sicher sein (Feuchtraumleuchte, Isolierung usw.).
Hallöchen,
schädlichen Pilzen ist Wasser zu nass. Als Schädlinge übrig blieben einige Bakterien und Eipilze (keine Pilze), aber beides stellt bei einer unverletzten Wassertasche eigentlich kein Problem dar.
Eigentlich sind Wassertaschen unproblematisch. Man bohrt sie nicht (mehr) an, da man damit Pilzeintrittspforten schafft. Man füllt sie nicht (mehr) aus, da dies ein dauerfeuchtes Klima schaffen kann, welches pilzliche Schädlinge begünstigt und beim Auszementieren zudem einen Bruch durch Dickenwachstum begünstigt.
Eine Dachkonstruktion ist bei einer Rotbuche, die sehr viel Regenwasser nach innen ableitet, nur schwer bis garnicht möglich.
Wenn das vergammelte Zeugs in der Tasche übel stinkt, spricht das für anaerobe Fäulnisprozesse durch Bakterien, die dem Baum nicht schaden, die Wassertasche für Schadorganismen aber noch ungemütlicher - da giftig - machen.
Wem die Wassertasche Sorgen bereitet, der möge sie vor Frost mal entleeren und fürs Gewissen ruhig auch noch 1-2 mal im Jahr mehr, es darf nur kein dauerfeuchter Zustand entstehen ... trocken = gut, nass = gut, feucht = sch...lecht.
schädlichen Pilzen ist Wasser zu nass. Als Schädlinge übrig blieben einige Bakterien und Eipilze (keine Pilze), aber beides stellt bei einer unverletzten Wassertasche eigentlich kein Problem dar.
Eigentlich sind Wassertaschen unproblematisch. Man bohrt sie nicht (mehr) an, da man damit Pilzeintrittspforten schafft. Man füllt sie nicht (mehr) aus, da dies ein dauerfeuchtes Klima schaffen kann, welches pilzliche Schädlinge begünstigt und beim Auszementieren zudem einen Bruch durch Dickenwachstum begünstigt.
Eine Dachkonstruktion ist bei einer Rotbuche, die sehr viel Regenwasser nach innen ableitet, nur schwer bis garnicht möglich.
Wenn das vergammelte Zeugs in der Tasche übel stinkt, spricht das für anaerobe Fäulnisprozesse durch Bakterien, die dem Baum nicht schaden, die Wassertasche für Schadorganismen aber noch ungemütlicher - da giftig - machen.
Wem die Wassertasche Sorgen bereitet, der möge sie vor Frost mal entleeren und fürs Gewissen ruhig auch noch 1-2 mal im Jahr mehr, es darf nur kein dauerfeuchter Zustand entstehen ... trocken = gut, nass = gut, feucht = sch...lecht.