Apfel im November noch unreif?
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Apfel im November noch unreif?
Ich habe gestern im Garten die letzten Äpfel abgeerntet.
Die großen Äpfel im Bild stammen von einem Baum, der dieses Jahr das erste Mal nach dem Rückschnitt vor drei Jahren richtig getragen hat.
Einige Früchte waren bereits am Baum vergammelt.
Allerdings sind die großen Äpfel auf dem Foto im November noch nicht richtig reif und total sauer. Die muss ich wohl nachreifen lassen.
Der Durchmesser des größten ist 10 cm, und damit ist er für einen normalen Tafelapfel eigentlich zu groß. Die gestreiften Äpfel daneben stammen von einem anderen Baum und sind eher kleiner als der Durchschnitt.
Ist das bei euch auch so, dass einige Äpfel jetzt noch nicht reif sind?
Der Baum steht übrigens frei und unbeschattet, die Äpfel hingen allerdings an der West bis Nordwest-Seite, wo jetzt kaum noch Sonne hinkommt.
Die großen Äpfel im Bild stammen von einem Baum, der dieses Jahr das erste Mal nach dem Rückschnitt vor drei Jahren richtig getragen hat.
Einige Früchte waren bereits am Baum vergammelt.
Allerdings sind die großen Äpfel auf dem Foto im November noch nicht richtig reif und total sauer. Die muss ich wohl nachreifen lassen.
Der Durchmesser des größten ist 10 cm, und damit ist er für einen normalen Tafelapfel eigentlich zu groß. Die gestreiften Äpfel daneben stammen von einem anderen Baum und sind eher kleiner als der Durchschnitt.
Ist das bei euch auch so, dass einige Äpfel jetzt noch nicht reif sind?
Der Baum steht übrigens frei und unbeschattet, die Äpfel hingen allerdings an der West bis Nordwest-Seite, wo jetzt kaum noch Sonne hinkommt.
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- DSCN1098.JPG (136.79 KiB) 3180 mal betrachtet
Hallo Andreas,
vor einigen Jahren habe ich einen Apfelbaum als Sommerapfel gekauft und gepflanzt- das kleine Bäumchen trug auch schon bald Früchte, die jedoch nicht, wie bei einem Sommerapfel zu erwarten, im August reiften, sondern selbst Ende Oktober noch weiße Kerne aufwiesen und die Genussreife erst nach zusätzlicher mehrwöchiger Lagerung erreichten. Meine Renette hingegen ist genussreif, wenn ich die Äpfel Mitte Oktober abnehme. - Der gekaufte "Sommerapfel kann also kein Sommerapfel gewesen sein, auch wenn ich natürlich berücksichtigen muss, dass die Sommer bei mir im oberen Vogtland recht rauh und kühl sind und der Standort zudem noch halbschattig.
Viele Grüße
andré
vor einigen Jahren habe ich einen Apfelbaum als Sommerapfel gekauft und gepflanzt- das kleine Bäumchen trug auch schon bald Früchte, die jedoch nicht, wie bei einem Sommerapfel zu erwarten, im August reiften, sondern selbst Ende Oktober noch weiße Kerne aufwiesen und die Genussreife erst nach zusätzlicher mehrwöchiger Lagerung erreichten. Meine Renette hingegen ist genussreif, wenn ich die Äpfel Mitte Oktober abnehme. - Der gekaufte "Sommerapfel kann also kein Sommerapfel gewesen sein, auch wenn ich natürlich berücksichtigen muss, dass die Sommer bei mir im oberen Vogtland recht rauh und kühl sind und der Standort zudem noch halbschattig.
Viele Grüße
andré
"Wenn eine Raupe stirbt- wird ein Schmetterling geboren"
Elisabeth Kübler Ross
Elisabeth Kübler Ross
Oelsnitz ist nicht so weit entfernt von Plauen, glaub ich.
Oberes Vogtland ist doch eher Adorf usw.
Viel mehr als 400 m NN hat Oelsnitz meines Wissens nicht und das sollte für die meisten Äpfel gerade noch ausreichen.
Wo hast du den Sommerapfel erworben?
Viele Baumschulen, und noch mehr die Discounter, verkaufen irgendwas, weil sie wissen, dass nach zwei/drei Jahren sowieso kein Kunde mehr ankommt und rummotzt.
Außerdem wissen die Händler selber nicht, ob das, was auf dem Schild steht, wirklich das ist, was sie verkaufen. Da müssen sie sich auf die "Hersteller" verlassen und wer weiß, wie lang die Handelskette wirklich ist......
Allerdings ist "halbschattig" für einen Apfel immer schlecht. Das kann wirklich zu erheblichen Verzögerungen führen.
Wenn der Baum noch nicht zu lange im Boden ist, solltest du mal in Erwägung ziehen, ihn umzusetzen.
Gepflanzte Gehölze sind oftmals nach zwei/drei Jahren kaum eingewurzelt und lassen sich leicht umsetzen. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt dafür.
Oberes Vogtland ist doch eher Adorf usw.
Viel mehr als 400 m NN hat Oelsnitz meines Wissens nicht und das sollte für die meisten Äpfel gerade noch ausreichen.
Wo hast du den Sommerapfel erworben?
Viele Baumschulen, und noch mehr die Discounter, verkaufen irgendwas, weil sie wissen, dass nach zwei/drei Jahren sowieso kein Kunde mehr ankommt und rummotzt.
Außerdem wissen die Händler selber nicht, ob das, was auf dem Schild steht, wirklich das ist, was sie verkaufen. Da müssen sie sich auf die "Hersteller" verlassen und wer weiß, wie lang die Handelskette wirklich ist......
Allerdings ist "halbschattig" für einen Apfel immer schlecht. Das kann wirklich zu erheblichen Verzögerungen führen.
Wenn der Baum noch nicht zu lange im Boden ist, solltest du mal in Erwägung ziehen, ihn umzusetzen.
Gepflanzte Gehölze sind oftmals nach zwei/drei Jahren kaum eingewurzelt und lassen sich leicht umsetzen. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt dafür.
Stimmt natürlich, der Bahnhof in Oelsnitz ist auf knapp 400 NN, aber das Grundstück in dem ich den vorgeblichen Sommerapfel pflanzte liegt Richtung SW auf 535 m, kann also schon als Grenzbereich zum Oberen Vogtland gelen, heute z.B. merkte man das wieder als es in oelsnitz noch schneeregnete, dort oben aber bereits schneite.
Umsetzen ist leider schwierig, da das gesamte Grundstück waldumsäumt ist und ich keinen einzigen vollsonnigen Platz habe. So muss ich mit der suboptimalen situation leben.
Umsetzen ist leider schwierig, da das gesamte Grundstück waldumsäumt ist und ich keinen einzigen vollsonnigen Platz habe. So muss ich mit der suboptimalen situation leben.
"Wenn eine Raupe stirbt- wird ein Schmetterling geboren"
Elisabeth Kübler Ross
Elisabeth Kübler Ross
Ja klar, die Gegend kenne ich.
Nicht gerade das optimale Obstanbaugebiet. Ich würde mal vermuten, dass die gleiche Apfelsorte am Bodensee ein paar Tage früher reif ist.
Da wirst du dich wohl auf Himbeeren und so'n Zeug beschränken müssen, oder Apfelsorten auswählen, die auch in höheren Lagen zuverlässig reifen.
Kennst du diese Seite schon?
Nicht gerade das optimale Obstanbaugebiet. Ich würde mal vermuten, dass die gleiche Apfelsorte am Bodensee ein paar Tage früher reif ist.
Da wirst du dich wohl auf Himbeeren und so'n Zeug beschränken müssen, oder Apfelsorten auswählen, die auch in höheren Lagen zuverlässig reifen.
Kennst du diese Seite schon?
Da hast Du wohl recht, aber wie gesagt, die Renetten und auch ein paar Klaräpfel, Hauspflaumen etc. gedeihen ganz gut, Him-Brom- Heidel- und Preiselbeeren hole ich aus den Wäldern ringsum
Die Seite kannte ich noch nicht- danke für den Tipp- da schau ich mal intensiver rein.
"Wenn eine Raupe stirbt- wird ein Schmetterling geboren"
Elisabeth Kübler Ross
Elisabeth Kübler Ross
Ja, wäre möglich.
Da steht auch bei allen Beschreibungen dabei, dass er noch nachreifen muss.
Dann werde ich mal die verbleibenden Äpfel in den Kühlschrank packen und im Dezember wieder rausholen.
Die kleinen, gestreiften Äpfel waren auch noch nicht richtig reif, allerdings deutlich weiter als die großen.
Dieses Jahr war vermutlich kein besonders gutes Obstjahr, denn abgesehen von der Hitzewelle im September war es wohl eher zu kalt.
Da steht auch bei allen Beschreibungen dabei, dass er noch nachreifen muss.
Dann werde ich mal die verbleibenden Äpfel in den Kühlschrank packen und im Dezember wieder rausholen.
Die kleinen, gestreiften Äpfel waren auch noch nicht richtig reif, allerdings deutlich weiter als die großen.
Dieses Jahr war vermutlich kein besonders gutes Obstjahr, denn abgesehen von der Hitzewelle im September war es wohl eher zu kalt.
Die oben gezeigten Äpfel sind nun (teilweise) nachgereift.
Allerdings wurden sie dabei ein wenig mehlig. Die Entwicklung verlief von sauer und unreif zu nicht mehr ganz so sauer und mehlig. Insgesamt nicht unbedingt eine Sorte, die man sich in den Garten pflanzen sollte, wenn man nur Platz für einen Baum hat. Man kann die Früchte zwar essen, aber es gibt wirklich bessere Tafeläpfel.
Sollte das wirklich ein Ontarioapfel sein, dann ist diese Sorte definitiv überbewertet. Immerhin hatten wir im September reichlich Sonnenschein, ohne dass sich dies nennenswert auf den Geschmack ausgewirkt hat.
Kann natürlich sein, dass man sie bis Ende November am Baum lassen muss.
Aber neulich gab es schon heftigen Frost und da hätten sie garantiert auch Schaden genommen.
Vielleicht besser für wärmere Gefilde geeignet.....
Allerdings wurden sie dabei ein wenig mehlig. Die Entwicklung verlief von sauer und unreif zu nicht mehr ganz so sauer und mehlig. Insgesamt nicht unbedingt eine Sorte, die man sich in den Garten pflanzen sollte, wenn man nur Platz für einen Baum hat. Man kann die Früchte zwar essen, aber es gibt wirklich bessere Tafeläpfel.
Sollte das wirklich ein Ontarioapfel sein, dann ist diese Sorte definitiv überbewertet. Immerhin hatten wir im September reichlich Sonnenschein, ohne dass sich dies nennenswert auf den Geschmack ausgewirkt hat.
Kann natürlich sein, dass man sie bis Ende November am Baum lassen muss.
Aber neulich gab es schon heftigen Frost und da hätten sie garantiert auch Schaden genommen.
Vielleicht besser für wärmere Gefilde geeignet.....