Welchen Baum verschenken?
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
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*nickname*
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Welchen Baum verschenken?
Hallo zusammen,
ich möchte meinem Patenkind gern einen Baum schenken. Wie Ihr Euch denken könnt, für einen botanisch nahezu Unwissenden keine leichte Aufgabe. Aber mit Eurer Hilfe als hiesigem Foren-Neuling vielleicht doch machbar?
Ich dachte für das Mädchen an einen einheimischen Baum mit auffallenden Blüten im April (wg. des Geburtstages). Nutzobst wollte ich lieber ausklammern, denn davon scheint mir im dortigen Garten schon genug zu stehen.
Ich würde mich, über einige Vorschläge sehr freuen!
Vielen Dank schonmal im voraus!
Euer *nickname*
ich möchte meinem Patenkind gern einen Baum schenken. Wie Ihr Euch denken könnt, für einen botanisch nahezu Unwissenden keine leichte Aufgabe. Aber mit Eurer Hilfe als hiesigem Foren-Neuling vielleicht doch machbar?
Ich dachte für das Mädchen an einen einheimischen Baum mit auffallenden Blüten im April (wg. des Geburtstages). Nutzobst wollte ich lieber ausklammern, denn davon scheint mir im dortigen Garten schon genug zu stehen.
Ich würde mich, über einige Vorschläge sehr freuen!
Vielen Dank schonmal im voraus!
Euer *nickname*
Hallo,
da gibt es jede Menge Möglichkeiten. Aber man sollte doch zumindest wissen, in welcher Region der Garten liegt. Klima, Bodenbeschaffenheit usw. sind schließlich entscheidend für einen Erfolg. Natürlich ist auch der Platzbedarf wichtig. Wenn wenig Platz vorhanden ist, muss man einen Baum wählen, der nicht zu groß wird. Die Wunschblüte im April schränkt es ein. Hängt aber auch von der Gegend ab.
Gruß Frank
da gibt es jede Menge Möglichkeiten. Aber man sollte doch zumindest wissen, in welcher Region der Garten liegt. Klima, Bodenbeschaffenheit usw. sind schließlich entscheidend für einen Erfolg. Natürlich ist auch der Platzbedarf wichtig. Wenn wenig Platz vorhanden ist, muss man einen Baum wählen, der nicht zu groß wird. Die Wunschblüte im April schränkt es ein. Hängt aber auch von der Gegend ab.
Gruß Frank
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quellfelder
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Hallo,
ich schlage einen Rhododendron vor. Dieser blüht in der Regel von April bis Mai/Juni in allen möglichen Farben, die Du Dir auch noch auswählen kannst.
In der Regel wird er nicht höher als 2m, wächst auch teilweise baumartig, stellt also etwas dar, duftet auch sehr angenehm. Stellt an den Boden keine großen Ansprüche und ist in der Regel mit schattigen oder halbschattigen Plätzen zufrieden. Die Baumschule Deines Vertrauens wird Dich sicherlich gut beraten.
Viele Grüße
quellfelder
ich schlage einen Rhododendron vor. Dieser blüht in der Regel von April bis Mai/Juni in allen möglichen Farben, die Du Dir auch noch auswählen kannst.
In der Regel wird er nicht höher als 2m, wächst auch teilweise baumartig, stellt also etwas dar, duftet auch sehr angenehm. Stellt an den Boden keine großen Ansprüche und ist in der Regel mit schattigen oder halbschattigen Plätzen zufrieden. Die Baumschule Deines Vertrauens wird Dich sicherlich gut beraten.
Viele Grüße
quellfelder
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Cryptomeria
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Ich würde an einen schönen Baum denken und das einheimische etwas nach hinten stellen. Zu viele schöne sind nicht einheimisch. Passen könnte Felsenbirne,Zieräpfel,Zierkirschen,Zierpflaumen. Wie Frank schon sagt, man braucht noch einige Details. Aber Rhododendron würde ich nicht empfehlen, wenn ein Baum gesucht wird.
VG wolfgang
VG wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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quellfelder
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Cryptomeria
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Die von mir genannten werden nicht als Obstbäume angepflanzt. Klar gibt es schöne Beispiele von baumartigen Rhodos z.B. in Südengland.. Nur erstens sind die baumartigen hier sehr heikel und teilweise wenig winterhart und bis sie zum Baum mutieren, sind wir in der nächsten Ganeration.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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quellfelder
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*nickname*
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Hallo zusammen,
erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Die letzten Tage war ich krankheitsbedingt leider nicht in der Lage zu reagieren. Nichtsdesttotrotz möchte ich die notwendigen Informationen gern nachliefern:
Das betreffende Grundstück liegt in Sachsen-Anhalt nahe dem Petersberg. Die Gegend ist von Äckern geprägt, Sand findet man hier kaum. Auf dem Grundstück gibt es sowohl feuchte Ecken (wo schon einige 30m Weiden stehen), also auch trocknere Ecken. Die Baumgröße sollte vielleicht nicht unter 5m sein, um überhaupt aufzufallen, Platz scheint mir genug da.
Bis später
Der *nickname*
erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Die letzten Tage war ich krankheitsbedingt leider nicht in der Lage zu reagieren. Nichtsdesttotrotz möchte ich die notwendigen Informationen gern nachliefern:
Das betreffende Grundstück liegt in Sachsen-Anhalt nahe dem Petersberg. Die Gegend ist von Äckern geprägt, Sand findet man hier kaum. Auf dem Grundstück gibt es sowohl feuchte Ecken (wo schon einige 30m Weiden stehen), also auch trocknere Ecken. Die Baumgröße sollte vielleicht nicht unter 5m sein, um überhaupt aufzufallen, Platz scheint mir genug da.
Bis später
Der *nickname*
Zuletzt geändert von *nickname* am 03 Aug 2016, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
@ quellfelder:
Um noch einmal auf den Rhododendron arboreum zurück zu kommen:
Der ist langsamwüchsig, in allen Teilen ziemlich giftig, evtl. für Allergiker absolut ungeeignet, da selbst die Pollen giftig sind. Ob der in der nun bekannten Region überhaupt etwas wird, ist fraglich. Mickrige Exemplare aus dem Handel kosten schon mal um EUR 300,--. Wenn sie schon etwas baumartig aussehen sollen, geht der Preis in Richtung EUR 1.000,--. Abgesehen davon braucht der Rhododendron Schatten, wächst in seiner Heimat eher unter großen Bäumen. Einige buschartige Rh. sind davon nicht betroffen, aber das ist auch klimaabhängig.
Wirklich ansehnliche Exemplare wurden über viele Jahre von Gärtnern gezogen, immer wieder aufgeastet. Das erklärt auch den Preis.
Deshalb bleibe ich bei Malus floribunda, der schnellwüchsig ist, etwa 8 - 10 m hoch wird und genau zur richtigen Zeit die dekorativen Blüten hat. Obendrein ist er eine wertvolle Bienenweide und auch die kleinen Früchte sind nett anzusehen. Dass man die nicht essen wird und den Vögeln überlässt, ist auch klar. Giftig ist er auch nicht. Es gäbe auch Prunus-Arten, die für den Zweck geeignet sind. Aber man sollte welche mit einfachen Blüten nehmen, da ja gefüllte Blüten ökologisch gesehen wertlos sind.
Um noch einmal auf den Rhododendron arboreum zurück zu kommen:
Der ist langsamwüchsig, in allen Teilen ziemlich giftig, evtl. für Allergiker absolut ungeeignet, da selbst die Pollen giftig sind. Ob der in der nun bekannten Region überhaupt etwas wird, ist fraglich. Mickrige Exemplare aus dem Handel kosten schon mal um EUR 300,--. Wenn sie schon etwas baumartig aussehen sollen, geht der Preis in Richtung EUR 1.000,--. Abgesehen davon braucht der Rhododendron Schatten, wächst in seiner Heimat eher unter großen Bäumen. Einige buschartige Rh. sind davon nicht betroffen, aber das ist auch klimaabhängig.
Wirklich ansehnliche Exemplare wurden über viele Jahre von Gärtnern gezogen, immer wieder aufgeastet. Das erklärt auch den Preis.
Deshalb bleibe ich bei Malus floribunda, der schnellwüchsig ist, etwa 8 - 10 m hoch wird und genau zur richtigen Zeit die dekorativen Blüten hat. Obendrein ist er eine wertvolle Bienenweide und auch die kleinen Früchte sind nett anzusehen. Dass man die nicht essen wird und den Vögeln überlässt, ist auch klar. Giftig ist er auch nicht. Es gäbe auch Prunus-Arten, die für den Zweck geeignet sind. Aber man sollte welche mit einfachen Blüten nehmen, da ja gefüllte Blüten ökologisch gesehen wertlos sind.
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quellfelder
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Was hälst du von dem Ginkgo-Baum? Der Ginkgo hat unverwechselbare, fächerförmigen Blätter und ist, wie ich finde, ein schönes Geschenk. Der Ginkgo lebt schon seit 250 Millionen Jahren auf der Erde und ist damit älter als die Dinosaurier. In asiatischen Ländern wird der Ginkgo Baum als Verkörperung von Kraft und langem Leben verehrt.