Unbekanntes Nadelholz ---> Tsuga heterophylla

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch (Konifere) in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

Moderatoren: LCV, stefan, tormi, Kiefernspezi

mototaurus
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Unbekanntes Nadelholz ---> Tsuga heterophylla

Beitrag von mototaurus »

Kennt jemand den Namen von diesem Prachtstücks. Eventuell ein Nordamerikanischer Baum?
Grüße an alle
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tormi
Moderator
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Beitrag von tormi »

Hallo,
könnte eine Tsuga Art sein. Welche kann ich nicht sagen.
Ich weiss nicht, kann man Chamaecyparis nootkatensis 'Pendula' ausschliessen? Ich denke schon.
LG Nalis

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Hallo tormi,

Chamaecyp. nootk. kann man ausschließen. Hätte ich die Nadel noch etwas näher, wäre alles klar. Ich denke aber Tsuga mertensiana "Glauca". Da sie sehr langsamwüchsig ist, ein wirkliches Prachtexemplar.
Unter Umständen könnte es, z.B. in einem Bot. Garten auch eine der sehr wenigen Hybriden ( Tsuga x jeffreyi) sein. Diese ist auch sehr schön blaunadlig.
Sehr häufig dagegen ist die oben genannte.

Viele Grüße

Wolfgang

mototaurus
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unbekannter Nadelbaum

Beitrag von mototaurus »

Hallo Wolfgang,
erst einmal herzlichen Dank für die Antwort auf meine Anfrage (unbekannter Nadelbaum)!
Auf dem nächsten Bild sind die Nadeln etwas besser zu erkennen, vielleicht weißt Du ja sogar die genaue Bezeichnung?!
Würde mich sehr freuen.
Vielen Dank schon einmal

Christoph
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babayaga
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Beitrag von babayaga »

Hallo Christoph,

zwar nur geraten, aber ich setze 3 Joker auf die Hemlocktanne;-)

viele Grüße,
Nancy

babayaga
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Beitrag von babayaga »

Uarghhh - bin ich ... :roll:

DAS ist ja auch eine Tsuga, Hilfe daran hatte ich gar nicht gedacht,
einfach meine unfachmännische Antwort ignorieren;-)

viele Grüße,
Nancy

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Hallo Christoph,

wie schon gesagt, Tsuga heterophylla. Wir können ja nochmal hören, was die anderen meinen. Für mich ist das Zweigstück ziemlich eindeutig.

Viele Grüße

Wolfgang

tormi
Moderator
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Beitrag von tormi »

Hallo Wolfgang,
ich habe auf deine Antwort gewartet da ich Tsuga mertensiana selbst nur aus den Büchern kenne, hier mit dem Bild aber nicht so richtig einen Vergleich mit ihr ziehen kann.
Jetzt schreibst du T. heterophylla, bist du dir sicher?
LG nalis

babayaga
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Beitrag von babayaga »

Hallo Wolfgang,

nachdem du den bot. Namen gepostet hast,
hab ich die deutsche Bezeichnung auch gefunden,
was zuvor so auf die Schnelle erfolglos war.
Ich hatte unter deutsch 'H' geschaut, um auf den bot. Namen zu kommen
und nix gefunden, weils unter 'W' wie 'westliche Hemlock' stand;-)

Aber mir gehts genauso wie Dir, ein Blick auf den Zweig nebst 'Zäpfchen' und meine Meinung stand recht fest, was ich bei den beiden ersten Fotos nicht hätte sagen können.

Aber das war halt nur ein 'Schnellschuss' als ich den Zweig sah',
vielleicht ist's ja doch eine andere Art, warten wir mal ab;-)

Liebe Grüße,
Nancy

babayaga
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Beitrag von babayaga »

Nalis, bin zwar nicht Crypto;-) und Laie, aber ich bin mir auch sehr sicher,
mit der 'westlichen Hemlock', was jetzt aber nix heissen muss ;-)

Einig sind wir uns glaube, dass das ein verwunschen-schönes Exemplar ist :-)

Liebe Grüsse,
Nancy

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Hallo tormi,

meine Antwort fiel kurz aus, weil ich auf Anfrage von Christoph über pn schon geantwortet hatte. Ich kenne Tsuga mertensiana Glauca sehr genau. Sehr schön, langsamwüchsig, blaunadlig. Nun war ich total erstaunt, als ich das grünnadlige Zweigstück sah. Das Habitusbild erscheint mir sehr blau, deswegen war ich mir da rel. sicher.
Westliche Hemlock, Tsuga heterophylla, das Zweigstück zeigt doch ziemlich eindeutig die Merkmale dieses Baumes.

Wolfgang

tormi
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Beitrag von tormi »

Ja, als ich das Zweigstück sah hatte ich eigentlich auch an T. heterophylla gedacht. Wollte aber mal abwarten was du dazu sagst :wink:
Nancy du hast vollkommen recht, ein super Exemplar
LG Nalis

babayaga
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Beitrag von babayaga »

Denke mal der Sonnenstand ist da sehr tückisch beim Fotographieren.
So ein Baum/habitus fotographiert (mit XYZ_Lichtverhältnissen),
schaut anders aus, als ein abgebrochener Zweig, im stillen Kämmerlein mit Blitzlicht abgelichtet, oder ohne, das ist fast noch besser.

In diese Falle bin ich auch schon häufig getapst,
ganz schlimm bzw. unkoordinierbar wird es, wenn dann noch diverse Photobearbeitungsfunktionen hinzukommen.

Gibts da eigentlich eine Art 'Quasi-Standard' für Botanikfotos?
Also ich meine sowas in der Richtung:
'Alle Fotos die Sie hier sehen, wurden in einem Innenraum
mit soundsoviel Lux aufgenommen',
weil in der freien Natur kann das arg täuschen, oder auch genau andersrum -
auf jeden Fall kann Licht/Belichtung ziemlich irreführend sein;-)

lg Nancy

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Hallo Nancy,

du hast völlig Recht. Deswegen ist es oft auch so schwer, von hier aus genau etwas zu bestimmen. Die Farben sind verfälscht, unser Gehirn vergleicht mit Bekanntem und spielt uns oft auch einen Streich. Also, ich finde das ist oftmals recht schwierig.

Ich mache viel öfters ( als Pflanzenuntersuchungen) mit Kindern oder Erwachsenen Vogelbeobachtungen. Und selbst beim lebenden Objekt sieht wie oft jeder eine etwas andere Farbe.

Es kommen in fast allen Fällen dann viele Merkmale zum Tragen und man kann dann doch ziemlich genau bestimmen. Aber hier bei dem Habitusfoto war das für mich total irritierend, da für mein Auge blauer Nadelbaum. That´s life.

Viele Grüße und schönes Wochenende

Wolfgang

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Übrigens natürlich nicht stahlblau aber graublau und nicht grün, wie dann in natura.

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