Das ist mein allererster Beitrag hier.
Schönes Forum habt Ihr da, ich werde Euch gleich mal mit einer Frage belästigen:
Das Zeug steht zwar bei uns im Wald, heimisch ist es aber sicher nicht sonst würde ich es kennen. Ich dachte erst an eine Zeder, habe aber in Eurer Baumliste unter "Cedrus" nichts passendes gefunden. Die Wipfeln sind sehr charakteristisch. Ich hab diese Bäume schon ein paarmal in Vorgärten gesehen. Weiß der Teufel was der Förster geraucht hatte als er die Dinger mitten in den Wald pflanzte!
Gruß Georg
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Zuletzt geändert von captainplanet am 17 Apr 2007, 18:32, insgesamt 2-mal geändert.
Hallo,
könnte eine Tsuga-Art sein. T. canadiensis (Kanadische Hemlocktanne) und T. heterophylla (Westliche Hemlocktanne) sind am meisten anzutreffen.
Die Nadeln sind meist 2-zeilig, die auf der Zweigoberseite stehenden sind oft viel kürzer als die seitlichen.
Ein Unterschied zwischen den beiden ist, dass die Zapfen von T. canadensis sind gestielt, die von T. heterophylla sind sitzend
LG Nalis.
Ich habe gelesen (in der Baumliste) daß Helmlock für Schierling steht, daß die zerriebenen Nadeln danach riechen. Das ließe sich leicht überprüfen, nur muß ich ziemlich weit laufen um dorthin zu gelangen. Dauert also noch etwas, bis ich halt das nächste Mal laufen geh.
Bedeutet "zweizeilig" daß die Nadeln so angeordnet sind als wenn man sich die zwei Zweige einer (echten) Tanne leicht versetzt "übereinanderdenkt"?
Hi Capt'n,
zweizeilig ist wenn sich zwei einander gegenüberstehende Blattreihen ausbilden. Bei Tsuga stehen die Blätter sehr dicht bei einander.
LG Nalis
Ich war heute wieder dort. Der Geruch hat tatsächlich was Schierlingsartiges an sich, auch wenn das typische Mausdreckaroma von Conium maculatum nicht ausgeprägt ist. Die Nadeln sind nicht ganz streng zweizeilig, einige stehen sogar senkrecht nach oben. Die sind dann aber sehr kurz.
Es wird wohl eine Helmlocktanne sein. Ich habe die Überschrift entsprechend editiert da ich es sehr unübersichtlich finde wenn jedes Thema sinngemäß "Was ist denn das?" heißt.
es sind eindeutig Hemlocktannen, die Frage wäre dann nur noch, welche Art. Und da müsste bräuchte man ein Foto der einzelnen Nadel und ein Zweigausschnitt von Ober- und Unterseite.
Das ist vielleicht auch nicht so wichtig. Interessant finde ich den Habitus, denn normalerweise , so wie ich sie kenne, machen sie nicht so extreme Gipfeltriebe. Das liegt sicher daran, dann sie in dichtem Verband stehen und eine längere Vegetationsperiode haben ( geschätzte Klimazone 7 oder .
Hallo Wolfgang,
bei der Art würde ich T. heterophylla sagen, die Nadeln scheinen länglich, nicht nach vorne leicht zugespitzt zu sein, wie es bei T. canadiensis der Fall ist. Bei T. diversifolia haben die Nadeln an der Spitze eine kleine Einkerbung. Ist hier wegen des Bildes nicht zu erkennen. Da müsste Capt'n beim nächsten Spaziergang in der Gegend nachschauen.
LG Nalis
ich stimme tormi aus den verschiedensten Gründen zu, ziemlich sicher Tsuga heterophylla.Ist auch die am allerhäufigsten in Waldbeständen angebaute Tsuga-Art.( dt.: Westliche Hemlockstanne, Westamerik.H.)
Heimat:Alaska,Kalifornien im Gegensatz zur Östlichen H./Kanad.H.(Osten der USA/Kanada)