verwurschtelte Hainbuchen
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
verwurschtelte Hainbuchen
Moin allerseits,
beim morgendlichen Hundespaziergang durchquere ich oft ein Pfädchen mit einer seltsamen Auffälligkeit:
auf einem Fleck von max 30m2 wachsen einige Hainbuchen völlig verdreht, gekrümmt und ineinander verwurschtelt. Im Umkreis von höchstens 7m noch einige etwas gedreht oder verkrümmt wachsende Bäume, darunter auch Kiefern. Sämtliche außerhalb dieser Zone wachsende Bäume sind gerade und ohne Auffälligkeiten.
beim morgendlichen Hundespaziergang durchquere ich oft ein Pfädchen mit einer seltsamen Auffälligkeit:
auf einem Fleck von max 30m2 wachsen einige Hainbuchen völlig verdreht, gekrümmt und ineinander verwurschtelt. Im Umkreis von höchstens 7m noch einige etwas gedreht oder verkrümmt wachsende Bäume, darunter auch Kiefern. Sämtliche außerhalb dieser Zone wachsende Bäume sind gerade und ohne Auffälligkeiten.
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Hallo Taxus,
ich freue mich sehr, Dich mal wieder zu lesen
!
Meine Vermutung wäre, da die Bäume an sich ja sehr lang gewachsen sind, dass der Standort zum einen recht nährstoffreich, aber auch flachgründig ist.
So dass die Gehölze zwar sehr gut wuchsen, die Wurzeln aber nicht den Raum fanden, sie entsprechend zu verankern, und die Bäume so niemals in die Höhe kamen.
Ist bekannt, ob da eventuell eine alte Siedlungsstelle war, oder vielleicht auch eine alte versiegelte landwirtschaftliche Fläche wie Scheune oder Stall? Das Aufkommen von Kiefern und Hainbuchen spricht ja für einen einstmals offenen Standort, und die Kleinräumigkeit des Vorkommens der krummen Bäume, dass da lokal sehr begrenzt "was komisch" ist...
Grüße,
Andreas
ich freue mich sehr, Dich mal wieder zu lesen
Meine Vermutung wäre, da die Bäume an sich ja sehr lang gewachsen sind, dass der Standort zum einen recht nährstoffreich, aber auch flachgründig ist.
So dass die Gehölze zwar sehr gut wuchsen, die Wurzeln aber nicht den Raum fanden, sie entsprechend zu verankern, und die Bäume so niemals in die Höhe kamen.
Ist bekannt, ob da eventuell eine alte Siedlungsstelle war, oder vielleicht auch eine alte versiegelte landwirtschaftliche Fläche wie Scheune oder Stall? Das Aufkommen von Kiefern und Hainbuchen spricht ja für einen einstmals offenen Standort, und die Kleinräumigkeit des Vorkommens der krummen Bäume, dass da lokal sehr begrenzt "was komisch" ist...
Grüße,
Andreas
Hallo, Andreas und LCV
Schön, ein paar Erklärungsversuche abseits von "Wasserader" oder "Magnetfeldstörung" zu hören, an die ich nicht gedacht habe. Nein, besiedelt war es dort meines Wissens nach nie, es liegt etwas oberhalb einer ehemaligen Bahntrasse, die mit ihrem Schotterbett noch erhalten ist. Allerdings ist der Boden waldig-locker, humos und flach. Spätestens in 30cm, oft weniger, fängt der Schieferboden an. So ist das hier aber auf allen Hügeln im "Hinterland" um Marburg und die übrigen Bäume, wie Buche, Eiche, Ahorn und Kiefer, tolerieren das gut und werden mächtig.
Ein Phänomen, dieses verbogene Wachstum, das ich mir nicht erklären kann.
LG, Uli
Schön, ein paar Erklärungsversuche abseits von "Wasserader" oder "Magnetfeldstörung" zu hören, an die ich nicht gedacht habe. Nein, besiedelt war es dort meines Wissens nach nie, es liegt etwas oberhalb einer ehemaligen Bahntrasse, die mit ihrem Schotterbett noch erhalten ist. Allerdings ist der Boden waldig-locker, humos und flach. Spätestens in 30cm, oft weniger, fängt der Schieferboden an. So ist das hier aber auf allen Hügeln im "Hinterland" um Marburg und die übrigen Bäume, wie Buche, Eiche, Ahorn und Kiefer, tolerieren das gut und werden mächtig.
Ein Phänomen, dieses verbogene Wachstum, das ich mir nicht erklären kann.
LG, Uli
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quellfelder
- Beiträge: 4432
- Registriert: 29 Dez 2010, 16:46
- Wohnort: 23936 Grevesmühlen
Hallo,
ich würde mal den Hügel auf Feuchtigkeit untersuchen, in der Regel ist für solchen Wuchs Trockenheit die Ursache, mit der sich die Bäume schon eine halbe Ewigkeit herumschlagen.
Das kann auch ein alter Müllplatz sein. Früher, als es noch keine Müllabfuhr gab, legten die Haushaltungen solche an. Also Spaten raus und nachsehen!
Viele Grüße
quellfelder
ich würde mal den Hügel auf Feuchtigkeit untersuchen, in der Regel ist für solchen Wuchs Trockenheit die Ursache, mit der sich die Bäume schon eine halbe Ewigkeit herumschlagen.
Das kann auch ein alter Müllplatz sein. Früher, als es noch keine Müllabfuhr gab, legten die Haushaltungen solche an. Also Spaten raus und nachsehen!
Viele Grüße
quellfelder
Da könnte früher mal ein großer Baum gestanden haben, der die Bäume beschattet hat. Die sind dann zur Seite gewachsen.
Oder sie wurden mal vor langer Zeit von einer schweren Maschine (Traktor o.ä) umgekippt und haben sich nicht richtig aufrichten können, oder das ist die Folge einer kräftigen Windböe.
Oder sie wurden mal vor langer Zeit von einer schweren Maschine (Traktor o.ä) umgekippt und haben sich nicht richtig aufrichten können, oder das ist die Folge einer kräftigen Windböe.
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Rotkäppchen
- Beiträge: 34
- Registriert: 27 Jun 2007, 22:06
Hallo,
dieser Baum erinnert mich an das "Teufelsholz" im Berggarten von Hannover. Zur weiteren Info kann man beim Stichwort "Süntelbuchen" gucken: http://www.suentelbuchen.de/
vlg
Rotkäppchen
dieser Baum erinnert mich an das "Teufelsholz" im Berggarten von Hannover. Zur weiteren Info kann man beim Stichwort "Süntelbuchen" gucken: http://www.suentelbuchen.de/
vlg
Rotkäppchen