Große Bäume mit kleinen Zapfen ---> Tsuga dumosa

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch ausserhalb Europa, z.B. Afrika, Asien gesehen, und möchtet ihn bestimmen, dann könnt ihr hier fragen.

Moderatoren: stefan, LCV, tormi, Kiefernspezi

Antworten
Kiefernspezi
Beiträge: 8399
Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
Wohnort: Velbert
Kontaktdaten:

Große Bäume mit kleinen Zapfen ---> Tsuga dumosa

Beitrag von Kiefernspezi » 02 Sep 2010, 10:57

Ein weiterer sehr großer Nadelbaum ist mir aufgefallen, der aber nur kleine, bis etwas über 3 cm kleine Zapfen trägt, bzw. die nach dem Abfallen den ganzen Waldboden übersäen.
Der größte von uns nachgemessene Stammdurchmesser betrug 1,70 m, die Bäume waren etwa 35-45m hoch und von breitem Wuchs. Vorkommen ab 2300m bis ca. 2700m Höhe. Leider ließen sich aufgrund des intensiven Nebels und der Größe der Bäume keine vernünftigen Habitusbilder machen.

Da vermutlich einige den Baum kennen werden, der m.W. nach nicht in Deutschland zu finden ist, bitte antwort per pn.

Viele Grüße
Dateianhänge
P1190675.JPG
170 cm Stammdurchmesser
P1190675.JPG (53.53 KiB) 3736 mal betrachtet
P1190668.JPG
Hoch und Breit - ein schöner Baum für den Schräbergarten ;-)
P1190668.JPG (58.49 KiB) 3735 mal betrachtet
DSC01812.JPG
Zapfen nur bis etwas über 3 cm lang mit dünnen Zapfenschuppen
DSC01812.JPG (32.51 KiB) 3734 mal betrachtet
DSC01644.JPG
Nadeloberseite
DSC01644.JPG (46.94 KiB) 3733 mal betrachtet
DSC01643.JPG
Nadelunterseite
DSC01643.JPG (45.55 KiB) 3732 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Kiefernspezi am 05 Sep 2010, 07:18, insgesamt 1-mal geändert.

Kiefernspezi
Beiträge: 8399
Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
Wohnort: Velbert
Kontaktdaten:

Beitrag von Kiefernspezi » 02 Sep 2010, 22:00

Gratulation an Cryptomeria, der souverän gelöst hat. 8)

Viele Grüße

Kiefernspezi
Beiträge: 8399
Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
Wohnort: Velbert
Kontaktdaten:

Beitrag von Kiefernspezi » 03 Sep 2010, 23:27

auch Durian hat die Lösung gefunden. Super! :P

Kiefernspezi
Beiträge: 8399
Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
Wohnort: Velbert
Kontaktdaten:

Beitrag von Kiefernspezi » 04 Sep 2010, 20:45

Ich verrate schon mal folgendes: Man könnte den Baum auch als Helmlocktanne des Himalayas bezeichnen.

Viele Grüße

Kiefernspezi
Beiträge: 8399
Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
Wohnort: Velbert
Kontaktdaten:

Beitrag von Kiefernspezi » 05 Sep 2010, 07:15

Bei einem so zaunernem Winkpfahl hat es auch Karola erkannt. Sehr schön! :P

Kiefernspezi
Beiträge: 8399
Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
Wohnort: Velbert
Kontaktdaten:

Auflösung

Beitrag von Kiefernspezi » 05 Sep 2010, 07:18

Es ist Tsuga dumosa, eine recht wenig bekannte und in Deutschland nicht kultivierte Art. Das sie hier nicht kultiviert wird, könnte auch einfach daran liegen, dass sie wegen ihrer geringen Verbreitung und der schlechten Erreichbarkeit nahezu unbekannt ist.
Einige wenige Samen zum Ausprobieren habe ich ja mitgenommen.

Viele Grüße

Durian
Beiträge: 2048
Registriert: 18 Mai 2010, 13:12
Wohnort: Bonn

Tsuga aus Nepal

Beitrag von Durian » 05 Sep 2010, 10:54

Hy. Der Name tsuga dumosa ist ja doch wunderlich angesichts eines so stattlichen Baumes. Dumosa = gebüschartig, strauchig. Namensgeber ist D.Don, den man mehrfach als Namens-Autor bei Himalaya-Gehölzen antrifft. Diese Tsuga kommt wohl auch oft in Sikkim (in extensiven Forsten bis in 3.300 m) und in Bhutan vor. vG Durian

Durian
Beiträge: 2048
Registriert: 18 Mai 2010, 13:12
Wohnort: Bonn

nochmals Tsuga aus Nepal

Beitrag von Durian » 05 Sep 2010, 11:10

Hallo. Soeben las ich, dass am natürlichen Standort (wo Kiefernspezi die Tsuga ""rückwärts" umarmte, der Baum bis 50 m erreicht, in Kultur jedoch nur relativ klein und buschig wächst. Möglicherweise war nach Kultivierung (und Namensgebung) die Herkunft dieses riesigen Baumes in Vergessenheit geraten.

Kiefernspezi
Beiträge: 8399
Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
Wohnort: Velbert
Kontaktdaten:

Beitrag von Kiefernspezi » 05 Sep 2010, 11:47

Das wäre eine gute Erklärung.

Antworten