lauter nadelige Unbekannte ---> Taxus & Chamaecyparis & Juniperus & ...

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch (Konifere) in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Übrigens, das hatte ich gestern vergessen: Anhand des neuen Wacholderfotos kann ich die Sorte nicht identifizieren. Du hast recht, das ist kein " Habitus " mehr (" mit deinem , wie ich dachte,sicher nicht zu vergleichen").

Viele Grüße

Wolfgang

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Peitschentanne gibt es bei mir nicht in der Literatur.

Viele Grüße

Wolfgang

babayaga
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Beitrag von babayaga »

Abend Wolfgang,

Danke Dir trotzdem für's nachschlagen und - naja, sagen wir mal so -
dann ist's halt einfach eine Tanne;-)

BTW, hab' im 'Sonstiges' gelesen, du hast mal Pinien angezogen,
ich habe heute so einen Zapfen gekauft.
Weiss aber nicht, ob das noch ein 'natürlicher' ist:

Bild

Ich hab jetzt nicht so richtig den Plan wie weiter ... ?
Würde mich freuen, wenn Du mal kurz noch etwas Input für mich hast.

Achja, soll ich vielleicht besser dazu im 'Sonstiges' nen eigenen Thread starten? Wird hier sonst maybe a little bit offtopic;-)

lg Nancy

kurt
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Beitrag von kurt »

Hallo Kettensäger

Ich habe mich lange zurückgehalten, aber jetzt will ich doch einen Beitrag leisten für Kettensägenanfänger. Ganz in Kürze:
- Gehe nie allein einen Baum fällen! Ganz egal, was passiert, ein Partner kann helfen oder Hilfe holen.
- Suche dir vor dem Fällen einen Fluchtweg, am besten hinter einem benachbarten Baum, falls dein Baum nicht so fällt, wie du es vorgesehen hast
- Versuche auf der Flucht nicht, die Säge mitzuschleppen. Ohne Säge rennst du schneller und verletztst dich in der Panik nicht an ihr.
PS. Ich habe als wandelnde Kettensäge des SBN und WWF sicher über 1000 Bäume gefällt, ohne grösseren Unfall. Aber ich bin immer noch extrem vorsichtig.

Gruss

Kurt

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Hallo Nancy

ich habe die Zapfen im Zimmer aufgehen lassen und die Samen in Sand/normale Erde - Gemisch einfach nachdem Herausfallen ausgesät. Ganz an die Oberfläche, ein bisschen mit Erde/Sand bedeckt. Ab Anfang januar platzten sie auf ( fast alle ) und wuchsen völlig problemlos.Sehr schön sind die blauen Jugendnadeln und etwas später sowohl die längeren , grünen Altersnadeln, dann gemischt mit den blauen, kürzeren Jugendnadeln. Sie viel ich weiß sind die Samen sehr lange haltbar, also müssten auch deine gut keimen.

Lass mal hören, wenn du es probiert hast und die Keimlinge sprießen.

Viel Spaß und vor allem Erfolg.
Meine letzte Pinie habe ich vor 2 Jahren nach Marburg verschenkt, gut dass ich mich jetzt daran erinnere, ich will doch mal hören, wie es der heute geht.

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Kurzer Nachtrag

Ich kann Kurt nur sehr eindringlich zustimmen.

Wolfgang

babayaga
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Beitrag von babayaga »

Hallo Kurt,

Danke für deine Hinweise, sowas kann man eigentlich gar nicht oft genug sagen.
Jens erzählte mir, sein Förster musste sich damals 'Unfallbilder' anschauen,
die sagten mehr als tausend Worte.
Allein der Satz ..., stell ich mir Horror vor ...
eine gewisse Angst wird immer bleiben.

Klar werd' ich nie auf die Idee kommen, einen Baum alleine zu fällen,
von Stecken red' ich mal jetzt nicht, das geht mitunter sogar von Hand;-)

Fluchtweg ist gut, stand am Samstag mit life daneben, ist schon 'anders',
als aus erhabenen Abstand zuzugucken. Wobei alles recht 'frei' war,
im Wald ist das sicherlich mitunter schwieriger.

Bei schönem Wetter mag' das auch sicher noch besser angehen,
als bei Wind/Schnee/Regen/Kälte, all so Widrigkeiten halt;-)

lg Nancy

babayaga
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Beitrag von babayaga »

Hallo Wolfgang,

Danke. Äh' nochmal kurz nachgehakt,
wenn der Zapfen aufgegangen ist und die Samen sind in Sand/Erde, 3 Fragen:

- Bei welcher Temperatur hast du sie gekeimt?
- Hell oder dunkel?
- Feuchtigkeit?

lg Nancy

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Ich habe immer am Fenster ( Südseite im Winter ) bei Zimmertemperatur
ausgesät. Mäßig feucht. Ich habe mir bei allen Samen immer den Naturstandort angeschaut und ungefähr dieses Klima zu Hause versucht nach zu bilden ( +-) und bin damit immer gut gefahren. Wobei Pinus pinea im Winter am Naturstandort kühler steht, aber bei mediteranen Pflanzen habe ich das Gefühl, denen schadet höhere Temperatur nichts.

Wahrscheinlich kannst du später die Pinien bei dir gut auspflanzen, du scheinst doch durch die vielen hohen Bäume ein günstiges Kleinklima zu haben.

Viele Grüße

Wolfgang

babayaga
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Beitrag von babayaga »

Gut, okay - dann weiss ich in etwa, wo ich sie hinstelle, wennse ausgefallen sind.
Werde mal versuchen, das so gut wie geht zu dokumentieren;-)

Hier gibt wohl eins das andre ;;;-))) zum Kleinklima ...,
das verstehe ich noch nicht so ganz.
In dem kleinen Wäldchen kann ich sie doch nicht auspflanzen,
der Boden da ist hart und knochentrocken und Licht gibts auch kaum.
Ehrlichgesagt, da drinnen wächst 'wildlife' nicht mal das ärgste Unkraut,
ausser, wie jetzt - ungeniessbare-giftige Pilze;-)

lg Nancy

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Nein, da wächst nichts, da hast du recht, aber , wenn du drum herum noch Platz hast, dein Wäldchen sollte als Windschutz dienen und dann eben dort wo keine Wurzeln mehr im Boden sind und die Bodenfeuchtigkeit ausreicht.
Kiefern sind zäh und wenn du die ersten Jahre ein bisschen gießt, kommen die gut hoch. Bei deinem Wacholder sah es auch schon besser aus als in dem Fichtenwäldchen.

Ich kenne ja deinen Garten nicht, aber schon beim Ausheben eines Pflanzloches merkst du was Sache ist.

babayaga
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Beitrag von babayaga »

Okidoki;-)

Ja, dahinter ist noch etwas Platz, da eine kleine 'Schonung' anzulegen, geistert mir schon länger
im Kopf rum. Und ein paar würde ich noch auf dem örtlichen (Berg)Friedhof antesten wollen,
ist alles sehr sehr natürlich dort.

Aber da gehen sicher esrtmal 2-3 Jahre ins Land, bis es soweit ist ...,
denn, Bäume sind wohl viel geduldiger als Menschen

In diesem Sinne Wolfgang,
bis denne;-)

Danke, Nancy

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Ja, 2/ 3 Jahre kanns dauern.

bis denne

dein Wolfgang

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