Douglasie (pseudotsuga menziessi), männlich ---> Taxus baccata

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SilviaR
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Douglasie (pseudotsuga menziessi), männlich ---> Taxus baccata

Beitrag von SilviaR » 24 Mär 2011, 15:24

Hallo,

stimmt es, dass dieser Baum nur ca. alle 4 Jahre blüht?

Der Blütenstaub ist schon sehr heftig!

wolfram
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Beitrag von wolfram » 24 Mär 2011, 16:27

Hallo,
das halte ich für ein Gerücht. Es gibt Pflanzen, die periodisch blühen, aber die Douglasie gehört nicht dazu. Es kann natürlich durch wechselnde Umwelteinflüsse zu Verschiebungen oder Teilausfällen kommen, so daß mal mehr mal weniger Blüten auftreten.
Viele Grüße, Wolfram

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 24 Mär 2011, 17:21

Der Blütenstaub ist aber glaube ich nicht bedenklich.
Die einzige Konifere, die ich kenne, deren Pollen problematisch für Allergiker sein soll, ist die kalifornische Flußzeder.

Viele Grüße

SilviaR
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Beitrag von SilviaR » 24 Mär 2011, 17:57

ja, sowas hab ich auch schon gedacht.
Auch andere Pflanzen blühen ja nicht jedes Jahr gleich üppig.

Es ist nur so, dass mein Mann schon länger an dem Haus renoviert hat und noch nie irgendwelche Zapfen gefunden hat.
Bin ja mal gespannt, wie es diesen Herbst damit aussieht.

SilviaR
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Beitrag von SilviaR » 24 Mär 2011, 18:02

um allergische Reaktionen gehts mir garnicht, ich bin dafür nicht besonders empfänglich ;-), allerdings niest mein Kater seit ein paar Tagen...

Aber wenn du die gelben Wolken siehst, die bei einem Windstoß davonfliegen..., da denke ich immer: Hoffentlich hat das kein Nachbar gesehen!

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 24 Mär 2011, 20:56

Wieso, was sollte ein Nachbar dagegen haben?

Viele Grüße

Kiefer
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Beitrag von Kiefer » 24 Mär 2011, 23:25

Hallo!

'Tschuldigung, wenn ich interveniere, aber Douglasie?
Die haben doch noch nicht mal angetrieben, geschweige denn, dass sie blühen...
Meinst nicht eher Eibe, Taxus baccata? Da würde auch das "männlich" mehr Sinn ergeben, da die zur Zeit blühen/ vor kurzem geblüht haben! Auch würde es erklären, dass man da nie Zapfen findet, da Eiben keine bilden ;).

Grüße, Andreas

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 25 Mär 2011, 14:08

Das klingt sehr logisch. Douglasien haben meist viele Zapfen. Allerdings sind die roten Samen der Eibe auch nicht gerade zu übersehen.
Am besten mal ein Foto einstellen, das spart viel Schreibpuste.

Viele Grüße

ApachePine
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Beitrag von ApachePine » 25 Mär 2011, 14:31

Aber männliche Eiben bilden keine Samen.

wolfram
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Beitrag von wolfram » 25 Mär 2011, 16:51

Aber deswegen kann man sie trotzdem fotografieren, um zu erkennen, daß Kiefers geniale Vermutung richtig ist.
Viele Grüße, Wolfram

ApachePine
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Beitrag von ApachePine » 25 Mär 2011, 16:53

Ich habe nie gesagt dass man sie nicht fotografieren kann.

SilviaR
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Beitrag von SilviaR » 25 Mär 2011, 20:44

Inzwischen stimmt mein Mann zu, dass es sich eher um eine Eibe handeln könnte als um eine Douglasie.

Einen Zweig von unserem Baum hab ich verglichen mit einer Abbildung einer blühenden männlichen Douglasie. Und es erschien ziemlich gleich.

Aber andererseits ist *mein* *ggg* Blütenstaub sattgelb und nicht rot!

Das Bild hier reinzustellen hab ich heute nicht geschafft, bin neu hier und wahrscheinlich zu bl..., sorry
Dateianhänge
Douglasie.JPG
also, hat jetzt geklappt mit dem Foto einer Zweigspitze...

sorry, dass ich hier soviel Verwirrung stifte, aber inzwischen weiß ich, dass es eine Eibe eben doch nicht ist.

Eine solche kleine hatten wir im vorigen Garten, die hatte im Herbst immer diese r
Douglasie.JPG (135.45 KiB) 4240 mal betrachtet

Kiefer
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Beitrag von Kiefer » 26 Mär 2011, 03:18

Huhu!

David und Wolfram: Ruhig Blut, Männer ;)!

@Silvia:
Jep, Dein Bild zeigt klar eine männliche Eibe ;)...
Douglasien haben neben den weiblichen auch männliche Blütenstände, die Bäume selbst sind beidgeschlechtlich (also einhäusig). Es gibt also keine männlichen Douglasien, nur männliche Douglasien"blüten" :). Unter blühfähigen Douglasien wird man immer auch Zapfen finden.
Was verwirrt Dich jetzt so, dass Du sagst, dass es "eine Eibe eben doch nicht" ist? Es gibt viele verschiedene Eibensorten, die sich teils kaum ähnlich sehen, allen gemeinsam aber sind im weiblichen Geschlecht die spätsommerlich- herbstlichen roten Samenhüllen, und im männlichen Geschlecht die kugeligen, soeben stäubenden oder abgestäubten "Kügelchen".
Sprich also:
- Weibliche Eibe/ weibliche Eibensorte: Rote (selten gelbe) Samenhüllen im Spätsommer/ Herbst

- männliche Eibe/ männliche Eibensorte: Im Februar/ März stäubende "Pollenkügelchen"...

Dabei sind Wuchsform, Nadelform oder Nadelfarbe ganz egal.

@Wolfram: Weniger geniale Vermutung, als vielmehr sekundenschnelle logische Schlußfolgerung. Tut mir leid, ich kann nicht anders :).

Grüße, Andreas

SilviaR
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Beitrag von SilviaR » 26 Mär 2011, 10:42

Hallo Andreas,

Ja, was mich gestern verwirrte, war, dass mir einfiel, wir hatten am vorigen Wohnort so einen kleinen (jungen) Nadelbusch, der im Herbst diese roten Beerchen hatte, weichere Nadeln, also eindeutig Eibe.
Jetzt ist mir klar, dass dies eben eine weibliche Eibe war....

Vorhin hab ich unseren jetzigen *Problembaum* doch noch im Ganzen fotografiert:

Danke an alle und Grüße, Silvia
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Bild022.jpg
Bild022.jpg (53.25 KiB) 4218 mal betrachtet

Gata
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Beitrag von Gata » 26 Mär 2011, 11:15

Sei froh, dass du nur kurze Zeit im Jahr den Blütenstaub hast.
Schlimmer finde ich bei weiblichen Eiben die ungeheure Vermehrungsrate.
Die Vögel sorgen für die Verteilung in jeder Gartenecke.
Ich habe gerade Wälder gesehen, deren Unterwuchs bestand nur noch aus Eiben, Unmengen. :shock:
Sieh mal das positive an deinem Baum, immergrün, gut zu beschneiden, nie Blattfall und immer Nistplätze für viele Vögel.

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