Im Wald von Grenzach-Wyhlen (Acer opalus, Buxus, Sorbus torm./aria u.a.)
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Ja, möglicherweise waren das Rehspuren (ich hatte mich erst auf die Wildschweine versteift, die ich kurz vorher gehört hatte).
Rehspuren sollen maximal 5 cm lang sein, Wildschweinspuren bis 8 cm.
Die wirken hier relativ klein (im Vergleich zu dem Fussabdruck).
Allerdings müssen die "da die Ruhe weg gehabt haben", so auf dem großen Weg und in dem relativ offenen Gelände - vielleicht eher in der Dunkelheit unterwegs gewesen.
Rehspuren sollen maximal 5 cm lang sein, Wildschweinspuren bis 8 cm.
Die wirken hier relativ klein (im Vergleich zu dem Fussabdruck).
Allerdings müssen die "da die Ruhe weg gehabt haben", so auf dem großen Weg und in dem relativ offenen Gelände - vielleicht eher in der Dunkelheit unterwegs gewesen.
Zuletzt geändert von bee am 24 Apr 2013, 19:20, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee
Inhaltsverzeichnis zum Wald in Grenzach-Wyhlen
Hallo Baumfreunde,
ich bin jetzt hin und wieder auf Pilzsuche - nicht zum Essen, da kenne ich mich noch viel zu wenig aus, und da habe ich auch viel zu viel Respekt vor den vielfältigen Inhaltsstoffen.
Da gibt es neben den "bekannten" tödlich giftigen Pilzen ja auch einige, die nur von manchen Leute vertragen werden und einige, wo man erst jetzt kritische Stoffe findet, die nicht unbedingt positiv in den Stoffwechsel bzw. in die enzymatischen Prozesse im Körper eingreifen.
Ich ernte also nur mit der Kamera.
Die eigentliche Saison ist natürlich vorbei.
Hier war das hauptsächlich im Oktober, da habe ich vieles Neues entdeckt bzw. wiederentdeckt, was ich schon in den letzten zwei Jahren gesehen und oft immer noch nicht richtig einsortiert habe. Die Pilze stehen bis jetzt in der Bestimmung immer wieder hinten an.
So sehr viele Speisepilze (bzw. die gut bestimmbaren und unkritischen) gibt es auch gar nicht bei uns im Wald - oder ich habe die richtigen Stellen noch nicht entdeckt. In der starken Hanglage ist es oft sehr trocken, das Wasser fließt sehr schnell ab, da gibt es hauptsächlich Porenpilze an liegenden Baumstämmen,-ästen und an Baumstümpfen.
Im "Wald oben", wo das Gelände flacher ist, da gibt es mehr Pilze, aber da bin ich nicht so regelmäßig.
Wenn nach gründlichen Regenfällen im Herbst und ein paar warmen Tagen die Pilze "explodieren", dann kommt es auf wenige Tage an, ob man gut erhaltene Pilze sieht oder die traurigen (oder "igitt-igitt") Reste, oft auch von Schnecken und Maden angefressen.
Aber auch jetzt im Winter kann man viele Pilze sehen, vor allem an Totholz.
Relativ wichtig ist es dabei, feststellen zu können, ob es sich um Nadelholz oder Laubholz handelt, am besten sollte man auch noch die Art erkennen.
Und das ist sehr schwierig.
Dazu eröffne ich gleich ein neues verlinktes Thema ("Identifizierung von Totholz") und bitte die Forst-/Holzfachleute bzw. die erfahrenen Waldgänger da einmal hineinzuschauen.
viewtopic.php?p=78419
Hallo Baumfreunde,
ich bin jetzt hin und wieder auf Pilzsuche - nicht zum Essen, da kenne ich mich noch viel zu wenig aus, und da habe ich auch viel zu viel Respekt vor den vielfältigen Inhaltsstoffen.
Da gibt es neben den "bekannten" tödlich giftigen Pilzen ja auch einige, die nur von manchen Leute vertragen werden und einige, wo man erst jetzt kritische Stoffe findet, die nicht unbedingt positiv in den Stoffwechsel bzw. in die enzymatischen Prozesse im Körper eingreifen.
Ich ernte also nur mit der Kamera.
Die eigentliche Saison ist natürlich vorbei.
Hier war das hauptsächlich im Oktober, da habe ich vieles Neues entdeckt bzw. wiederentdeckt, was ich schon in den letzten zwei Jahren gesehen und oft immer noch nicht richtig einsortiert habe. Die Pilze stehen bis jetzt in der Bestimmung immer wieder hinten an.
So sehr viele Speisepilze (bzw. die gut bestimmbaren und unkritischen) gibt es auch gar nicht bei uns im Wald - oder ich habe die richtigen Stellen noch nicht entdeckt. In der starken Hanglage ist es oft sehr trocken, das Wasser fließt sehr schnell ab, da gibt es hauptsächlich Porenpilze an liegenden Baumstämmen,-ästen und an Baumstümpfen.
Im "Wald oben", wo das Gelände flacher ist, da gibt es mehr Pilze, aber da bin ich nicht so regelmäßig.
Wenn nach gründlichen Regenfällen im Herbst und ein paar warmen Tagen die Pilze "explodieren", dann kommt es auf wenige Tage an, ob man gut erhaltene Pilze sieht oder die traurigen (oder "igitt-igitt") Reste, oft auch von Schnecken und Maden angefressen.
Aber auch jetzt im Winter kann man viele Pilze sehen, vor allem an Totholz.
Relativ wichtig ist es dabei, feststellen zu können, ob es sich um Nadelholz oder Laubholz handelt, am besten sollte man auch noch die Art erkennen.
Und das ist sehr schwierig.
Dazu eröffne ich gleich ein neues verlinktes Thema ("Identifizierung von Totholz") und bitte die Forst-/Holzfachleute bzw. die erfahrenen Waldgänger da einmal hineinzuschauen.
viewtopic.php?p=78419
Zuletzt geändert von bee am 07 Apr 2019, 19:04, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee
Hallo Baumfreunde,
auch im Süd-Westen hapert es ganz mächtig, was die Frühlingsentwicklung angeht.
Zwar waren wir hier vom März-Schnee bis auf ein paar Flocken-Schauer verschont geblieben, 2-3 wärmere Tage waren auch dabei, aber die letzten Nächte waren wieder frostig und die Tage kühl.
Aber im Gegensatz zum eisigen Norden hielt sich die Sonne meist versteckt!
Nach 10 Tagen mit trüben, nieseligen Hochnebel etc. hat sich heute zum ersten Mal etwas am Himmel gezeigt, was den Namen Sonne verdient.
Die Natur ist mindestens 2-3 wenn nicht noch mehr Wochen im Rückstand.
Die ersten Schlüsselblumen und Scharbockskräuter habe ich sonst im Wald im Februar entdeckt, Primeln jetzt erst Mitte/Ende März, Scharbockskraut blüht noch nicht, Huflattich schon.
Auch der "frühe" Acer opalus zeigt noch nicht das geringste Grün.
Diese blühende Primel hat noch außergewöhnlich kleine Blätter (andere Primeln waren schon größer).
Heute bei Sonnenschein habe ich am Wegesrand einen einzigen blühenden Löwenzahn entdeckt, mit ganz kurzen Blütenstängeln.
Bee-nige Grüße!
auch im Süd-Westen hapert es ganz mächtig, was die Frühlingsentwicklung angeht.
Zwar waren wir hier vom März-Schnee bis auf ein paar Flocken-Schauer verschont geblieben, 2-3 wärmere Tage waren auch dabei, aber die letzten Nächte waren wieder frostig und die Tage kühl.
Aber im Gegensatz zum eisigen Norden hielt sich die Sonne meist versteckt!
Nach 10 Tagen mit trüben, nieseligen Hochnebel etc. hat sich heute zum ersten Mal etwas am Himmel gezeigt, was den Namen Sonne verdient.
Die Natur ist mindestens 2-3 wenn nicht noch mehr Wochen im Rückstand.
Die ersten Schlüsselblumen und Scharbockskräuter habe ich sonst im Wald im Februar entdeckt, Primeln jetzt erst Mitte/Ende März, Scharbockskraut blüht noch nicht, Huflattich schon.
Auch der "frühe" Acer opalus zeigt noch nicht das geringste Grün.
Diese blühende Primel hat noch außergewöhnlich kleine Blätter (andere Primeln waren schon größer).
Heute bei Sonnenschein habe ich am Wegesrand einen einzigen blühenden Löwenzahn entdeckt, mit ganz kurzen Blütenstängeln.
Bee-nige Grüße!
- Dateianhänge
-
- Taraxacum_Ostermontag 2013.jpg (33.07 KiB) 6877 mal betrachtet
-
- Tussilago farfara_Ende März 2013.jpg (34.51 KiB) 6877 mal betrachtet
-
- Primula elatior_noch ganz klein_Ende März 2013.jpg (44.11 KiB) 6877 mal betrachtet
Viele Grüße von bee
-
quellfelder
- Beiträge: 4432
- Registriert: 29 Dez 2010, 16:46
- Wohnort: 23936 Grevesmühlen
Inhaltsverzeichnis zum Wald in Grenzach-Wyhlen
Hallo, liebe Baumfreunde
zwei Dinge, die ich vor kurzem gesehen habe, möchte ich euch nicht vorenthalten.
Einmal lagen so seltsam glibbrige transparente Gallerten auf einem bemoosten Baumstamm, teils halbflüssig verlaufen, teils eine festere Struktur mit kleinen schwarzen Kügelchen darin.
Kann das ein ganz transparenter Pilz sein, habe ich mich gefragt.
Wohl kaum! Im Pilzforum kam vor einiger Zeit etwas Ähnliches vor - von Vögeln "Ausgewürgtes".
So etwas soll das hier auch sein, Amphibieneileiter mit Laich, ausgewürgt von Beutegreifern, z.B. Raubvögeln.
Da man sich diese Strukturen oft nicht erklären konnte, entstanden die Begriffe "Sternenrotz" und "Meteorgallerte" ("Star Jelly")
http://de.wikipedia.org/wiki/Sternenrotz
http://www.herpetofauna-nrw.de/fundmeld ... /index.php
Amphibien sieht man (sehe ich) zwar selten, aber ein Schulbiotop hat Teiche, kleine Bäche gibt es auch - zur Krötenwanderzeit stehen Warnschilder an mehreren kleinen Fahrstraßen, die die Amphibienwege queren.
Und Greifvögel gibt es auch genug, sehr oft kann man die Bussarde beobachten - oft im Luftkampf mit den Krähen.
Im Wald bin ich am Wochenende fast mit einem Bus.... Bussard zusammengestoßen. Der flog tief auf einem kleinen Waldweg.
Auch einen Rotmilan sieht man hin und wieder.
Weißstörche brüten zwar nicht im Ort - ein Nest kenne ich in Augst( (CH), man sieht sie aber hin und wieder nach Nahrung suchen, genauso wie Silberreiher.
Hallo, liebe Baumfreunde
zwei Dinge, die ich vor kurzem gesehen habe, möchte ich euch nicht vorenthalten.
Einmal lagen so seltsam glibbrige transparente Gallerten auf einem bemoosten Baumstamm, teils halbflüssig verlaufen, teils eine festere Struktur mit kleinen schwarzen Kügelchen darin.
Kann das ein ganz transparenter Pilz sein, habe ich mich gefragt.
Wohl kaum! Im Pilzforum kam vor einiger Zeit etwas Ähnliches vor - von Vögeln "Ausgewürgtes".
So etwas soll das hier auch sein, Amphibieneileiter mit Laich, ausgewürgt von Beutegreifern, z.B. Raubvögeln.
Da man sich diese Strukturen oft nicht erklären konnte, entstanden die Begriffe "Sternenrotz" und "Meteorgallerte" ("Star Jelly")
http://de.wikipedia.org/wiki/Sternenrotz
http://www.herpetofauna-nrw.de/fundmeld ... /index.php
Amphibien sieht man (sehe ich) zwar selten, aber ein Schulbiotop hat Teiche, kleine Bäche gibt es auch - zur Krötenwanderzeit stehen Warnschilder an mehreren kleinen Fahrstraßen, die die Amphibienwege queren.
Und Greifvögel gibt es auch genug, sehr oft kann man die Bussarde beobachten - oft im Luftkampf mit den Krähen.
Im Wald bin ich am Wochenende fast mit einem Bus.... Bussard zusammengestoßen. Der flog tief auf einem kleinen Waldweg.
Auch einen Rotmilan sieht man hin und wieder.
Weißstörche brüten zwar nicht im Ort - ein Nest kenne ich in Augst( (CH), man sieht sie aber hin und wieder nach Nahrung suchen, genauso wie Silberreiher.
- Dateianhänge
-
- Gallerte02.jpg (78.84 KiB) 6829 mal betrachtet
-
- Gallerte01.jpg (59.44 KiB) 6829 mal betrachtet
Zuletzt geändert von bee am 07 Apr 2019, 19:04, insgesamt 3-mal geändert.
Viele Grüße von bee
2. Beobachtung
Moderne Kunstinstallation im Wald?
gleich
Neuanpflanzung mit Verbiss-Schutz
Dazu habe ich den Begriff Baumschutz-Monosäule gefunden.
http://bfw.ac.at/400/1249.html
(pro und contra in dem o.g. Link)
Zur Zeit merkt man wieder - überdeutlich - warum da manche Waldgebiete ...-Hau heißen, und woher die Redensart "wie eine Axt im Walde" stammt ...
Aber es wird auch wieder etwas angepflanzt.
Stehen "die Kleinen" hier nicht sehr dicht??
Aber was wird denn hier überhaupt geschützt?
Welche Art ist das?
Noch mal ein Rätselchen?
Bitte per PN antworten: welche Baumart wurde hier angepflanzt?
Moderne Kunstinstallation im Wald?
gleich
Neuanpflanzung mit Verbiss-Schutz
Dazu habe ich den Begriff Baumschutz-Monosäule gefunden.
http://bfw.ac.at/400/1249.html
(pro und contra in dem o.g. Link)
Zur Zeit merkt man wieder - überdeutlich - warum da manche Waldgebiete ...-Hau heißen, und woher die Redensart "wie eine Axt im Walde" stammt ...
Aber es wird auch wieder etwas angepflanzt.
Stehen "die Kleinen" hier nicht sehr dicht??
Aber was wird denn hier überhaupt geschützt?
Welche Art ist das?
Noch mal ein Rätselchen?
Bitte per PN antworten: welche Baumart wurde hier angepflanzt?
- Dateianhänge
-
- Neupflanzung_d.jpg (31.88 KiB) 6828 mal betrachtet
-
- Neupflanzung_c.jpg (33.7 KiB) 6828 mal betrachtet
-
- Neupflanzung_b.jpg (29.78 KiB) 6828 mal betrachtet
-
- Neupflanzung_a.jpg (131.79 KiB) 6828 mal betrachtet
Viele Grüße von bee
Hy!
Da gibt's doch nix groß zum Rätseln, sieht doch jeder, dass das kein- nadelige Kiefern (Pinus aphylla) sind
...
Nein, die stehen nicht zu dicht.
Würden sie weiter stehen, würden die sich mehr in die Breite entwickeln und ungeheuer astig werden. Was der Forstmann aber wünscht, sind möglichst langschäftige und möglichst astfreie Stämme, und das geht nur, wenn man möglichst dicht pflanzt, damit das Zeug möglichst kerzig in die Höhe schießt, nur im oberen Drittel ein paar Äste hat, die dann im Zuge der Ausdunkelung auch früh und dünn, also leicht verheilbar und das Holz nicht groß störend, wieder absterben.
Grüße,
Andreas
Da gibt's doch nix groß zum Rätseln, sieht doch jeder, dass das kein- nadelige Kiefern (Pinus aphylla) sind
Nein, die stehen nicht zu dicht.
Würden sie weiter stehen, würden die sich mehr in die Breite entwickeln und ungeheuer astig werden. Was der Forstmann aber wünscht, sind möglichst langschäftige und möglichst astfreie Stämme, und das geht nur, wenn man möglichst dicht pflanzt, damit das Zeug möglichst kerzig in die Höhe schießt, nur im oberen Drittel ein paar Äste hat, die dann im Zuge der Ausdunkelung auch früh und dünn, also leicht verheilbar und das Holz nicht groß störend, wieder absterben.
Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
danke für den forstwissenschaftlichen Hintergrund - Pinus aphylla ist aber faaalsch
Der hier gesuchte Baum sieht im Waldbestand wirklich nicht so sonderlich schön aus, erinnert irgendwie an uralte Klobürsten, wenn ich das mal so sagen darf - im Freistand wesentlich hübscher.
Stephan / Campoverde hat es natürlich gewusst, Gratulation!
danke für den forstwissenschaftlichen Hintergrund - Pinus aphylla ist aber faaalsch
Der hier gesuchte Baum sieht im Waldbestand wirklich nicht so sonderlich schön aus, erinnert irgendwie an uralte Klobürsten, wenn ich das mal so sagen darf - im Freistand wesentlich hübscher.
Stephan / Campoverde hat es natürlich gewusst, Gratulation!
Viele Grüße von bee
Hallo Baumfreunde,
noch eine Neuentdeckung der letzten Wochen: kleine weiße Veilchen....
Da kann man nicht unbedingt davon ausgehen, dass die dann Viola alba heißen.
Erstens gibt es Viola alba nicht überall, zweitens gibt es von fast allen Veilchenarten Albinos und Hybriden.
Deshalb habe ich mich zur Sicherheit bei den Pflanzenbestimmern vergewissert.
http://forum.pflanzenbestimmung.de/view ... =2&t=20761
http://forum.pflanzenbestimmung.de/view ... =2&t=20760
Falls jemand auf die Idee kommt, Veilchen zu fotografieren und bestimmen zu wollen... es sind sehr viele Details notwendig, neben den " üblichen" Merkmalen wie Blüte, Kelch, Blattform und Behaarung auch: Spornfarbe und -Form, Lage der Hochblätter, Unterschiede zwischen Grundblättern und Stängelblättern, Form, "Befransung und Bewimperung" der Nebenblätter, Ausläuferbildung... siehe auch hier:
http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeim ... ilchen.htm
Aber jetzt ein paar Bilder, von einerm extremen Standort, fast pur auf Kalkfelsen mit ein bisschen Erde.
Viola alba ssp. alba am Standort der Flaumeichen-Hybriden, Cotoneaster integerrimus etc. - vollsonnige Südhanglage.
Viola alba ssp. scotophylla eher im Wald auf Felsen, schattiger.
"Praktisch" war an diesen Standorten, dass man sich nicht bücken musste - eher hochrecken.
Noch eine Information für die, die es interessiert:
für Baden-Württemberg (vielleicht ähnlich für andere Bundesländer) gibt es eine interaktive Verbreitungskarte, da kann man sowohl feststellen in welchen Quadranten die betreffende Art vorkommt, als auch sich eine Artenliste eines Quadranten erstellen lassen.
http://www.flora.naturkundemuseum-bw.de ... karten.htm
Die "MTB" (Messtischblatt)-Daten (Zu welchem MTB gehört eigentlich mein Wohnort etc.) kann man hier abfragen und über Google-Map darstellen lassen.
http://www.orchids.de/haynold/tkq/
noch eine Neuentdeckung der letzten Wochen: kleine weiße Veilchen....
Da kann man nicht unbedingt davon ausgehen, dass die dann Viola alba heißen.
Erstens gibt es Viola alba nicht überall, zweitens gibt es von fast allen Veilchenarten Albinos und Hybriden.
Deshalb habe ich mich zur Sicherheit bei den Pflanzenbestimmern vergewissert.
http://forum.pflanzenbestimmung.de/view ... =2&t=20761
http://forum.pflanzenbestimmung.de/view ... =2&t=20760
Falls jemand auf die Idee kommt, Veilchen zu fotografieren und bestimmen zu wollen... es sind sehr viele Details notwendig, neben den " üblichen" Merkmalen wie Blüte, Kelch, Blattform und Behaarung auch: Spornfarbe und -Form, Lage der Hochblätter, Unterschiede zwischen Grundblättern und Stängelblättern, Form, "Befransung und Bewimperung" der Nebenblätter, Ausläuferbildung... siehe auch hier:
http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeim ... ilchen.htm
Aber jetzt ein paar Bilder, von einerm extremen Standort, fast pur auf Kalkfelsen mit ein bisschen Erde.
Viola alba ssp. alba am Standort der Flaumeichen-Hybriden, Cotoneaster integerrimus etc. - vollsonnige Südhanglage.
Viola alba ssp. scotophylla eher im Wald auf Felsen, schattiger.
"Praktisch" war an diesen Standorten, dass man sich nicht bücken musste - eher hochrecken.
Noch eine Information für die, die es interessiert:
für Baden-Württemberg (vielleicht ähnlich für andere Bundesländer) gibt es eine interaktive Verbreitungskarte, da kann man sowohl feststellen in welchen Quadranten die betreffende Art vorkommt, als auch sich eine Artenliste eines Quadranten erstellen lassen.
http://www.flora.naturkundemuseum-bw.de ... karten.htm
Die "MTB" (Messtischblatt)-Daten (Zu welchem MTB gehört eigentlich mein Wohnort etc.) kann man hier abfragen und über Google-Map darstellen lassen.
http://www.orchids.de/haynold/tkq/
- Dateianhänge
-
- Viola alba ssp scotophylla_04-2013.jpg (29.32 KiB) 6565 mal betrachtet
-
- Viola alba ssp. alba_04-2013.jpg (68.67 KiB) 6565 mal betrachtet
-
- Viola alba ssp. alba_Standort.jpg (60.92 KiB) 6565 mal betrachtet
Viele Grüße von bee
Der bekannte (und in den Bestimmungsbüchern) vorkommende Acer opalus (bzw. die Baumgruppe) zeigte - wie üblich - als erster ein bisschen Grün, wenn auch verspätet.
Dieser Baum bzw. diese Bäume stehen in sonniger Südhanglage.
Auf Seite 5 berichtete ich von einem weiteren Fundort (mit 2 Bäumen, die ich im Herbst erkannt hatte), den ich im Frühjahr aufsuchen wollte, bevor die anderen Bäume grün werden.
Gesagt, getan, genauer genommen zweimal.
Beim ersten Mal war dort noch nichts zu sehen (außer dicken Knospen), weil der Standort weniger warm ist.
Beim zweiten Mal konnte man Blättchen und Blüten erkennen (mit Fernglas), wenige Blüten, leicht überhängend.
Da zu diesem Zeitpunkt aber auch schon die anderen Bäume im Umfeld ausgetrieben hatten (zumindest teilweise), habe ich keine weiteren Bäume dieser Art (im Grün in Grün) entdecken können (es sollen dort noch mehrere sein, aber ich weiß nicht in einem wie großen Gebiet).
Dieser Baum bzw. diese Bäume stehen in sonniger Südhanglage.
Auf Seite 5 berichtete ich von einem weiteren Fundort (mit 2 Bäumen, die ich im Herbst erkannt hatte), den ich im Frühjahr aufsuchen wollte, bevor die anderen Bäume grün werden.
Gesagt, getan, genauer genommen zweimal.
Beim ersten Mal war dort noch nichts zu sehen (außer dicken Knospen), weil der Standort weniger warm ist.
Beim zweiten Mal konnte man Blättchen und Blüten erkennen (mit Fernglas), wenige Blüten, leicht überhängend.
Da zu diesem Zeitpunkt aber auch schon die anderen Bäume im Umfeld ausgetrieben hatten (zumindest teilweise), habe ich keine weiteren Bäume dieser Art (im Grün in Grün) entdecken können (es sollen dort noch mehrere sein, aber ich weiß nicht in einem wie großen Gebiet).
- Dateianhänge
-
- Acer opalus_Der schiefe Baum mit Blüten01b.jpg (49.86 KiB) 6563 mal betrachtet
-
- Acer opalus_Der schiefe Baum mit Blüten01a.jpg (32.26 KiB) 6563 mal betrachtet
Zuletzt geändert von bee am 24 Apr 2013, 19:09, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee
Zwei, drei junge Exemplare von Sorbus torminalis habe ich auch gesehen.
Eher an einem schattigen Standort, am Waldweg, "ganz normal", nicht an dem extrem sonnigen Südhang, wo ich bisher die größeren fruchtenden Bäume entdeckt hatte.
Eher an einem schattigen Standort, am Waldweg, "ganz normal", nicht an dem extrem sonnigen Südhang, wo ich bisher die größeren fruchtenden Bäume entdeckt hatte.
- Dateianhänge
-
- Sorbus torminalis_Jungpflanzen01d.jpg (38.28 KiB) 6560 mal betrachtet
-
- Sorbus torminalis_Jungpflanzen01c.jpg (38.67 KiB) 6560 mal betrachtet
-
- Sorbus torminalis_Jungpflanzen01b.jpg (24.58 KiB) 6560 mal betrachtet
-
- Sorbus torminalis_Jungpflanzen01a.jpg (64.77 KiB) 6560 mal betrachtet
Viele Grüße von bee
Inhaltsverzeichnis zum Wald in Grenzach-Wyhlen
Hallo Baumfreunde,
kürzlich habe ich mich ja etwas über die Abstände bei den kleinen Lärchen gewundert, aber die Natur kann das auch...
Da fielen mir doch diese beiden Eschen auf, ganz nah aber doch getrennt, keine Berührung, auch nicht direkt über dem Wurzelbereich.
In mittlerer Höhe streben die Bäume etwas auseinander, wachsen aber mehr oder weniger parallel in die (große) Höhe.
Hallo Baumfreunde,
kürzlich habe ich mich ja etwas über die Abstände bei den kleinen Lärchen gewundert, aber die Natur kann das auch...
Da fielen mir doch diese beiden Eschen auf, ganz nah aber doch getrennt, keine Berührung, auch nicht direkt über dem Wurzelbereich.
In mittlerer Höhe streben die Bäume etwas auseinander, wachsen aber mehr oder weniger parallel in die (große) Höhe.
- Dateianhänge
-
- Eschen_eng01d.jpg (89.76 KiB) 6458 mal betrachtet
-
- andere Seite
- Eschen_eng01c.jpg (64.96 KiB) 6458 mal betrachtet
-
- Eschen_eng01b.jpg (68.55 KiB) 6458 mal betrachtet
-
- Eschen_eng01a.jpg (75.78 KiB) 6458 mal betrachtet
Zuletzt geändert von bee am 07 Apr 2019, 19:05, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee