Früchte in blau ---> Decaisnea fargesii

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Durian
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Früchte in blau ---> Decaisnea fargesii

Beitrag von Durian »

Heute sah ich im botanischen Garten die ganz andere Farbe in dieser Jahreszeit. Ausprobiert habe ich die Frucht nicht. Sie ist etwa daumendick und von teigiger Konsistenz. Wird sie im Obstbau genutzt ?
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fockea
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Beitrag von fockea »

In China ( habe ich mal gelesen) isst man die Blauschote.
Ich habe sie mal probiert und überlebt.Sie besteht eh nur aus vielen festen schwarzen Saatkörnern und schmeckt roh gegessen, nicht.
Sie macht auch sehr schöne Blüten.


Fockea
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Durian
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Beitrag von Durian »

Danke Fockea. Farbe und Innereien der Frucht verlocken nicht gerade, hier hineinzubeißen. Liegt `s an unserer Eßkultur ? "

fockea
Beiträge: 550
Registriert: 02 Mai 2010, 00:10

Beitrag von fockea »

Wegen der Farbe habe ich mir schon oft Gedanken gemacht.
Warum finden wir gerade blaue Früchte nicht so appetitlich?( trotz der Heidelbeere)
Fockea

kurt
Beiträge: 3259
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Beitrag von kurt »

Und der Zwetschgen?

Gruss
Kurt

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LCV
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Beitrag von LCV »

Hallo,

ich habe mal eine Doku gesehen über Gummibärchen. Die Frage war, warum es keine blauen Gummibärchen gibt. Auch Grund, dass es keine natürliche blaue Lebensmittelfarbe gibt.

Tests ergaben, dass blau nicht angenommen wird, weil die uns geläufigen Lebensmittel eben nicht blau sind. Die himmelblaue Farbe bei Pflaumen und Heidelbeeren ist auch nur eine Bereifung, die beim Abwaschen verschwindet. Darunter kommt eine sehr dunkle Farbe heraus, die gegen schwarz tendiert.

Man hat sogar verschiedene Speisen mit geschacksneutraler Farbe blau gefärbt und Probanten diese und die ungefärbte (geschmacklich absolut identische) Variante kosten lassen. Alle behaupteten, die blaue Speise schmeckt nicht. Da spielt sich irgendetwas im Gehirn ab. Blau ist keine Farbe für Essbares, also suggeriert man sich selbst, das kann garnicht schmecken. Man könnte solche Versuche mit verbundenen Augen machen und keiner würde einen Unterschied merken.

Ich habe auf dem Balkon Akebia quinata. Im letzten Jahr hat sie geblüht, aber noch keine Früchte getragen. Leider musste ich sie wegen Baumaßnahmen in diesem Jahr bei Bekannten im Garten auslagern. Vielleicht gibt es ja 2011 Früchte. Die haben in etwa die Form und Größe von Cornichons, sind aber blau. Die Früchte sind essbar und sollen gut schmecken. Ich werde mich von der blauen Farbe mal nicht irritieren lassen und dann berichten.

Gruß Frank

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Hallo Durian.

sammeln und aussäen. Fast jeder Samen keimt, oder verschicken für andere. Mit einem kleinen Foto lässt sich der kleine Sämling auch gut als Mitbringsel verschenken.
Irgendwo hatte ich ein Rezept oder einen Hinweis. Soll lecker schmecken.

Viele Grüße

Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

kurt
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Beitrag von kurt »

Jetzt fällt es mir auch auf, warum das Gesöff aus blauen Trauben so widerlich schmeckt. Oder der Schlehenschnaps oder -likör, vom Enzian gar nicht zu reden. Obwohl bei dem nur die Wurzeln verwendet werden, die ja gar nicht blau sind. "Blau machen" ist auch so eine abstossende Unsitte. "Blue hour" in Restaurants des englischsprachigen Raumes ebenso. Dass die Gummibärchengeneration einen besonders intuitiven und seit Generationen unverfälschten Geschmack hat, ist klar. Fällt mir gerade noch ein: Ich rauche Gauloise bleue. Ekelhaft. :) :) :)

Gruss
Kurt

sabine*
Beiträge: 19
Registriert: 21 Okt 2010, 19:52

Beitrag von sabine* »

Hallo Frank,

Du musst unbedingt berichten, falls Du wirklich mal Früchte an Akebia quinata hast. Meine ist seit 5 oder 6? Jahren bei mir, blüht jährlich und hatte noch nie Früchte

LG
Sabine

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LCV
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Beitrag von LCV »

Hallo Sabine,

in welcher Region bist Du denn zu Hause? Ich wohne im Markgräflerland, das ein ganz spezielles Kleinklima hat. Die Akebia wächst sehr schön, aber vielleicht fehlt es auch an der Bestäubung. Ich habe noch nie Bienen an den Blüten gesehen. Wenn Du allerdings nur 1 Akebia hast, wird das sowieso nichts. Die Bestäubung muss von einer anderen Pflanze erfolgen.

Bei dieser Gelegenheit fällt mir etwas auf. Frage an die Fachleute:
Wie werden wohl Akebien in den Gartenbetrieben vermehrt? Sind es Klone und wenn es Klone wären, nützt dann die zweite Pflanze bezüglich Bestäubung nichts?

Gruß Frank

sabine*
Beiträge: 19
Registriert: 21 Okt 2010, 19:52

Beitrag von sabine* »

Hallo Frank,

Klimazone 7a. Ich hatte ursprünglich 2 Pflanzen, aber eine der beiden ist an Wassermangel eingegangen (ich hatte irgendwann vergessen, daß sie unterm Dachvorsprung gegossen werden muss :wink: )
Ich habe auch noch nie!! Bienen o.ä. an den Blüten gesehen. Trotz allem finde ich die Akebia quinata eine hübsche Kletterpflanze und wenn im nächsten Frühling mein neues Spalier fertig ist, kauf ich wieder eine dazu.

LG
Sabine

andreasNB
Beiträge: 2
Registriert: 06 Nov 2010, 23:13
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Beitrag von andreasNB »

Das Fruchtfleisch von Decaisnea soll eßbar sein. Habe es allerdings noch nie probiert. Mein eigener Strauch blüht und fruchtet noch nicht und in den BoGa's wollte ich nicht pflücken. Die unten liegenden waren immer schon *bäh*
Eine obstbauliche Nutzung ist mir nicht bekannt, genauso wie die Verwertung ganzer Früchte.

Bei Akebien ist auch nur das Fruchtfleisch eßbar. Schmeckt süßlich, ich habe es selbst probiert. Nett um im Garten im vorbeigehen etwas zu naschen.
Nur die vielen Kerne stören :wink:
Sie fruchtet sowohl im Botanischen Garten Berlin reichlich, als auch gelegentlich im elterlichen Garten in Gera. In beiden Gärten stehen allerdings mehrere Pflanzen.

Vermehrung dürfte über Aussaat erfolgen.
Wobei Ableger auch recht leicht bewurzeln. Kann ich mir aber wegen dem Platzbedarf nicht recht vorstellen.
Wurzelschnittlinge und Stecklinge sollen nach Bärtels ebenfalls möglich sein.

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