Zapfenrätsel 10 ---> Araucaria araucana

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Kiefernspezi
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Zapfenrätsel 10 ---> Araucaria araucana

Beitrag von Kiefernspezi »

Hier mal was zum Anfassen: Derzeit zu finden im Düsseldorfer botanischen Garten in vielleicht 150 cm Höhe.
Die Spielregeln sind bekannt.

Viel Erfolg! :P
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Soviel kann verraten werden: Ist was zum Essen und zum Spielen.
Soviel kann verraten werden: Ist was zum Essen und zum Spielen.
DSC00113.JPG (51.26 KiB) 2591 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Kiefernspezi am 14 Apr 2010, 18:20, insgesamt 1-mal geändert.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Karola hats schon gelöst. Supi. :P

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

LCV hats natürlich aufgelöst. Er hat noch neben der Verwendung der Samen einen anderen interessanten Gourmet - Verwendungstipp. :lol:
Zuletzt geändert von Kiefernspezi am 13 Apr 2010, 21:33, insgesamt 2-mal geändert.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

stefan hats selbstverständlich auch gelöst. Glückwunsch! :P

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

auch Rolf7 liegt goldrichtig! Sehr schön. 8)

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Piru kennt also auch dieses lebende Fossil. Glückwunsch! :D

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LCV
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Beitrag von LCV »

> LCV hats natürlich aufgelöst. Er hat noch neben der Verwendung der Samen einen anderen interessanten Gourmet - Verwendungstipp.

Das war eher als Scherz gedacht, weil die Bildüberschrift ja auf Essbares hinwies. Die pinienartigen Kerne dürften hier noch nicht vorhanden sein. Und mein Vorschlag, das frische Grün zu Salat zu verarbeiten, könnte daran scheitern, dass das Zeug ziemlich zäh sein dürfte. Vielleicht kann man es kochen, bis es weich ist. Die Indios werden es wissen.

Gruß Frank

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Ich fand die Vorstellung lustig! :lol:
Vielleicht findet sich ein freiwilliger beim Baumkunde-Treffen, der das ausprobiert? :wink:

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Cryptomeria hat den Nagel auf den Kopf getroffen. 8)

Kiefernspezi
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Auflösung

Beitrag von Kiefernspezi »

Also dieser Zapfen war so charakteristisch, dass er von allen richtig erkannt wurde.
Es war natürlich Araucaria araucana, die Andentanne, chilenische Schmucktanne oder was es noch für Ausdrücke dafür gibt.
Die Zapfen werden auch als "Monkey-Puzzles" bezeichnet. Daher mein Hinweis auf eine andere Verwendung als nur die Nutzung der Samen.
Meines Wissens verwendet man aber nicht die grünen Schuppen für die Zubereitung eines Salats. :wink:

Ps.: Zapfenrätsel 09 ist noch nicht geknackt, aber machbar. Ich habe noch einen zusätzlichen Hinweis gegeben.

Viele Grüße

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LCV
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Beitrag von LCV »

Hallo,

so viel ich gelesen habe, ist Monkey puzzle darauf zurückzuführen, das irgendeine Persönlichkeit damals sagte, dass selbst für Affen das Erklettern der Auraucaria auracana nahezu unmöglich sei. Dass die sich sozusagen den Kletterweg zusammenpuzzeln müssen. Aber solche Legenden sind immer mit Vorsicht zu genießen.

Was sicher stimmt ist, dass die Regierung armen Indianerfamilien bestimmte Areale mit Auraucaria zur Nutzung zugewiesen hatte. Die Kerne stellten die fast einzige nennenswerte Nahrungsquelle dar und überschüssige Ernteerträge würden auf dem Markt verkauft. Die holen die Zapfen übrigens mit dem Lasso herunter.

Gruß Frank

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bee
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Beitrag von bee »

Hallo,
noch eine Frage zum Zapfen-Rätsel. Ich leide gerade unter Begriffsverwirrung. Darf man das Gebilde eigentlich schon Zapfen (Seed-cone) nennen?
Ich dachte (lt. Baumliste), dass ist noch (?) eine weibliche Blüte. Aber Bildvergleich im Web bringt es auch nicht, mal werden die gelben Puschel (klein) als "Flower" bezeichnet, mal (etwas größer, aber kaum anders aussehend) als "Cone". Ganz reif ist der wohl grünlich und hat nicht mehr so abstehende Spitzen.

http://www.conifers.co.nz/araucaria/ara ... gation.htm

Wie lange dauert es eigentlich bis aus der Blüte ein Zapfen entsteht, der dann anders aussieht. Bei einer Araukarie, die ich beobachte, tut sich da wenig. Die gelblichen Teile werden seit 12-2009 höchstens ein kleines bisschen größer.
Viele Grüße von bee

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Wenn man fühlt , wie diese Nadeln stechen, kann man sich das mit den Affen gut vorstellen. Auch Rehe, die ja bekanntlich so gut wie alles verbeißen ( auch die giftigen Eiben), lassen ihre Mäuler von den Araucarien.
Die Araucos lebten früher und die wenigen, die es heute noch gibt, leben heute noch fast ausschließlich von und mit den Araucarien. Sie stellen ein Getränk her, backen aus den Pinoles Brot, verfüttern sie als Viehfutter an ihre Tiere, treiben die Kühe zur Mast auch in die Wälder und verkaufen die stärkehaltigen Samen heute selbstverständlich noch auf dem Markt.
Sicher habe ich das ein oder andere noch vergessen.
Also sehr vielseitige Nutzung.

Viele Grüße

Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

@Cryptomeria: Als soeben grad im Zusammenhang mit dem Monkey-Puzzle die Rehe ins Spiel kamen, habe ich diese schon auf Araucarien klettern bzw. hüpfen sehen :shock: :lol: .
Der Baum ist eben ein deko-Gewächs.

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stefan
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Beitrag von stefan »

Hallo Bee,
bee hat geschrieben:... Darf man das Gebilde eigentlich schon Zapfen (Seed-cone) nennen?
Ich dachte (lt. Baumliste), dass ist noch (?) eine weibliche Blüte. [...]
Wie lange dauert es eigentlich bis aus der Blüte ein Zapfen entsteht, der dann anders aussieht. ....
Die Araucarie gehört zu den Nacktsamern. Bei denen sieht der weibliche Blütenstand (!) oft aus, wie ein unterentwickelter grüner Zapfen. Die Entwicklung geht da äußerlich recht kontinuierlich, so daß es scheinbar von Anfang an ein Zapfen ist, der nur noch größer und irgendwann braun wird.
Die Entwicklung bis zum reifen Zapfen (= Samenstand, mit reifen Samen - von Frucht darf man eigentlich nur bei den Bedecktsamern sprechen) dauert Monate, bei manchen Arten Jahre!
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)


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