xxxPLxxx Schiefer Wald mit deformierten Kiefern Register-Nr.: 7485
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- baumlaeufer
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Deformierte Kiefern
Hallo Baumfreunde,
was aus dem Kuriositätenkabinet gefällig? in Gryfino/Polen an der Oder gibt es einen Wald mit eigenartig gebogenen Kiefern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Krummer_Wald
Vielleicht können wir den Leuten bei wikipedia helfen, denn die haben m. E. auch nur eine sehr wage Deutung für den Krummwuchs der Kiefern. Ich hab mal ein paar Bilder beigefügt.
Meine genauen Angaben über den Fundort der Kiefern habe ich im Nationalparkzentrum Unteres Odertal in Criwen bekommen, aber die dort tätigen Ranger haben von ihren polnischen Kollegen auch keine eindeutige Begründung für die Missbildung bekommen. Gebogen für Wagenräder hörte ich da... aus Kiefernholz ???
Es kann doch keine Rolle spielen, daß entlang des Waldstückes eine 60 cm dicke Fernwärmenleitung läuft.
neugierig ist
Baumlaeufer-Wolfgang
was aus dem Kuriositätenkabinet gefällig? in Gryfino/Polen an der Oder gibt es einen Wald mit eigenartig gebogenen Kiefern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Krummer_Wald
Vielleicht können wir den Leuten bei wikipedia helfen, denn die haben m. E. auch nur eine sehr wage Deutung für den Krummwuchs der Kiefern. Ich hab mal ein paar Bilder beigefügt.
Meine genauen Angaben über den Fundort der Kiefern habe ich im Nationalparkzentrum Unteres Odertal in Criwen bekommen, aber die dort tätigen Ranger haben von ihren polnischen Kollegen auch keine eindeutige Begründung für die Missbildung bekommen. Gebogen für Wagenräder hörte ich da... aus Kiefernholz ???
Es kann doch keine Rolle spielen, daß entlang des Waldstückes eine 60 cm dicke Fernwärmenleitung läuft.
neugierig ist
Baumlaeufer-Wolfgang
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Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt (Khalil Gibran)
www.na-tour-denkmal.de
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Klarer Fall in meinen Augen...
Denen wurden in früher Jugend die Terminalen gekappt, vielleicht ja wirklich zur Wagenradgewinnung, obwohl man für ein solches Holz auch zurechtbiegen, bzw. ein Rad aus einzelnen, zusammengesteckten Elementen basteln kann... Jedenfalls wuchsen sie dann dergestalt nach, daß der neue Stamm wieder mehr oder weniger über dem Wurzelstock zu stehen kommt, um allzu heftige Ungleichgewichte in Wurzelwerk/ oberirdischer Masse zu vermeiden.
Grüße, Andreas
PS: Verschiebe mal nach Sonstiges.
Denen wurden in früher Jugend die Terminalen gekappt, vielleicht ja wirklich zur Wagenradgewinnung, obwohl man für ein solches Holz auch zurechtbiegen, bzw. ein Rad aus einzelnen, zusammengesteckten Elementen basteln kann... Jedenfalls wuchsen sie dann dergestalt nach, daß der neue Stamm wieder mehr oder weniger über dem Wurzelstock zu stehen kommt, um allzu heftige Ungleichgewichte in Wurzelwerk/ oberirdischer Masse zu vermeiden.
Grüße, Andreas
PS: Verschiebe mal nach Sonstiges.
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Cryptomeria
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Ich stimme Andreas zu. Das erste Foto gefällt mir besonders gut. Toller, außergewöhnlicher Blick. Solche Kiefern en masse habe ich noch nicht gesehen.Wer das Skurile, Außergewöhnliche mag wie ich, kommt hier auf seine Kosten.
Viele Grüße
Wolfgang
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Ich denke auch, daß hier die menschliche Hand im Spiel war. Zuerst dachte ich an sowas wie Hochwasser und Eisgang, aber bei 400 Bäumen, die alle fast gleich aussehen, kann das kaum sein. Es muß doch noch so ein paar alte Gryfinojaner geben, die die Bäume noch in jung kennen.
Viele Grüße
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Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -
- baumlaeufer
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Krumme Dinger
Neugierige,
ja, die Fage nach der menschlichen Hand bleibt. Wenn die Terminale gekappt wird ...und weitere Nebenäste notwendigerweise.... bleiben dann nicht ähnliche Verwachsungen wie bei Hutebäumen zurück wie z. B Überwallungen??
Gryfino hieß bis zum Ende des 2. Weltkrieges Greifenhagen. Da werden die Bäumchen m. E. mindestens 15 Jahre alt gewesen sein, als die überwiegende Mehrzahl der deutschstämmigen Bevölkerung abgewandert ist.
Übrigens steht jetzt vor dem Wald ein nicht sehr ansehnliches 6-stöckiges Reihenhaus, typisch polnische Baumweise, hier würde man Plattenbau dazu sagen. Allerdings steht das Haus allein auf weiter Flur neben Wald und Industrie.Die Bewohner tun mir etwas leid, da kann auch der kuriose Wald sie vermutlich nicht erheitern.
Gruesse vom Baumlaeufer-Wolfgang
ja, die Fage nach der menschlichen Hand bleibt. Wenn die Terminale gekappt wird ...und weitere Nebenäste notwendigerweise.... bleiben dann nicht ähnliche Verwachsungen wie bei Hutebäumen zurück wie z. B Überwallungen??
Gryfino hieß bis zum Ende des 2. Weltkrieges Greifenhagen. Da werden die Bäumchen m. E. mindestens 15 Jahre alt gewesen sein, als die überwiegende Mehrzahl der deutschstämmigen Bevölkerung abgewandert ist.
Übrigens steht jetzt vor dem Wald ein nicht sehr ansehnliches 6-stöckiges Reihenhaus, typisch polnische Baumweise, hier würde man Plattenbau dazu sagen. Allerdings steht das Haus allein auf weiter Flur neben Wald und Industrie.Die Bewohner tun mir etwas leid, da kann auch der kuriose Wald sie vermutlich nicht erheitern.
Gruesse vom Baumlaeufer-Wolfgang
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Die Erklärung mit den gekappten Torminaltrieben halte ich für unwahrscheinlich, da alle Bäume sich in die gleiche Richtung krümmen. Auch müsste dann eigentlich Zwiewuchs auftreten. Wenn menschlicher Einfluss das absichtlich bewirkt hätte um solch gebogenen Stämme zu erzielen, hätten sie sicher auch verschiedene Wuchsrichtungen, da man dann den stärksten neuen Trieb stehenlässt und warum sollte der bei jedem Baum in die gleiche Richtung gebogen sein?
Was wirklich sinnvolles fällt mir aber auch nicht ein, nur Erdstrahlen, Leylines, UFO-Landung...
Was wirklich sinnvolles fällt mir aber auch nicht ein, nur Erdstrahlen, Leylines, UFO-Landung...
- baumlaeufer
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an dieser Stelle möchte ich die Glocke läuten
... und zum Thema bitte....
Wer und warum war nun der Baumbieger am Werk? Uri Geller ist bekanntlich kein Pole und lebte da noch nicht!
Baumlaeufer-Wolfgang
zusatz oh sorry.. Knick war schneller , sehe ich gerade:Danke für den Einsatz
Wer und warum war nun der Baumbieger am Werk? Uri Geller ist bekanntlich kein Pole und lebte da noch nicht!
Baumlaeufer-Wolfgang
zusatz oh sorry.. Knick war schneller , sehe ich gerade:Danke für den Einsatz
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Soweit ich weiß, vertragen Kiefern keine längere Überschwemmung. Ich denke trotzdem, daß das Ganze menschlich entstanden ist. Terminale ab bzw. hinuntergeknickt (dadurch die gleiche Richtung) und dann den neuen Trieb in Form gebracht und gehalten.
Viele Grüße
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Hallo
Formung durch frühzeitiges Biegen ist sehr wahrscheinlich. Zur grossen Zeit der Holz-Segelschiffe gab es in England ganze Eichenwälder, deren Aeste mit Seilen und Latten so verspannt wurden, das sie einen halbkreisförmigen Wuchs bekamen und dann schon die Form hatten, wie es für die Versteifung des Schiffsrumpfes erforderlich war.
Gruss
Kurt
Formung durch frühzeitiges Biegen ist sehr wahrscheinlich. Zur grossen Zeit der Holz-Segelschiffe gab es in England ganze Eichenwälder, deren Aeste mit Seilen und Latten so verspannt wurden, das sie einen halbkreisförmigen Wuchs bekamen und dann schon die Form hatten, wie es für die Versteifung des Schiffsrumpfes erforderlich war.
Gruss
Kurt
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Raimond Mesenbrink
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Hallo Raimond
Bei meinem Beispiel aus England hatte man durch das Spannen auch noch nicht die millimetergenaue Form. Die benötigten Balken waren aber wohl erheblich grösser als die für einen Spreekahn benötigten. Die definitive Biegung ist dann wohl auch über Feuer erfolgt, aber viel einfacher als von einem geraden Stamm aus.
Gruss
Kurt
Bei meinem Beispiel aus England hatte man durch das Spannen auch noch nicht die millimetergenaue Form. Die benötigten Balken waren aber wohl erheblich grösser als die für einen Spreekahn benötigten. Die definitive Biegung ist dann wohl auch über Feuer erfolgt, aber viel einfacher als von einem geraden Stamm aus.
Gruss
Kurt
Die Idee ist gar nicht so übel, find ich sogar realistischer als die Sache mit dem Radbau. Denn schließlich befindet sich der Ort direkt am Unterlauf der Oder, wo es viele kleinere Wasserläufe gibt, so daß der Bau entsprechender Kähne durchaus wahrscheinlich ist.
Hab grad gelesen, daß die Stadt schon 1280 das Recht der freien Schiffahrt auf allen pommerschen Gewässern hatte und 1873 eine Dampfschiffreederei gegründet wurde, die den Güterverkehr zwischen Schwedt und Stettin betrieb. Zusätzlich lag die Stadt am Großschiffahrtsweg Berlin–Stettin. Schiffahrt war also von ziemlicher Bedeutung, und warum sollte es da dann nicht auch Firmen gegeben haben, die Boote und Schiffe gebaut haben.
Viele Grüße
Hab grad gelesen, daß die Stadt schon 1280 das Recht der freien Schiffahrt auf allen pommerschen Gewässern hatte und 1873 eine Dampfschiffreederei gegründet wurde, die den Güterverkehr zwischen Schwedt und Stettin betrieb. Zusätzlich lag die Stadt am Großschiffahrtsweg Berlin–Stettin. Schiffahrt war also von ziemlicher Bedeutung, und warum sollte es da dann nicht auch Firmen gegeben haben, die Boote und Schiffe gebaut haben.
Viele Grüße
Zuletzt geändert von Harztroll am 18 Jul 2008, 13:35, insgesamt 2-mal geändert.
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- baumlaeufer
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deformierte Kiefern
ich habe die Natinalparkverwaltung unteres Odertal in Criewen beiSchwedt mal über den Thread hier informiert, vielleicht bekommen wir von dort auch eine Reaktion.
Hier gäbe es neben den Naturfreunden ja auch Heimatforscher, die sich mit so absurden Zeitzeugen beschäftigen, nur kenn ich weder die polnische Menthalität noch die entsprechenden Ansprechpartner.
beste Grüße vom
Baumlaeufer-Wolfgang
Hier gäbe es neben den Naturfreunden ja auch Heimatforscher, die sich mit so absurden Zeitzeugen beschäftigen, nur kenn ich weder die polnische Menthalität noch die entsprechenden Ansprechpartner.
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Baumlaeufer-Wolfgang
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- baumlaeufer
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Krummholzkiefern
Hy,
nun, die Nationalparkverwaltung scheint nichts dazu betragen zu wollen.
Ich habe gerade einen Bericht aus dem Ostpreussischen gesehen, da wurden nebenbei auch solche "verbogenen" Kiefern gezeigt im Waldbestand, nur nicht ganz so gleichmäßig gebogen wie die aus Gryfino/Greifenhagenund in verschiedenen Altersstufen . Sie bezeichneten die Bäume als Krummholzkiefern-pinus mugo-.
Die natürliche Wuchsform einer solchen wirds hier aber m.E nicht sein, da sie so gleichmässig "verbogen " sind. Deutet eher auf menschliche Nachilfe hin nach dem Motto- warum ist die Banane äh Kiefer krumm-!
Grüße von
Baulaeufer-Wolfgang
nun, die Nationalparkverwaltung scheint nichts dazu betragen zu wollen.
Ich habe gerade einen Bericht aus dem Ostpreussischen gesehen, da wurden nebenbei auch solche "verbogenen" Kiefern gezeigt im Waldbestand, nur nicht ganz so gleichmäßig gebogen wie die aus Gryfino/Greifenhagenund in verschiedenen Altersstufen . Sie bezeichneten die Bäume als Krummholzkiefern-pinus mugo-.
Die natürliche Wuchsform einer solchen wirds hier aber m.E nicht sein, da sie so gleichmässig "verbogen " sind. Deutet eher auf menschliche Nachilfe hin nach dem Motto- warum ist die Banane äh Kiefer krumm-!
Grüße von
Baulaeufer-Wolfgang
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