Abstimmung
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Cryptomeria
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Re: Abstimmung
Stadttaube ist absurd!
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Re: Abstimmung
Schön, dass es noch solche mitfühlenden Mitmenschen gibt, die sich der armen Geschöpfe annehmen.
In Berlin habe ich etliche Male beobachtet, wie die Tauben den Touristen Brötchen und ähnliches regelrecht aus der Hand gerissen haben, hochgeflogen und aggressiv auf die Hände gepickt, bis das Futter am Boden lag.
Aber der Flug eines Taubenschwarms ist schon sehr elegant, egal, wie man zu den Vögeln steht. Vor allem die synchronen Bewegungen sind faszinierend.
Re: Abstimmung
Ich würde dem zustimmen, insofern die Zielsetzung der Aktion sicher darin begründet ist, den Leuten aufzuzeigen, wie vielfältig unsere Vogelpopulation insgesamt ist, und wie sehr viele Arten von Lebensraumzerstörung und Vergiftung ihrer Nahrungsressourcen betroffen sind, so dass viele Arten inzwischen selten, extrem selten, vom Aussterben bedroht sind, aber sogar Allerweltsarten schon erkennbar stark rückläufig in ihren Beständen sind.
Wie schnell das kippen kann zeigen die Störche, die in Holland bereits ausgestorben waren und nur durch künstliche Aufzucht dort wieder angesiedelt werden konnten, oder der früher vielleicht weltweit häufigste Vogel überhaupt, die amerikanische Wandertaube, deren Bestände Milliarden zählte, die dennoch durch menschlichen Unverstand ausgestorben ist (ausgerottet wurde!).
Auch die Ausrottung des der einzigen nordamerikanischen Papageienart, des Karolinasittich ist so ein Paradebeispiel des menschlichen Fehlverhaltens und könnte, sollte uns doch in einer zivilisierten Gesellschaft die Augen öffnen, wie wir unseren Mitgeschöpfen auch heute noch unerbittlich aus Eigennutz zusetzen, solange wir nicht befürchten müssen (Bienensterben) selbst davon wirtschaftlichen Schaden zu nehmen.
Den Begriff Stadttaube würde ich übrigens ablehnen. Es sind verwilderte Haustauben (Brieftauben), die wiederum einer domestizierten Form der Felsentaube entstammen, aber somit doch eigentlich keine eigenständige Art darstellt.
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
- Georg Christoph Lichtenberg -
Re: Abstimmung
Ob Haustauben oder "Ratten der Lüfte", diese verwilderten Tauben sind eine Pest
und in vielen Städten ist das Füttern unter Strafe gestellt. Sie verkoten nicht nur
Bauwerke, die dadurch geschädigt werden, sondern verbreiten auch Krankheiten.
Ich bin sicher sehr für Tierschutz, aber da der Mensch die natürlichen Feinde
(Greifvögel und evtl. auch Nesträuber aus der Marderfamilie) stark dezimiert hat,
vermehren sich diese Tauben explosionsartig und müssten durch entsprechende
Maßnahmen drastisch reduziert werden.
Eine gesunde Natur zeichnet sich durch ein Gleichgewicht aus. Gibt es genug Falken
(und Rotmilane
) sowie Bussarde, Habichte usw., sind auch diese Tauben kein
Problem. Ähnliche Entwicklungen sieht man beim Kormoran, aber auch bei Mäusen,
Ratten. Nun scheut sich kaum jemand, gegen die Nager vorzugehen, aber bei den
Kormoranen oder den Saatkrähen in manchen Regionen gehen die Tierschützer auf
die Barrikaden, ohne zu bedenken, dass durch den Schutz dieser Tiere andere (evtl.
seltenere) Arten bedroht werden.
und in vielen Städten ist das Füttern unter Strafe gestellt. Sie verkoten nicht nur
Bauwerke, die dadurch geschädigt werden, sondern verbreiten auch Krankheiten.
Ich bin sicher sehr für Tierschutz, aber da der Mensch die natürlichen Feinde
(Greifvögel und evtl. auch Nesträuber aus der Marderfamilie) stark dezimiert hat,
vermehren sich diese Tauben explosionsartig und müssten durch entsprechende
Maßnahmen drastisch reduziert werden.
Eine gesunde Natur zeichnet sich durch ein Gleichgewicht aus. Gibt es genug Falken
(und Rotmilane
Problem. Ähnliche Entwicklungen sieht man beim Kormoran, aber auch bei Mäusen,
Ratten. Nun scheut sich kaum jemand, gegen die Nager vorzugehen, aber bei den
Kormoranen oder den Saatkrähen in manchen Regionen gehen die Tierschützer auf
die Barrikaden, ohne zu bedenken, dass durch den Schutz dieser Tiere andere (evtl.
seltenere) Arten bedroht werden.
Re: Abstimmung
Deine Bewertung "Ratten der Lüfte" wird/wurde nicht überall so geteilt.
Im persischen Isfahan, zeitweilig auch in Griechenland und der Türkei wurden eigens Gebäude, Taubentürme, Taubenpaläste errichtet.
Hier wurde der Taubenkot als wichtiger Dünger für die Landwirtschaft genutzt.
Andernorts geht man aber auch gelassen, wohlwollend, sogar ehrfurchtsvoll mit den Ratten (hier den vierbeinigen) um.
Den Tempel Karni-Mata in der Stadt Deshnok in Rajasthan darf man nur ohne Schuhe betreten.
Die Tauben als gelegentliche Schmarotzer der Rattenfütterung fühlen sich aber bei der 4-füßigen Konkurrenz ziemlich unwohl.
Möglicherweise bedarf es einer noch toleranteren Grundhaltung um zu einem derart besonderem Miteinander zu finden!
LG Spinnich
Im persischen Isfahan, zeitweilig auch in Griechenland und der Türkei wurden eigens Gebäude, Taubentürme, Taubenpaläste errichtet.
Hier wurde der Taubenkot als wichtiger Dünger für die Landwirtschaft genutzt.
Andernorts geht man aber auch gelassen, wohlwollend, sogar ehrfurchtsvoll mit den Ratten (hier den vierbeinigen) um.
Den Tempel Karni-Mata in der Stadt Deshnok in Rajasthan darf man nur ohne Schuhe betreten.
Die Tauben als gelegentliche Schmarotzer der Rattenfütterung fühlen sich aber bei der 4-füßigen Konkurrenz ziemlich unwohl.
Möglicherweise bedarf es einer noch toleranteren Grundhaltung um zu einem derart besonderem Miteinander zu finden!
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
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Re: Abstimmung
Als ich ein Kind war, gab es hin und wieder mal Täubchen zu essen. Das waren junge, noch flugunfähige Tauben, die von einem Züchter zwecks Bestandskontrolle geschlachtet wurden. Heutzutage vermutlich nur noch in teuren Feinschmeckerläden zu bekommen.
Re: Abstimmung
Es geht mir nicht um Toleranz, sondern darum, dass "menschgemacht"
das natürliche Gleichgewicht gestört wird. Einige wenige Tierarten
vermehren sich explosionsartig, andere sterben aus.
Bis auf wenige Ausnahmen werden die meisten Tierarten von der (sog.)
Zivilisation verdrängt, die Lebensräume werden knapper.
Im Falle der Tauben werden Greifvögel immer seltener und so können
sich diese "Kulturfolger" immer weiter ausbreiten, zu Lasten anderer
Arten. Es entstehen durch diese Massen auch große finanzielle Schäden
an der Bausubstanz historischer Gebäude. Diese sind ebenfalls zu
schützen. Aber auch im kleineren Bereich nimmt das bedenkliche Züge
an. In einem Nachbarhaus haben sich Tauben breitgemacht. Wegen der
komplizierten Lage mus 1 - 2 mal im Jahr eine Spezialfirma mit einem
Drehleiter-Lkw kommen und die Dachrinnen reinigen. Für den Hausbesitzer
dürfte das ziemlich teuer sein.
Ich plädiere ja nicht für die Ausrottung dieser Tauben. Aber man sollte
die Bestände auf ein für alle erträgliches Maß reduzieren.
Übrigens ist mir aufgefallen, dass sich bei uns in den 50er Jahren immer
mehr Türkentauben angesiedelt haben. Vor ca. 20 Jahren waren die
plötzlich nahezu verschwunden. Inzwischen beobachte ich in der näheren
Umgebung gerade mal 1 Pärchen. Fand hier eine Verdrängung statt oder
sind die Abertausenden Saatkrähen verantwortlich. Abgesehen davon
sind auch Amseln hier schon fast eine Rarität.
In den 60er Jahren haben in Südbaden auch viele Taubenzüchtervereine
an Stadtfesten teilgenommen. Ein Highlight waren die gebratenen Täubchen.
Aber das waren keine Brieftauben, sondern solche "Stadttauben". Die wurden
mit Unterstützung vom Küster z.B. in den Kirchtürmen eingesammelt.
das natürliche Gleichgewicht gestört wird. Einige wenige Tierarten
vermehren sich explosionsartig, andere sterben aus.
Bis auf wenige Ausnahmen werden die meisten Tierarten von der (sog.)
Zivilisation verdrängt, die Lebensräume werden knapper.
Im Falle der Tauben werden Greifvögel immer seltener und so können
sich diese "Kulturfolger" immer weiter ausbreiten, zu Lasten anderer
Arten. Es entstehen durch diese Massen auch große finanzielle Schäden
an der Bausubstanz historischer Gebäude. Diese sind ebenfalls zu
schützen. Aber auch im kleineren Bereich nimmt das bedenkliche Züge
an. In einem Nachbarhaus haben sich Tauben breitgemacht. Wegen der
komplizierten Lage mus 1 - 2 mal im Jahr eine Spezialfirma mit einem
Drehleiter-Lkw kommen und die Dachrinnen reinigen. Für den Hausbesitzer
dürfte das ziemlich teuer sein.
Ich plädiere ja nicht für die Ausrottung dieser Tauben. Aber man sollte
die Bestände auf ein für alle erträgliches Maß reduzieren.
Übrigens ist mir aufgefallen, dass sich bei uns in den 50er Jahren immer
mehr Türkentauben angesiedelt haben. Vor ca. 20 Jahren waren die
plötzlich nahezu verschwunden. Inzwischen beobachte ich in der näheren
Umgebung gerade mal 1 Pärchen. Fand hier eine Verdrängung statt oder
sind die Abertausenden Saatkrähen verantwortlich. Abgesehen davon
sind auch Amseln hier schon fast eine Rarität.
In den 60er Jahren haben in Südbaden auch viele Taubenzüchtervereine
an Stadtfesten teilgenommen. Ein Highlight waren die gebratenen Täubchen.
Aber das waren keine Brieftauben, sondern solche "Stadttauben". Die wurden
mit Unterstützung vom Küster z.B. in den Kirchtürmen eingesammelt.
Re: Abstimmung
Hallo Frank, deine Beobachtungen zur Türkentaube sind sicher zutreffend.
Als Neubürger ist diese Taubenart erst nach 1930 nach Deutschland und Mitteleuropa eingewandert.
Mittlerweile bekommt sie zum einen wohl mehr Konkurrenz, zum anderen ist wieder mal unsere Landwirtschaft mit den Monokulturen für einen Rückgang mitverantwortlich.
Beim Rückgang der Amseln sind zyklische Schwankungen der Populationen durch Resistenz/Nichtresistenz gegen Usutu vermutlich mindestens ein Faktor.
https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen ... utu-virus/
https://www.nabu.de/news/2017/09/23022.html
LG Spinnich
Als Neubürger ist diese Taubenart erst nach 1930 nach Deutschland und Mitteleuropa eingewandert.
Mittlerweile bekommt sie zum einen wohl mehr Konkurrenz, zum anderen ist wieder mal unsere Landwirtschaft mit den Monokulturen für einen Rückgang mitverantwortlich.
Beim Rückgang der Amseln sind zyklische Schwankungen der Populationen durch Resistenz/Nichtresistenz gegen Usutu vermutlich mindestens ein Faktor.
https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen ... utu-virus/
https://www.nabu.de/news/2017/09/23022.html
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
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Cryptomeria
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Re: Abstimmung
Nach meinen Beobachtungen findet man Türkentauben nur innerhalb geschlossener Ortschaften.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Re: Abstimmung
Sagt mal, wie transparent war denn eigentlich die Auszählung der Stimmen?
Ist es plausibel, dass sich eine signifikante Anzahl der Einsendungen ausgerechnet auf die "Stadttaube" konzentriert hat?
In welchem Maße hältst Du denn diese Sätze für diese Tauben für zutreffend?Spinnich hat geschrieben: ↑25 Okt 2020, 00:57insofern die Zielsetzung der Aktion sicher darin begründet ist, den Leuten aufzuzeigen, wie vielfältig unsere Vogelpopulation insgesamt ist, und wie sehr viele Arten von Lebensraumzerstörung und Vergiftung ihrer Nahrungsressourcen betroffen sind, so dass viele Arten inzwischen selten, extrem selten, vom Aussterben bedroht sind,
Meine unmaßgebliche Meinung: Die Gefahren sehe ich vor allem für Spezialisten. Opportunisten in der Tierwelt, zum Beispiel diese Tauben, halte ich für wenig bedroht. Aber meine Meinung muss natürlich niemand teilen.
Sie musste für die Kampagne herhalten, obwohl die Honigbiene nicht im Geringsten vom Aussterben bedroht ist - auch nicht durch die Varroamilben oder den Klimawandel. Sie eignet sich eben nur viel besser als Sympathieträger, als Wespen, Stechmücken, Motten, Borkenkäfer oder andere Insektenarten, für die viele, vorwiegend weibliche, Menschen nur ein "Igitt!" übrig haben.
Viel gefährdeter als die Honigbienen sind zum Beispiel die vielen Wildbienenarten, die zumeist extreme Spezialisten sind und deshalb nur in wenigen, eigens passenden Lebensräumen existieren können. Und bei denen ein großer Teil der Menschen überhaupt nicht mitbekommen würde, wenn mal drei oder vier Arten verschwinden.
In der Tat zeichnet sich diese Art durch ein hohes Vermehrungspotential aus. Das brauchen die Tauben in der Natur aus, wo sie ihren Platz mitten in der Nahrungspyramide haben. Du hast es aber richtig erkannt. Der obere Teil dieser Nahrungspyramide fehlt in vielen Städten. So muss der Mensch regulierend eingreifen, wie es auch beim Wild nötig ist.
Greift der Mensch nicht ein, kommt es nicht nur zu einer Überpopulation, sondern auch zu gesundheitlichen Gefahren. Denn die Tauben scheiden wiederum Nahrung für eine ganze Reihe von Krabblern aus, die auch uns Menschen gefährlich werden.
Der Küster hat die Füße der Küken vor dem flügge werden am Nest festgebunden. Oder wart Ihr das? Da wurden sie von den Eltern besonders groß gefüttert.
Dein Eindruck täuscht. Die dürfen nicht einfach so vergiftet werden. Solange das keine staatlichen Gelder kostet, ist das den Schreibtischtätern egal.
Obwohl ich ein großer Fan von Kreislaufwirtschaft Wiederverwendung und so weiter bin, stelle ich fest, dass auch diese Nutzung leider einen finanziellen Aspekt hat. Kannst Du irgendwie beziffern, welcher finanzielle Aufwand erforderlich wäre, um eine Tonne solchen gewiss wertvollen Düngers von den betroffenen Gebäuden abzukratzen und auf unsere Felder zu bringen?
Wenn der Aufwand und der Nutzen nur in Absurdistan zueinander passen können, hört eben bei vielen Menschen die tolerante Grundhaltung auf.
Dieser sollte beim nächsten Mal, wenn die Spezialfirma da ist, gleich ordentliche Taubenabwehr montieren lassen. In Bahnhöfen oder Gebäuden in der Innenstadt ist das eigentlich Standard.
Diese Beobachtung kann ich bestätigen.
Für manche Leute mag es ganz erstaunlich klingen, aber es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, für die die moderne, industrielle Landwirtschaft eben nicht verantwortlich ist.
Die Türkentauben, die ich in meiner Kindheit innerstädtisch beobachtet habe, hatten ganz sicher nicht einen solchen Aktionsradius, um landwirtschaftlich genutzte Flächen zu erreichen. Und wenn doch, dann würden sie kilometerweit durch/über ein naturbelassenes Flora-Fauna-Habitat fliegen müssen. Trotzdem sind sie kaum noch zu sehen.
Tja, wie dieses Abstimmungsergebnis zustande gekommen ist, kann ich mir auch nicht erklären.
Erstaunte Grüße!
Re: Abstimmung
Ich habe mal gehört, die Türkentaube steht in Konkurrenz zur Ringeltaube und wird von dieser verdrängt.
Dass die normale Taube vorne liegt, ist schon seltsam. Aber das kommt halt dabei heraus, wenn man jeden abstimmen lässt.
In einigen Ländern werden heutzutage für gute Brieftauben übrigens gigantische Summen bezahlt. Unter den Reichen in China ist Brieftaubensport der letzte Schrei.
Dass die normale Taube vorne liegt, ist schon seltsam. Aber das kommt halt dabei heraus, wenn man jeden abstimmen lässt.
In einigen Ländern werden heutzutage für gute Brieftauben übrigens gigantische Summen bezahlt. Unter den Reichen in China ist Brieftaubensport der letzte Schrei.
Re: Abstimmung
Ein Schwerpunkt war/ist das Ruhrgebiet und auch die Niederlande.
Wir hatten einen Brieftaubenzüchter in der Familie. Es ist schon faszinierend,
wie schnell eine Taube, frühmorgens in der Gegend von Budapest aufgelassen,
den Weg heim bis an den Oberrhein findet. Ich bezweifle, dass ein Porsche
Turbo unter Missachtung aller Tempolimits eine Chance hätte.
Schon in den 70er Jahren wurden besonders erfolgreiche Vögel nach der
aktiven Zeit für die Zucht verwendet und erzielten Spitzenpreise von
DM 100.000,--. Gerade von superreichen Chinesen werden jetzt aber
noch viel höhere Summen bezahlt.
Eine Brieftaube hat aber nicht viel mit diesen Stadttauben zu tun.
Vermutlich eng verwandt, aber sehr viel leistungsfähiger. Die Fachleute
erkennen sie auch an der Kopfform, Übergang zum Schnabel.
Wir hatten einen Brieftaubenzüchter in der Familie. Es ist schon faszinierend,
wie schnell eine Taube, frühmorgens in der Gegend von Budapest aufgelassen,
den Weg heim bis an den Oberrhein findet. Ich bezweifle, dass ein Porsche
Turbo unter Missachtung aller Tempolimits eine Chance hätte.
Schon in den 70er Jahren wurden besonders erfolgreiche Vögel nach der
aktiven Zeit für die Zucht verwendet und erzielten Spitzenpreise von
DM 100.000,--. Gerade von superreichen Chinesen werden jetzt aber
noch viel höhere Summen bezahlt.
Eine Brieftaube hat aber nicht viel mit diesen Stadttauben zu tun.
Vermutlich eng verwandt, aber sehr viel leistungsfähiger. Die Fachleute
erkennen sie auch an der Kopfform, Übergang zum Schnabel.
Re: Abstimmung
Ich denke, dass die normalen Stadttauben vorne liegen hat damit zu tu, dass die jeder kennt.
Was man kennt, findet man oft gut....
Als Waldpädagogin kriege ich viel mit, was an Artenkenntnis im Umlauf ist und das ist in vielen Fällen wenig.
Tauben kennt jeder,
also wählt man das, was man kennt.
Was man kennt, findet man oft gut....
Als Waldpädagogin kriege ich viel mit, was an Artenkenntnis im Umlauf ist und das ist in vielen Fällen wenig.
Tauben kennt jeder,
also wählt man das, was man kennt.
LG Babs
Re: Abstimmung
In Baden-Württemberg gab es ein erfolgreiches Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“ initiiert von „proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung“,
in Bayern gab es dagegen das Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen, dass offiziel allerdings Volksbegehren „Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern“ hieß und mit dem Slogan „Rettet die Bienen“ beworben wurde.
Die meisten stimmten wohl wegen des allgemein in der Presse behandelten Themas der Problematik des Völkersterbens der Honigbienen für das Voksbegehren.
Zum Trägerkreis dieses bayerischen Volksbegehrens Artenvielfalt – Rettet die Bienen! gehören die Ökologisch-Demokratische Partei Bayern (ÖDP), der LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern), Bündnis 90/Die Grünen Bayern und die Gregor Louisoder Umweltstiftung.
Nur allmählich drang es auch in einige Köpfe, dass es sich dabei auf den Schutz der gesamten rückläufigen Artenvielfalt bezog, eben auch auf Kleinsäuger, Vögel (Rückgang seit 1990 um 50%), Schmetterlinge(73% aller Tagfalter verschwunden), Bienen=Wildbienen (54% der 548-574 Arten bedroht oder ausgestorben) und Insekten (75% aller Fluginsekten nicht mehr da).
Der Aufhänger der den Erfolg mit zu erringen half, war aber natürlich der Bekanntheitsgrad eines einzigen Lebewesens aus der Tiergruppe der Insekten, nämlich die allseits bekannte Honigbiene.
Mit einem anderen Slogan, etwa „Rettet die Heupferde, Heuhüpfer, oder gar die Warzenbeißer“ wäre man wohl kaum so erfolgreich gewesen,
schon gar nicht mit „Rettet die Hornissen" oder „Rettet die Spitzmäuse".
LG Spinnich
in Bayern gab es dagegen das Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen, dass offiziel allerdings Volksbegehren „Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern“ hieß und mit dem Slogan „Rettet die Bienen“ beworben wurde.
Die meisten stimmten wohl wegen des allgemein in der Presse behandelten Themas der Problematik des Völkersterbens der Honigbienen für das Voksbegehren.
Zum Trägerkreis dieses bayerischen Volksbegehrens Artenvielfalt – Rettet die Bienen! gehören die Ökologisch-Demokratische Partei Bayern (ÖDP), der LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern), Bündnis 90/Die Grünen Bayern und die Gregor Louisoder Umweltstiftung.
Nur allmählich drang es auch in einige Köpfe, dass es sich dabei auf den Schutz der gesamten rückläufigen Artenvielfalt bezog, eben auch auf Kleinsäuger, Vögel (Rückgang seit 1990 um 50%), Schmetterlinge(73% aller Tagfalter verschwunden), Bienen=Wildbienen (54% der 548-574 Arten bedroht oder ausgestorben) und Insekten (75% aller Fluginsekten nicht mehr da).
Der Aufhänger der den Erfolg mit zu erringen half, war aber natürlich der Bekanntheitsgrad eines einzigen Lebewesens aus der Tiergruppe der Insekten, nämlich die allseits bekannte Honigbiene.
Mit einem anderen Slogan, etwa „Rettet die Heupferde, Heuhüpfer, oder gar die Warzenbeißer“ wäre man wohl kaum so erfolgreich gewesen,
schon gar nicht mit „Rettet die Hornissen" oder „Rettet die Spitzmäuse".
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
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