Zirben und ihre Babies
Moderatoren: LCV, stefan, tormi, Kiefernspezi
Hallo!
Grundsätzlich halte ich wenig davon, Koniferen so zusammenzustutzen, denke aber, daß der Terminalenverlust für die Arve nicht so tragisch ist, da sie aus ihren Habitaten Schneebruch "gewohnt" ist, und wie ich mir vorstellen kann, recht flott neue Terminalen bildet.
Soll nicht heißen, daß ich diesen rigorosen Schnitt gut heiße, ich sage nach wie vor, erst nachdenken, dann pflanzen, aber ich denke, sie kann es relativ gut wieder ausgleichen.
Grüße, Andreas
PS: Wenngleich ich den Stamm bis zum nächten ungeschnittenen Astwirbel zurück genommen hätte, denn aus dem Zipfel wird sie nicht wieder austreiben.
Grundsätzlich halte ich wenig davon, Koniferen so zusammenzustutzen, denke aber, daß der Terminalenverlust für die Arve nicht so tragisch ist, da sie aus ihren Habitaten Schneebruch "gewohnt" ist, und wie ich mir vorstellen kann, recht flott neue Terminalen bildet.
Soll nicht heißen, daß ich diesen rigorosen Schnitt gut heiße, ich sage nach wie vor, erst nachdenken, dann pflanzen, aber ich denke, sie kann es relativ gut wieder ausgleichen.
Grüße, Andreas
PS: Wenngleich ich den Stamm bis zum nächten ungeschnittenen Astwirbel zurück genommen hätte, denn aus dem Zipfel wird sie nicht wieder austreiben.
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Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Ich hätte, wie Andreas, den oberen "Stummel" bis zum nächsten Quirl noch abgenommen. Das sieht nicht ganz so schlimm aus. In ein paar Jahren hat sichs verwachsen wie man bei Wolframs Bild sieht.
Das immer wiederkehrende Problem.Vermeintlich großer Garten, wenn man beginnt und alle Pflanzen 3o-5o cm groß sind. Nach 20 Jahren ist der Garten ganz klein geworden. Ist einem dann der ein oder andere besonders ans Herz gewachsen, versucht man es mit einem Schnitt, weil man ihn nicht gleich ganz absägen möchte.
Für Vogelnest ist das viel zu offen, da freut sich jede Elster/ Eichhorn/Krähe/Buntspecht usw. Und für einen Storch wird das auch nichts. Als Ansitz für manchen Insektenfresser oder evtl. auch Turmfalken allerdings geradezu ideal.
Viele GRüße
Wolfgang
Das immer wiederkehrende Problem.Vermeintlich großer Garten, wenn man beginnt und alle Pflanzen 3o-5o cm groß sind. Nach 20 Jahren ist der Garten ganz klein geworden. Ist einem dann der ein oder andere besonders ans Herz gewachsen, versucht man es mit einem Schnitt, weil man ihn nicht gleich ganz absägen möchte.
Für Vogelnest ist das viel zu offen, da freut sich jede Elster/ Eichhorn/Krähe/Buntspecht usw. Und für einen Storch wird das auch nichts. Als Ansitz für manchen Insektenfresser oder evtl. auch Turmfalken allerdings geradezu ideal.
Viele GRüße
Wolfgang
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Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Dann hätte er sich nicht die Mühe gemacht die Triebe die sich direkt unter dieser 'Krone' befinden einzukürzen.
Meiner Meinung nach setzt der Baumbesitzer bewusst auf einen Neuaustrieb in/unter der 'Krone'.
Der Baum steht zwischen Eingangstür und Grundstücksgrenze, gerade mal 4m mit Mauer und Zugangsweg und damit definitif an der falschen Stelle. Er ist momentan eine Zumutung für jeden der ihn sieht, wird wieder austreiben und das ganze geschnippel fängt wieder von vorne an.
Einzig wahre Lösung in diesem Fall wäre für mich der ultimative Schnitt. Schade für das Gehölz, das ist klar aber eine solche Frevlerei kann man doch keinem zumuten.
Cryptomeria hat geschrieben dass Gehölze einem manchmal ans Herz wachsen und dass man sich schwer oder gar nicht davon trennen möchte. Das ist verständlich, aber das hier hat meiner Meinung nach nichts mit Gehölzliebe zu tun.
In der freien Natur, so wie auf Wolframs Bild soll es so sein (das heisst nicht dass jetzt alle Triebspitzen abrechen sollen). Dort stört es keinen wenn die Natur ihren freien Lauf nimmt.
LG Nalis
Meiner Meinung nach setzt der Baumbesitzer bewusst auf einen Neuaustrieb in/unter der 'Krone'.
Der Baum steht zwischen Eingangstür und Grundstücksgrenze, gerade mal 4m mit Mauer und Zugangsweg und damit definitif an der falschen Stelle. Er ist momentan eine Zumutung für jeden der ihn sieht, wird wieder austreiben und das ganze geschnippel fängt wieder von vorne an.
Einzig wahre Lösung in diesem Fall wäre für mich der ultimative Schnitt. Schade für das Gehölz, das ist klar aber eine solche Frevlerei kann man doch keinem zumuten.
Cryptomeria hat geschrieben dass Gehölze einem manchmal ans Herz wachsen und dass man sich schwer oder gar nicht davon trennen möchte. Das ist verständlich, aber das hier hat meiner Meinung nach nichts mit Gehölzliebe zu tun.
In der freien Natur, so wie auf Wolframs Bild soll es so sein (das heisst nicht dass jetzt alle Triebspitzen abrechen sollen). Dort stört es keinen wenn die Natur ihren freien Lauf nimmt.
LG Nalis
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- Pinus cembra.jpg (31.81 KiB) 4973 mal betrachtet
Zirben und ihre Babies - Ich hab in diesem Jahr die Zirbennanny und ihren Kindergarten getroffen. Wenn ihr leise seid, könnt ihr hören, wie sie ihren kleinen Schützlingen Gechichten zuflüstert.
Das Foto entstand im oberen Debanttal in den Hohen Tauern bei etwas abenteuerlichem Wetter
Viele Grüße
Das Foto entstand im oberen Debanttal in den Hohen Tauern bei etwas abenteuerlichem Wetter
Viele Grüße
Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -