Raupe?

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quellfelder
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Re: Raupe?

Beitrag von quellfelder »

Hallo,

um eine ziemlich genaue Bestimmung zu erreichen, kannst Du es ja mal bei entomologie versuchen:

http://entomologie.de/forum/


Viele Grüße

quellfelder

Spinnich
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Re: Raupe?

Beitrag von Spinnich »

Hi, die Bestimmung (noch dazu einer jungen Raupe ist recht unsicher, aber da vermute ich einen Vertreter der Nymphalidae (Edelfalter)
möglich z. B.:

Maniola jurtina (LINNAEUS, 1758) - Großes Ochsenauge
Futterpflanze Rispen u/o Straußgräser
oder
Melanargia galathea (LINNAEUS, 1758) - Schachbrett
Futterpflanzen Lieschgraß, Honig- oder Knäuelgras

weiterhin in Frage kämen Pararge aegeria - Waldbrettspiel, Lasiommata (megera - Mauerfuchs, maera - Braunauge) und Lopinga achine - Gelbringfalter, die allesamt an verschiedenen Gräsern fressen!

LG Spinnich 8)
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Chelterrar
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Re: Raupe?

Beitrag von Chelterrar »

Moin,

Ich glaube nun, dass sich Raupen erst ab einer gewissen Größe sicher bestimmen lassen, andererseits bin ich in der Gräserbestimmung noch nicht wirklich gut, weshalb er nun im Rasen umherstreift. Das Entomologie Forum ist auf jeden Fall einen Blick wert.
Eine weitere Puppe ist geschlüpft, wobei es wohl wieder ein Nachtfalter geworden ist. Er hat auf jeden Fall andere Farben als die Achateule.
Kann ihn jemand erkennen?

LG Chelterrar
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LCV
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Re: Raupe?

Beitrag von LCV »

Hi,

ich tendiere zu Hausmutter. Die Bestimmung ist oft schwierig,
da die Zeichnung der Flügeldecken variieren kann.

Gruß Frank

Spinnich
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Re: Raupe?

Beitrag von Spinnich »

Ich wäre mir doch recht sicher, dass Frank richtig liegt.
Der Hinweis auf die variable Färbung trifft aber zu und es gibt eine Reihe ähnlicher Arten, aber vergleiche mal selbst:
https://www.schmetterling-raupe.de/art/pronuba.htm
https://www.natur-schmetterlinge.ch/sch ... ausmutter/
http://www.insektenbox.de/schmet/hausmu.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Hausmutter
http://www.lepiforum.de/lepiwiki.pl?Noctua_Pronuba
vergleiche auch die anderen Vertreter der Gattung Noctua ...in Fam. Noctuidae (Eulenfalter) / Unterfam. Noctuinae, Tribus Noctuini, Subtribus Noctuina auf Seite 8 und 9 und Gattung/spec. Epilecta linogrisea
Noctua tirrenica kommt in Deutschland nicht vor, kann also von vornherein ausgeschlossen werden.
Bei vielen Arten sind auch schon die breiteren Bänder auf den orangen Hinterflügeln deutlich abweichend.

Also ein sehr häufiger Falter, obwohl hübsch als schädling an Gemüse oft nicht so gerne gesehen.

LG Spinnich 8)
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Chelterrar
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Re: Raupe?

Beitrag von Chelterrar »

Moin Frank und Spinnich und Danke für die Bestimmung,

Ja, Hausmutter dürfte stimmen, womit ein zweiter Eulenfalter bei mir geschlüpft ist. Ich hätte nicht gedacht, dass die Welt der Nachtfalter so vielfältig und schön sein kann und es immer wieder spannend zu sehen ist, was aus einem unbekannten Kokon so alles zu schlüpfen vermag.
Zwei Kokons warten noch auf den Schlupf und einer ist schwarz. Ich bin sehr gespannt, ob es diesmal vielleicht auch eine andere Familie sein wird.
Mein Traum wäre ja ein Schwärmer. die prächtigsten Nachtfalter, aber ich fürchte, dazu sind die Kokons dann doch zu klein.
LG Chelterrar

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Re: Raupe?

Beitrag von LCV »

Für mich der faszinierendste Schwärmer ist das
Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum).

Hin und wieder taucht eines an unseren Blumenkästen auf.
Könnte rein optisch gut als Kolibri durchgehen. Es ist mir
noch nicht gelungen, einen zu fotografieren. Bis man die
Kamera geholt hat, ist er schon wieder weg.

Spinnich
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Re: Raupe?

Beitrag von Spinnich »

Taubenschwänzchen sehe ich sehr häufig im Garten z.b. an Lonicera und Buddleija und ebenfalls am Balkon, wo sie gerne an der "Blauen Mauritius" naschen.

Ein wohl schon recht abgeflogenes Tierchen hatte sich dort am Ende seiner Tage nochmal eine letzte Mahlzeit geholt und blieb an der Pflanze entkräftet sitzen, so dass ich es ablichten konnte. Ich fand den Falter 2 Tage später dann auch leblos unter dem Balkon. Die fliegenden Tierchen zu erwischen ist manchmal möglich, wenn sie mehrmals zurückkommen, aber dann gelingt eher kein brauchbar scharfes Foto.
Gerade der Duft von Lonicera lockt an schwülwarmen Abenden auch schon mal andere Falter und verschiedene große Schwärmer, da sind aber auch sonst immer mal einige der fetten Brummer im Garten an diversen Blüten in den Abendstunden ab Dämmerung zu sehen.

Wenn deine grüne Raupe sich zu einem Falter entwickelt könnte das allerdings auch ein sehr hübscher (Tag-)Falter werden.

LG Spinnich :D
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ermattetes Taubenschwänzchen an blauer Winde
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Re: Raupe?

Beitrag von LCV »

Auf unserer Buddleja tummeln sich manchmal ganze
Schwärme von Distelfaltern.

Hier habe ich mal ein nettes Foto schießen können.

Aber sehr oft ist es sehr nervig, den Schmetterlingen mit
der Kamera hinterher zu jagen. Schwalbenschwanz, Brauner Bär,
Großer Schillerfalter findet man bei uns hin und wieder. Aber
Fotos sind schwierig.
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Spinnich
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Re: Raupe?

Beitrag von Spinnich »

von den Tagfaltern sind neben einigen Weißlingen die Tagpfauenaugen und Distelfalter besonders häufige Gäste an unseren Schmetterlingsfliedern, neben Kleiner Fuchs, seltener C-Falter, Zitronenfalter und diverse Augenfalter. im Spätsommer dominiert oft der Admiral.
An Nachtfaltern sieht man häufig die Taubenschwänzchen aber auch die immer mal spanische Fahne, Euplagia quadripunctaria, auch Russischer Bär bei Tage. In der Dämmerung in Vielzahl Y-Eulen und Achateule und Hausmutter, neben vereinzelten Weinschwärmern, Liguster-, Weiden- und Linienschwärmern, vielleicht auch noch mal Linden-, Pappel- und Kiefernschwärmer und auch mal ein Abendpfauenauge (Schwärmer!).
Von den Nachtpfauenaugen kann man am ehesten noch den Nagelfleck zu Gesicht bekommen.

Durchaus sehenswert die Unzahl von Schwebfliegen, Stechimmen, Schlupfwespen, diversen Käfern, wobei besonders die attraktiven Rosenkäfer zu nennen sind, deren Larven in Vielzahl in meinem Kompost gedeihen.

Es ist immer wieder spannend.

LG Spinnich 8)
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Re: Raupe?

Beitrag von LCV »

Neulich sah ich einen Trauermantel. Ist selten geworden.
Zitronenfalter sind hier häufig, oft die ersten im Frühjahr.

Spinnich
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Re: Raupe?

Beitrag von Spinnich »

Ja die Zitronenfalter überwintern und sind daher neben Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge die ersten Tagfalter, die man zu sehen bekommt.
Sie sind allerdings noch unempfindlicher als diese beiden Fleckenfalter und überwintern völlig ungeschützt an Bäumen, währen sich diese Fleckenfalter zur Überwinterung in Scheunen, Keller, Schächte, Höhlen etc. zurückziehen. Dort werden sie allerdings auch von den Sonnenstrahlen der Winter- und Frühjahressonne nicht vorzeitig wach gekitzelt.

Einen recht frühen Distelfalter habe ich gestern im Garten an Spornblume gesehen, diese sind in Mitteleuropa ja unbeständig und ziehen als Wanderfalter immer wieder ab Mai-Juli zu uns nach Mitteleuropa.
Auf Lepiforum findet sich jedenfalls kein derart früher Schnappschuß der Art für D.

Übrigens ist bei mir in der Umgebung der Trauermantel schon immer extrem selten. Ich hatte an einer Uferwiese Ende April (Überwinterer fliegen bis Juni) überhaupt den ersten Falter der Art eindeutig erkennen können.
Auch die umfangreiche Fotosammlung eines Kollegen, der in den letzten Jahren viele Falter und Insekten auf seinen Exkursionen geknipst hatte, zeigten nur 1 x diese besonders attraktive Art. Dabei sollte das Vorkommen der Raupenfutterpflanze Betula pendula, Salix caprea mit Ausnahme der Ulmen doch reichlich vorhanden sein.

LG Spinnich :)
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Chelterrar
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Re: Raupe?

Beitrag von Chelterrar »

Ja, das Taubenschwänzchen gibts auch hier am Jadebusen, wobei es sich besonders gern an der Roten Spornblume tummelt.
Ein weiterer Schmetterling ist geschlüpft und er hat vom Muster Ähnlichkeit mit der Hausmutter, jedoch ist die farbliche Ausprägung ziemlich konträr gegenüber der anderen. Aber was denkt ihr dazu?

LG Chelterrar
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Spinnich
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Re: Raupe?

Beitrag von Spinnich »

Mal sehen,
ob dazu jemand eine seriöse Idee hat, ich hab da leider noch nichts Überzeugendes gefunden.
Die ähnlichsten Falter waren zudem nur im Alpenraum heimisch???

Bin auf die Vorschläge gespannt, oder ggf. auf das Ergebnis einer Anfrage in den einschlägigen Fachforen.

LG Spinnich :roll:
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Re: Raupe?

Beitrag von LCV »

Vorgestern hat es bei uns stark geregnet, aber gestern war es
nicht zu heiß, also sind wir an den Kaiserstuhl gefahren, nach
Burkheim, das bereits vor über 4000 Jahren eine Ansiedlung war.
Direkt am Rhein sind inzwischen große Streifen mit Wiesenblumen
angelegt und viele verschiedene Schmetterlinge und Libellen zu
sehen. Das Fotografieren von Schmetterlingen ist ja immer etwas
Glücksache. Aber ich habe einen kleinen Weißling im Anflug auf
eine Schwanenblume erwischt und auch eine Libelle.
Im Auwald direkt hinter dem Rhein haben wir einen "Kleinen Eisvogel"
gesehen, der sich sogar auf die Hand setzte, aber bis die Kamera
in Stellung war, ist er schon wieder weg gewesen.

Ich hoffe, ich habe die Blume und die Libelle richtig bestimmt,
ist nicht so mein Gebiet.
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