gezacktes Blatt ---> Broussonetia papyrifera ???

Ihr habt einen Laubbaum/ Strauch in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Roseo-Marginata
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gezacktes Blatt ---> Broussonetia papyrifera ???

Beitrag von Roseo-Marginata »

Hallo Baumfreunde,

im Jacobigarten, Düsseldorf, sah ich diese Baum - erinnert mich an den Taschentuchbaum, aber er ist es nicht, denke ich. Leider keine Früchte zu bieten... Kann jemand helfen?
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LG Roseo

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Hallo Roseo,

dein Baum sieht auf jeden fall Davidia sehr ähnlich. Warum meinst du , ist er es nicht?

Viele Grüße

Wolfgang

Roseo-Marginata
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Beitrag von Roseo-Marginata »

hmm - ich hatte zunächst Davidia vermutet, dann aber diesen Gedanken verworfen. Ich finde aber auch nichts passenderes. Der Baum hat wenig Licht, Früchte sind leider nicht zu sehen.
LG Roseo

tormi
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Beitrag von tormi »

Hallo,
Davidia schliesse ich aus. Habe aber noch keine bessere Idee. Irgendwann werde ich etwas Zeit finden um in meinen Büchern zu wälzen.
LG Nalis

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Ja, sicher bin ich mir auch nicht, da die Zähne der Blätter oft in einer ausgezogenen kleinen " Granne" enden, bei tormis Foto etwas zu erkennen, bei Roseos Baum fehlt diese aber, Insofern bin ich mir auch sehr unsicher.

Wolfgang

tormi
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Beitrag von tormi »

Vor allem der Blattgrund ist ganz anders. Aber immer noch noch nichts Neues im Westen :wink:
LG Nalis

wolfram
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Beitrag von wolfram »

Hallo,
noch bin ich da. Beim Betrachten der Bilder muß ich immer an Celtis denken. Vielleicht weiß jemand anders weiter oder besser.

VG Wolfram

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stefan
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Beitrag von stefan »

Hallo Wolfram,
die Zähnung erinnert an Celtis aber als Ulmacee hat Celtis normalerweise auch einen schiefen Blattgrund.
Wir haben C. australis und C. occidentalis in der Baumliste.
Die anderen Celtis-Arten kenne ich überhaupt nicht.
Gruß, Stefan

Roseo-Marginata
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Beitrag von Roseo-Marginata »

Hallo Wolfram,

das ist ein sehr guter Vorschlag! Celtis occidentalis evtl.? Die drei Adern an der Spreitenbasis sind da. Eine schiefe Blattbasis sehe ich zwar nicht, aber vielleicht trotzdem zutreffend? Mir scheint es so ...
LG Roseo

tormi
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Beitrag von tormi »

hm, Celtis kann es meiner Meinung nach nicht sein. Auf jeden Fall nicht C. occidentalis und australis. Die Blattbasis von den beiden passt überhaupt nicht überein, ausserdem scheint das Blatt von Roseo's Baum grösser zu sein.
Die Basis von Celtis laevigata und C. tounefortii sind eher damit vergleichbar. Ich denke aber nicht dass es einer von den beiden ist.
Jaja, es ist einfacher dagegen zu sein als selbst eine konkrete Idee aufzuweisen, leider.
Ich hatte Anfangs an Alnus gedacht. Vielleicht A. maximowcziana, aber auch hier habe ich arges Bedenken.
Broussonetia? Vielleicht eine deren Blätter alle gleich sind?
Ich taste noch im Dunkeln.
LG Nalis

wolfachim_roland
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Beitrag von wolfachim_roland »

Nach der Abbildung in Fiel Guide to Trees of Estern Region (Audubon Society, USA) hatte ich auch auf Celtis getippt. Aber gerade die "3 main veins from unequal sided, rounded or slighly notched base; without teeth or sometimes coarsely sawtoothed" hatte ich auf Roseos Fotos nicht erkennen können.

Somit könnte es eventuell Celtis reticulata sein.Wolf
Wolf Roland

tormi
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Beitrag von tormi »

Hallo Wolf,
eine Celtis reticulata habe ich im Garten. Die passt leider auch nicht. Ich werde heute abend noch ein Bild dazu nachliefern.
LG Nalis

tormi
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Beitrag von tormi »

hier noch Celtis reticulata. Die Blattoberfläche von Celtis ist sehr rau, das Blatt von Roseos Baum scheint diese Eigenschaft nicht zu haben. Auch ein Grund der gegen die Zürgelbäume spricht.
Heute habe ich das Blatt mit Hovenia dulcis, dem japanischen Rosinenbaum verglichen aber auch da leider kein Treffer.
LG Nalis
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Celtis reticulata Sandweiler 17 09 07.jpg
Celtis reticulata Sandweiler 17 09 07.jpg (50.44 KiB) 8506 mal betrachtet

wolfachim_roland
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Beitrag von wolfachim_roland »

Es gibt einige Morus-Arten, die grob gesägt sind, von unten dreiadrig aufgebaute Nerven zeigen und auch keinen herzförmigen Blattgrund aufweisen, z.B.:
http://trees.stanford.edu/images/morus-rubra.jpg

Könnte es Morus sp. sein?

Wolf
Wolf Roland

tormi
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Beitrag von tormi »

Hallo,
oah, die Lösung endlich,
Wolf, mit Moraceae liegst du richtig. Allerdings ist es keine Morus sondern eine Broussonetia papyrifera. Ältere Papiermaulbeerbäume weisen diese gelappte Blattform nicht mehr auf. Auf dem Bild zu erkennen. Die Blätter sind dann rundlich eiförmig, zur Blattspitze gezähnt und die Blattbasis rundlich glatt.
Dass der Baum keine Früchte aufgewiesen hat liegt wahrscheinlich daran dass es sich um ein männliches Exemplar handelt. Der Papiermaulbeerbaum ist zweihäusig, dh Männlein und Weiblein leben auf zwei verschiedenen Bäumen.
Von der Blattoberfläche habe ich mich allerdings beirren lassen, die ist genau so rauh wie beim Zürgelbaum.
LG Nalis

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