Am Mo, 02. September bin ich in die Oberpfalz in Urlaub gefahren. In der Woche zuvor war der Wetterbericht eher wenig verheißungsvoll.
Danach sollte es an keinem Tag der Folgewoche wärmer als 19 °C werden, außer am Donnerstag (max. 22°C). Für mehrere Tage waren zumindest zeitweise Regenschauer oder Nieselregen angesagt. Für den Abreisetag etwa 10 l Regen über den ganzen Tag hin.
Am Reiseziel sollte es aber noch 1-2 °C kühler sein und noch etwas mehr Regen fallen.
Wie sich zeigte war es am Abreisetag trocken und heiter bei recht ordentlichen Temperaturen.
Am Urlaubsort waren die Temperaturen nur Nachts kühl (entsprechend der Vorhersage), dagegen die Tagestemperaturen durchgehend deutlich höher als nach der Prognose (bis zum Samstag meist um 21 °C, nie unter 19°C, nur am Sonntag recht frisch bei 16-18°C).
Tatsächlich gab es dann auch etwas Nieselregen ab Sonntag Vorabend, gerade als ich von einer Shuttle -Exkursion zu diversen Zoigl-Brauhäusern zurück war.
Erst in der Nacht zum Montag setzte dann ergiebiger Regen ein, der mit kleinen Unterbrechungen den ganzen Montag anhielt. In Mitterteich, Großbüchlberg ergab das etwa 30 l Regen. Auch in der Umgebung, die an den nächsten Tagen (wieder sonnig und trocken) besucht wurde, gab es erfreute Hinweise auf immerhin über 20 l Regen an jenem Montag 09.09.
Von zu Hause hatten wir allerdings am Montag Vormittag eine Nachricht von (bis dahin) nur ein paar Tropfen Regen erhalten.
Bei meiner Rückkehr gestern konnte ich das dann auch an 2 weitestgehend leeren Regenfässern und 4 mm im Regenmesser nachvollziehen.
Also wieder mal eine Niete gezogen!
Die Temperaturen waren dagegen in meiner Heimat im Rhön-Grabfeld nach Auskunft meiner Nachbarn, die bei mir den Gießjob übernommen hatte, in den ersten Tagen noch so krass warm, dass sie 2x tgl. zum Gießen vorbeischauen musste, und gleich mit 2 vollen 10 l Gießern von zu Hause rüber kam, da der Inhalt meiner Regentonnen und die 7 gefüllt bereit stehenden 10 l Gießkannen sonst auch nicht ausgereicht hätten.
Gut wenn man solche Nachbarn hat.
LG Spinnich

Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -