Blätter der jungen Birke
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Blätter der jungen Birke
Hallo an alle,
hätte da wieder mal eine Frage und zwar, warum sind die Blätter
der Jungbäume so riesig (hier meine Birke als Beispiel) und die der
"erwachsenen" viel kleiner?
hätte da wieder mal eine Frage und zwar, warum sind die Blätter
der Jungbäume so riesig (hier meine Birke als Beispiel) und die der
"erwachsenen" viel kleiner?
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Hallö!
Könnte ich mir so erklären: Größere Assimilationsfläche, schnelleres Wachstum!
So eine Birke ist ja eine Pionierholzart, und nicht besonders konkurrenzkräftig, so daß es wichtig ist, auf einem neuen Standort möglichst rasch Höhe zu gewinnen, damit sie über die sich rasch bildende Krautschicht kommt, und auch über andere Baumsämlinge, etwa Ahorne und Weiden, die, da etwas anspruchsvoller, ja im ersten Jahr bestenfalls 20- 30 cm schaffen, während eine Birke locker 50 hinlegen kann. Das schnelle Wachstum setzt sich fort bis sie 2- 3 Meter hat, ab der Größe kann sie auch schon anfangen, zu fruchten, womit das primäre Ziel, Arterhaltung, gesichert ist.
Und das geht nur mit so großem Laub, kleineres brächte nicht genug Zuwachs.
Grüße, Andreas
Könnte ich mir so erklären: Größere Assimilationsfläche, schnelleres Wachstum!
So eine Birke ist ja eine Pionierholzart, und nicht besonders konkurrenzkräftig, so daß es wichtig ist, auf einem neuen Standort möglichst rasch Höhe zu gewinnen, damit sie über die sich rasch bildende Krautschicht kommt, und auch über andere Baumsämlinge, etwa Ahorne und Weiden, die, da etwas anspruchsvoller, ja im ersten Jahr bestenfalls 20- 30 cm schaffen, während eine Birke locker 50 hinlegen kann. Das schnelle Wachstum setzt sich fort bis sie 2- 3 Meter hat, ab der Größe kann sie auch schon anfangen, zu fruchten, womit das primäre Ziel, Arterhaltung, gesichert ist.
Und das geht nur mit so großem Laub, kleineres brächte nicht genug Zuwachs.
Grüße, Andreas
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wolfachim_roland
- Beiträge: 5605
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Hallö!
Mir bekannte Koniferen haben von Anfang an die endgültige Nadelgröße. Sie machen etwaigen Konkurrenzdruck dadurch wett, daß sie die ersten Jahre oberirdisch kaum wachsen, dafür aber unterirdisch, und mit dem kräftigen Wurzelwerk dann plötzlich losgehen wie eine Rakete, durch Toleranz gegenüber Schattendruck etc. !
Grüße, Andreas
Mir bekannte Koniferen haben von Anfang an die endgültige Nadelgröße. Sie machen etwaigen Konkurrenzdruck dadurch wett, daß sie die ersten Jahre oberirdisch kaum wachsen, dafür aber unterirdisch, und mit dem kräftigen Wurzelwerk dann plötzlich losgehen wie eine Rakete, durch Toleranz gegenüber Schattendruck etc. !
Grüße, Andreas
So, jetzt gehts auf einmal wieder,
danke an alle, die mitmachen.
to Kiefer: der Ahorn draußen ist eine Jungpflanze, die
sich dummerweise ausgerechnet die Einzeunung des Gastanks zum wachsen ausgesucht hat. Die werden ihn bestimmt mit der Motorsense niedermetzeln.
Und das hier ist mein Bergahorn,so ca. 3-4 Monate alt:
danke an alle, die mitmachen.
to Kiefer: der Ahorn draußen ist eine Jungpflanze, die
sich dummerweise ausgerechnet die Einzeunung des Gastanks zum wachsen ausgesucht hat. Die werden ihn bestimmt mit der Motorsense niedermetzeln.
Und das hier ist mein Bergahorn,so ca. 3-4 Monate alt:
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Hallo zusammen
Die Erklärung von Kiefer ist einleuchtend. Es ist nicht nur die Birke. Auch die jungen Schwarzerlen und Zitterpappeln zeigen etwa doppelt so grosse Blätter als die erwachsenen Exemplare. Bei den Stieleichen ist es umgekehrt. Ich rede hier nicht von grösserem Blattwachstum infolge Lichtmangels.
Wieder was klar geworden.
Gruss
Kurt
Die Erklärung von Kiefer ist einleuchtend. Es ist nicht nur die Birke. Auch die jungen Schwarzerlen und Zitterpappeln zeigen etwa doppelt so grosse Blätter als die erwachsenen Exemplare. Bei den Stieleichen ist es umgekehrt. Ich rede hier nicht von grösserem Blattwachstum infolge Lichtmangels.
Wieder was klar geworden.
Gruss
Kurt