Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii? -> Krim-Kiefer - Pinus nigra var. pallassiana
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Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii? -> Krim-Kiefer - Pinus nigra var. pallassiana
Hallo zuusammen,
mit Kiefern kenne ich mich gar nicht aus, heute also einer meiner ersten Bestimmungsversuche (nach P. wallichiana).
Diese Kiefer habe ich heute in Wesseling am Rheinpark fotografiert. Ich habe versucht mit Roloff/Bärtels zu schlüsseln, aber das Ergebnis Pinus nigra ssp. laricio kann eigentlich nicht richtig sein.
Der Baum zeichnet sich durch eine ausgesprochen helle , fast weißliche Rinde aus. Auf dem zweiten Foto, gegen das Licht fotografiert, sieht man, dass er sich in großer Höher gabelt und in zwei etwa gleich starken Hauptästen weiter wächst. Der Baum ist im unteren erreichbaren Bereich weitgehend astfrei. Der Sturm gestern hat freundlicherweise Material heruntergeweht. Die Nadeln sind in Gruppen zu zweit angeordnet, und etwa 12cm - 15 cm lang und biegsam. Die Zapfen, die ich auffinden konnte waren alle zwischen 5cm und 6 cm lang. Mir schienen sie ein bisschen bedornt. (Nennt man das so?)
Nach Vergleichen mit dem in "Kosmos - Enzyklopädie der Bäume" beschriebenen Arten möchte ich den Baum als Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii ansprechen.
Ist die Bestimmung korrekt ?
Und unabhängig davon: wie beschreibt man den Zapfen korrekt?
Viele Grüße
Harry
mit Kiefern kenne ich mich gar nicht aus, heute also einer meiner ersten Bestimmungsversuche (nach P. wallichiana).
Diese Kiefer habe ich heute in Wesseling am Rheinpark fotografiert. Ich habe versucht mit Roloff/Bärtels zu schlüsseln, aber das Ergebnis Pinus nigra ssp. laricio kann eigentlich nicht richtig sein.
Der Baum zeichnet sich durch eine ausgesprochen helle , fast weißliche Rinde aus. Auf dem zweiten Foto, gegen das Licht fotografiert, sieht man, dass er sich in großer Höher gabelt und in zwei etwa gleich starken Hauptästen weiter wächst. Der Baum ist im unteren erreichbaren Bereich weitgehend astfrei. Der Sturm gestern hat freundlicherweise Material heruntergeweht. Die Nadeln sind in Gruppen zu zweit angeordnet, und etwa 12cm - 15 cm lang und biegsam. Die Zapfen, die ich auffinden konnte waren alle zwischen 5cm und 6 cm lang. Mir schienen sie ein bisschen bedornt. (Nennt man das so?)
Nach Vergleichen mit dem in "Kosmos - Enzyklopädie der Bäume" beschriebenen Arten möchte ich den Baum als Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii ansprechen.
Ist die Bestimmung korrekt ?
Und unabhängig davon: wie beschreibt man den Zapfen korrekt?
Viele Grüße
Harry
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Zuletzt geändert von Botanica am 16 Mär 2019, 13:59, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii ?
Nachtrag:
als ich schon gehen wollte, habe ich gesehen, dass der Baum mit einem sehr kleinen Schild durch eine Nummer gekennzeichnet worden ist.
Icvh weiß aber nicht , wo man diese Nummer einsehen kann. Umweltamt der Stadt ?
Viele Grüße
Harry
als ich schon gehen wollte, habe ich gesehen, dass der Baum mit einem sehr kleinen Schild durch eine Nummer gekennzeichnet worden ist.
Icvh weiß aber nicht , wo man diese Nummer einsehen kann. Umweltamt der Stadt ?
Viele Grüße
Harry
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Cryptomeria
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Re: Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii ?
Pinus nigra, ja. Zu den Varietäten kann vielleicht noch unser Kiefernspezi etwas sagen.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Re: Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii ?
Hallo Wolfgang,
wieder einmal hast Du mir geholfen,
vielen Dank dafür
Mal sehen ob sich der Kiefern-Spezialist noch meldet.
Viele Grüße
Harry
wieder einmal hast Du mir geholfen,
vielen Dank dafür
Mal sehen ob sich der Kiefern-Spezialist noch meldet.
Viele Grüße
Harry
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Kiefernspezi
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Re: Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii ?
Hallo, pinus nigra salzmannii hat eher hellere, sogar etwas längere, dünnere Nadeln. Das sollte die Krimkiefer sein (Pinus nigra var. pallassiana)
Re: Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii ?
Hallo Kieferspezi,
las ich die Antwort gelesen habe war ich etwas überrascht, denn die Krim-Kiefer hatte ich wegen der Zapfengröße eigentlich ausschließen wollen. Aber die Nadeln sind wirklich etwas fest.
Ich habe dann noch mal in allen Büchern, die ich habe, etwas über die Krim-Kiefer gesucht um etwas über diesen Baum zu lernen.
Und in einem etwas älteren Buch von Alan Mitchell und David More "Laub- und Nadelbäume Europas" wird folgendes geschrieben:
"Die Krim-Kiefer besitzt ein besonderes Merkmal, anhand dessen man sie schon aus einiger Entfernung erkennern kann. In ca. 6m Höhe teilt sich der Stamm in mehrere engwachsende senkrechte Äste oder Sekundärstämme"
Gebau das tut dieser Baum auch.
Ich gratuliere zu Deinem scharfen Auge und bedanke mich herzlich
Viele Grüße
Harry
las ich die Antwort gelesen habe war ich etwas überrascht, denn die Krim-Kiefer hatte ich wegen der Zapfengröße eigentlich ausschließen wollen. Aber die Nadeln sind wirklich etwas fest.
Ich habe dann noch mal in allen Büchern, die ich habe, etwas über die Krim-Kiefer gesucht um etwas über diesen Baum zu lernen.
Und in einem etwas älteren Buch von Alan Mitchell und David More "Laub- und Nadelbäume Europas" wird folgendes geschrieben:
"Die Krim-Kiefer besitzt ein besonderes Merkmal, anhand dessen man sie schon aus einiger Entfernung erkennern kann. In ca. 6m Höhe teilt sich der Stamm in mehrere engwachsende senkrechte Äste oder Sekundärstämme"
Gebau das tut dieser Baum auch.
Ich gratuliere zu Deinem scharfen Auge und bedanke mich herzlich
Viele Grüße
Harry
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Kiefernspezi
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Re: Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii ? [Krim-Kiefer - Pinus nigra var. pallassiana]
Hallo, bitte nicht so sehr die Größe von Zapfen zugrunde legen. Die können Standortabhängig sehr unterschiedlich ausfallen. Viele Grüße
Re: Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii ? [Krim-Kiefer - Pinus nigra var. pallassiana]
Hallo,
es liegt ja auf der Hand, dass sich das Wachstum von Gehölzen, die nicht heimisch sind, sondern bestenfalls eingebürgert, von denen am Ursprungsstandort oft gravierend unterscheidet. In den allerwenigsten Fällen wird das Gehölz in der Fremde gleich gut (hoch) wachsen, wie am gewohnten Standort, oder gar besser. Beispielsweise wird eine Schwarznuss bis 50m hoch, bei uns ist in der Regel nicht mit mehr als 20m zu rechnen.
Ähnlich ist es dann auch mit den Zapfen (-Größen) vieler gebietsfremder, also eigentlich exotischen Koniferen.
LG Spinnich
es liegt ja auf der Hand, dass sich das Wachstum von Gehölzen, die nicht heimisch sind, sondern bestenfalls eingebürgert, von denen am Ursprungsstandort oft gravierend unterscheidet. In den allerwenigsten Fällen wird das Gehölz in der Fremde gleich gut (hoch) wachsen, wie am gewohnten Standort, oder gar besser. Beispielsweise wird eine Schwarznuss bis 50m hoch, bei uns ist in der Regel nicht mit mehr als 20m zu rechnen.
Ähnlich ist es dann auch mit den Zapfen (-Größen) vieler gebietsfremder, also eigentlich exotischen Koniferen.
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
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Cryptomeria
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- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
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Re: Pyrenäen-Kiefer - Pinus nigra ssp. salzmannii ? [Krim-Kiefer - Pinus nigra var. pallassiana]
Ganz entscheidend sind die Bodenverhältnisse, aber vorstellbar auch die Vegetationsdauer.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.