Da im Straßenbegleitgrün sehr häufig Schwedische Mehlbeeren gepflanzt werden, tendiere ich eher zu dieser, aber warten wir mal noch die Spezialisten ab.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
für Sorbus aria sind mir die Zähne am Blattrand zu groß.
bei Sorbus intermedia ist allerdings der Blattrand gelappt und gezähnt - die Lappen sehe ich nicht, deshalb kann ich mich auch mit Sorbus intermedia nicht anfreunden.
Aber ich habe auch noch keinen anderen Vorschlag.
Gruß
Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten (Rabindranath Tagore)
Vor allem beim Bild mit den noch grünen Früchten ist der Blattrand sehr ähnlich.
Aber auch sehr variabel. Am gleichen Baum finden sich Blätter, die eher
Crataegus ähneln.
ich tendiere zu Crataegus, möglicherweise Crataegus crus-galli, Hahnendorn.
Gruß Hilmar
Ich sehe da auch Ähnlichkeiten, aber der Blattstiel sitzt hier anders am Blatt.
Vermutlich ist es irgendeine Sorte, die sich schwer einordnen lässt.
Man könnte aber auch mal beim Grünflächenamt nachfragen. Die sollten
doch wissen, was sie gekauft haben.
wenn Du Dir das Bild mit den roten Früchten anschaust,
so sind dort an ein und demselben Strauch sehr unterschiedliche
Blätter zu sehen. Deshalb glaube ich, dass es eine Züchtung ist,
bei der verschiedene Anlagen durchschlagen. Die Sorte 'Brouwers'
ist ja ganz besonders als Straßenbaum empfohlen.
Das Grünflächenamt wird sich vorher schlau machen, was für den
Standort ideal ist. Eine Anfrage dort könnte sich lohnen.
die kaputte Rindenstruktur zeigt eindeutlich, dass dieser Baum der Gattung Sorbus unterliegt. Meiner Meinung nach sollten die meisten Arten dieser Gattung nicht als Straßenbaum verwendet werden, auch wenn Baumschulen sie als solche anbieten. Damit diese Bäume gut wachsen müssen die Standortbedingungen perfekt sein.
Dieser Baum erinnert an Sorbus latifolia 'Henk Vink'.
Hi,
Die Bastardform Sorbus latifolia agg. (welche Sorte auch immer) scheint mir einleuchtend, den Hinweis auf die Standortprobleme und daher auftretende Rindenschäden kann ich auch nachvollziehen.
Darüber hinaus hat eine an der Entstehung der oft apomiktischen Hybriden (Bastard-Mehlbeeren) beteiligte Art nämlich die Elsbeere (Sorbus torminalis) durchaus eine gröbere Borke. Wiki schreibt zur Borke dieser Hybriden: Jung ist die Borke glatt, später reißt sie auf und ist spannrückig. Die Blätter sind länglich-eiförmig bis fast kreisrund. Sie sind derber als bei der Elsbeere. Der Blattrand ist meist deutlich stufig gelappt oder doppelt gesägt. Ist ja klar das es hier eine Varianz und eine intermediäre Blattform geben sollte.
Halte das für die wahrscheinlichste Lösung.
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
Vielen lieben Dank für Eure zahlreichen Antworten!
Ich denke, dass es sich am ehesten um Sorbus latifolia handelt.
An dem Straßenrand stehen mehrere dieser Bäume. Bei den jüngeren ist die Borke ganz glatt. Dornen konnte ich keine erkennen.
Nur aus Interesse, wie stellt man eine Anfrage an das Grünflächenamt?