Aktuell haben sich schönen großen Holzbienen verkrochen, Denen passt gerade das Wetter nicht mehr so recht. Aber bis zum Donnerstag (24.09) waren die Temperaturen noch knapp über 20°C, da konnte man noch die regelmäßigen Besuche der Xylocopa im Garten und an den Balkonpflanzen beobachten.
Im Garten waren die auffälligen Brummer meist an den großen Schalenblüten der Cosmea und an den roten Blüten der Feuerbohne zu sehen.
Zu Hause, besonders am Balkon sind eindeutig die Stauden Mittagsblumen (Delosperma) ihr Favorit. Dort darf man sie so gar streicheln, so vertieft sind sie in den Blüten. Aber nun öffnen sich diese Blüten ja erst etwas später am Tag und frühe Besucher finden die Blüten noch verschlossen.
Da ist es von Vorteil eine Pflanze anzubieten, die von Abends (auch Nachts) bis zum Vormittag blüht und sich dann (bei sonnigem Wetter) ausruht.
Die Holzbienen haben das Frühstücksangebot der Wunderblume (Mirabilis jalapa) gerne angenommen, wobei sie offensichtlich Nektarien ausserhalb der Blüte am Kelch nutzen. Nachdem sie alle Blüten abgeklappert hatten, wurden auch die kleinen und kleinsten Blüten z. B. von Pelargonium reniforme, Agastache rugosa und von Basilikum 'African Blue' besucht. Diese Brummer können also auch filigrane kleine Blüten für sich nutzen.
Ein Exemplar hatte einen auffällig gelblichen Rücken, ich dachte erst an Blütenstaub, aber es war nur eine kahle Stelle mit altersbedingtem Haarausfall, sozusagen beginnende Glatze.
LG Spinnich
p. S.
Heute morgen (28.09.) bei 8°bis 9 °C und Bodennebel waren keine Besucher zum Frühstück, aber ab Nachmittag bei fast 17°C (im Schatten) und wärmender Sonne (bei heiterem Himmel) fanden sich neben verschiedenen Schwebfliegen auch Wildbienen, Honigbienen und Wespen ein.
Auch 2 der blauen Holzbienen, die sich in den violetten Blüten der Delosperma cooperi wälzten.

Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -