Ginster aus Umbrien / Toskana? ---> Spartium junceum
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Ginster aus Umbrien / Toskana? ---> Spartium junceum
Hallo liebe Baumfreunde,
ich würde euch um eine Bestimmung der Pflanze in den Bildern bitten. Die Pflanze tritt häufig in allen Höhenlagen der Toskana und Umbriens auf. Was man nicht sieht ist, dass an den Zweigenden relativ große, (2-3cm) gelbe Blüten sitzen. Blätter habe ich nicht erkannt, handelt es sich um eine Ginsterart (vermuttlich Ulex?)
Bitte um eure Hilfe,
lG,
Johann
ich würde euch um eine Bestimmung der Pflanze in den Bildern bitten. Die Pflanze tritt häufig in allen Höhenlagen der Toskana und Umbriens auf. Was man nicht sieht ist, dass an den Zweigenden relativ große, (2-3cm) gelbe Blüten sitzen. Blätter habe ich nicht erkannt, handelt es sich um eine Ginsterart (vermuttlich Ulex?)
Bitte um eure Hilfe,
lG,
Johann
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Hallo Johann,
das wird sicher der Pfriemengisnter Spartium junceum sein. Er fällt auf durch seine runden ("pfriemliche") grünen Triebe, keine erkennbaren Blätter; die Blüten und der Habitus des blühenden Strauches erinnern an den Besenginster (Sarothamnus scoparius), sie sind allerdings deutlich größer. (siehe auch hier)
Gruß, Stefan
das wird sicher der Pfriemengisnter Spartium junceum sein. Er fällt auf durch seine runden ("pfriemliche") grünen Triebe, keine erkennbaren Blätter; die Blüten und der Habitus des blühenden Strauches erinnern an den Besenginster (Sarothamnus scoparius), sie sind allerdings deutlich größer. (siehe auch hier)
Gruß, Stefan
Danke für eure Antworten, ich habs verglichen (besonders die Blüten) und es gibt keinen Zweifel, das eure Vorschläge stimmen.
Weiß jemand mehr darüber, wie es mit der Winterhärte aussieht? Kurzes Googeln hat ergeben, dass in manchen Teilen der Welt der Pfriemenginster als Invasiv eingestuft wird (scheint sich also bei geeigneten Bedingungen gut zu vermehren), wie siehts damit in Mitteleuropa aus? Wohne in einem Weinbaugebiet, und nachdem ich (wir) seit kurzem in einem neuen Haus wohne(n), gibt es da noch den einen oder anderen steinigen, trockenen Hang zu begrünen
lG,
Johann
Weiß jemand mehr darüber, wie es mit der Winterhärte aussieht? Kurzes Googeln hat ergeben, dass in manchen Teilen der Welt der Pfriemenginster als Invasiv eingestuft wird (scheint sich also bei geeigneten Bedingungen gut zu vermehren), wie siehts damit in Mitteleuropa aus? Wohne in einem Weinbaugebiet, und nachdem ich (wir) seit kurzem in einem neuen Haus wohne(n), gibt es da noch den einen oder anderen steinigen, trockenen Hang zu begrünen
lG,
Johann
Ein Update: So sehen die kleinen nach ca. 4 Wochen aus. Derzeit halbsonniger Standort. bevor ich sie ins Freie bringe, werde ich sie im Schatten darausen abhärten.
Nachdem die Samen aus einer Höhenlage in Umbrien sind, hoffe ich, dass sie den kommenden Winter überstehen werden.
Keimung innerhalb von 4 Tage nach Vorbehandlung mit heißem Wasser, Keimrate 90%+
lG,
Johann
Nachdem die Samen aus einer Höhenlage in Umbrien sind, hoffe ich, dass sie den kommenden Winter überstehen werden.
Keimung innerhalb von 4 Tage nach Vorbehandlung mit heißem Wasser, Keimrate 90%+
lG,
Johann
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Die Samen waren SEHR hartnäckig: Mehrmaliges übergiesen mit Wasser von ca. 75° war notwendig. Bei jedem Mal habe ich aber nur ca. 2-3 Min ziehen lassen, dann ungefähr die gleiche Menge kaltes Wasser nachgegossen und dann einen Tag ziehen lassen. Zum Einpflanzen entnommen habe ich immer nur jene Samen, die nach einem Tag merklich gequollen waren.
Johann
Johann
Abschlussbericht I (zweiter kommt nach dem Winter)
Also die Dinger wuchsen mit unglaublichem Tempo, ganz ohne Düngen! Sobald keine Fröste mehr zu erwarten waren, nach draußen gebracht, dann war der kühle wegen Wachstumspause. Nachdem die Wuchsbedingungen wieder gegeben waren, sind die sehr gut gewachsen. Eigentlich wollte ich dieses Jahr im Keller überweintern aber: Manche haben 1m erreicht (Foto) da wagte ich sofort auszupflanzen.
Nach der Auspflanzung haben sie nur mehr "natürliches Wasser" also Regen abbekommen, Wasser brauchen die nicht viel.
Falls die den Winter überleben, kann ich nur eine Empfehlung aussprechen, die Blüten sind wunderbar!
Johann
Also die Dinger wuchsen mit unglaublichem Tempo, ganz ohne Düngen! Sobald keine Fröste mehr zu erwarten waren, nach draußen gebracht, dann war der kühle wegen Wachstumspause. Nachdem die Wuchsbedingungen wieder gegeben waren, sind die sehr gut gewachsen. Eigentlich wollte ich dieses Jahr im Keller überweintern aber: Manche haben 1m erreicht (Foto) da wagte ich sofort auszupflanzen.
Nach der Auspflanzung haben sie nur mehr "natürliches Wasser" also Regen abbekommen, Wasser brauchen die nicht viel.
Falls die den Winter überleben, kann ich nur eine Empfehlung aussprechen, die Blüten sind wunderbar!
Johann
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