Ebenfalls ein häufiger Gast in Kräuterbeeten, der Ysop (Hysoppus officinalis) wäre noch als eine Möglichkeit hinzufügen. Er gilt wie der Salbei als Halbstrauch, daher auch ein Gehölz.
LG Chelterrar
Ysop
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Re: Ysop
Hallo Chelterrar,
den habe ich nicht greifbar
- da müssen erst geeignete Bilder her.
Gruß
Stefan
den habe ich nicht greifbar
Gruß
Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
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Re: Ysop
Hallo Stefan,
Halbsträucher wie Ysop, Wermut, Weinraute, Lavendel, Bergbohnenkraut, Gartensalbei und Zitronen-Thymian wachsen wie etliche andere Gewürze ausdauernd wie auch Staudengewürze wie Estragon und Liebstöckel, Dost, griechischer Oregano, Bergminze (Calamintha nepeta) und Zitronenmelisse, Ampfer oder immer aufs neue nach Aussaat (Petersilie) oder Selbstaussaat (Dill, Berg- und 1-jähriges Bohnenkraut, Koriander, Ysop, Calamintha, Melisse, Dost, Weinraute...) in meinem Garten, neben einigen Topfpflanzen wie Thymian und Rosmarin, Meerfenchel und Majoran, da diese in der Regel nicht genügend Winterhärte haben, um in unserem Klima den Winter zu überstehen. Dazu natürlich wilder Wiesensalbei mit herrlichen Blüten, winterharter 'Roter Salbei' Salvia przewalskii und Indianischer Heilsalbei, Salvia lyrata, teils im Garten teils als Topfpflanze, im Topf auch aromtischer bis 1,5m hoher Guavensalbei und aromatisch duftender (wolliger) Kanarensalbei für kühlere Winterquartiere, Salvia argentea mit den beeindruckenden riesiegen Blättern und der herrlich duftende Mandarinen-Salbei (verträgt 0 Frost) sowie meine Neuerwerbung Salvia involucrata aus Stecklingsvermehrung mit den ungewöhnlichen Blüten. Diverse Basilikumarten sind natürlich auch an Bord, z.B. Hybridpflanzen, wie Basilikum x Kilimandscharo, infertil, muss man daher als Pflanze überwintern, mex. Basilikum mit Zimtaroma, (ausdauerndes) Staudenbasilikum aus Rhodos und Ocimum selloi mit Paprikaaroma und das eigenwillige Basilikum 'Zanzibar'. Selbst die ausdauernden Basilikum Sorten sind vom Habitus eher Halbsträucher denn Stauden.
Rosmarin steht auch regelmäßig im Garten, hat aber noch nie länger als 3 Jahre außerhalb eines Gewächshauses die heftigen (Spät-) Fröste überstanden.
Auch mit speziellen Züchtungen für bessere Frosthärte hatte ich da keinen Erfolg, dagegen hat zum einen der Standort eine gewichtige Rolle bei ausdauernden Rosmarin - Gewächsen. Inmitten des Ortes von Kaltluft abgeschottet überstehen sie den (milden) Winter oft unbeschadet. Bei meinem letzten Exemplar hatte ich aber Glück und die billige Marktpflanze übersteht bisher auch 2 harte Winter. Die deutlichen Frostschäden betreffen vorwiegend junge Triebe und Spitzen die bald wieder durch frische Triebe ersetzt werden.
Die Skeptik zur Frosthärte von Gartensalbei kann ich aber in keiner Weise teilen. Schon in den eiszeitlichen Jahren 1960-1990 hatten meine Eltern immer einen enorm starken Gartensalbei in unserem rauhen Klima der Winterkälte auch > -25 °C problemlos trotzte. Mein Kindel dieser Mutterpflanze stand auch sicher 20 Jahre in meinem Garten und der "Stamm" erreichte die Stärke meines Unterarmes, bevor der Stock sein altersbedingtes Ende erreichte.
Auch die Nachkommen zeigen keinerlei Klimaprobleme, können aber der beeindruckenden Staude noch lange nicht das Wasser reichen. Auch eine Satureja montana kann einen für die geringe Höhe sehr beeindruckenden holzigen Basisstrunk von ca. 4 cm Durchmesser ausbilden, wie eine meiner älteren Exemplare zeigt.
Wermut (Herkunft Weinberg Italien) bildet bei mir beeindruckende, riesige. stark verholzte Halbsträucher, wie auch die schön blühende Weinraute, deren Verwendung leider völlig außer Mode gekommen ist, beide sehr gut winterhart.
Während Wiesen- und Garten-Salbei und Weinraute jetzt schon anfangen sich mit Flor zu schmücken, müssen wir uns beim Ysop noch etwas gedulden. Die Blüten sind i. d. Regel blau, ich habe aber auch einen mit rosa Blüten (sicher gibt es den auch in weiß). Erst wenn der Lavendel schon in voller Blüte steht legt der Ysop langsam los, ist dann aber ein ausdauernder Blühstrauch. Der Zitronen-Thymian ist vor dem Austrieb im Frühjahr kaum noch als lebendes Gewächs anzusprechen. Die dürren Zweige, dünn wie Fäden, erwecken zunächst nicht den geringsten Eindruck einer lebenden Pflanze, treiben dann aber doch anders als der empfindlichere Thymian zuverlässig wieder aus.
Gerne mache ich demnächst mal einige Fotos und stelle diese hier ein.
Zunächst mal ein Blick aufs Kräuterbeet mit Lavendel (rechts unten Zitronenthymian), Ysop (rosa und blau blühend) im Mittelteil und Wermut der die Weinraute und den Dost leider verdeckt am Beet-ende.
LG Spinnich
Halbsträucher wie Ysop, Wermut, Weinraute, Lavendel, Bergbohnenkraut, Gartensalbei und Zitronen-Thymian wachsen wie etliche andere Gewürze ausdauernd wie auch Staudengewürze wie Estragon und Liebstöckel, Dost, griechischer Oregano, Bergminze (Calamintha nepeta) und Zitronenmelisse, Ampfer oder immer aufs neue nach Aussaat (Petersilie) oder Selbstaussaat (Dill, Berg- und 1-jähriges Bohnenkraut, Koriander, Ysop, Calamintha, Melisse, Dost, Weinraute...) in meinem Garten, neben einigen Topfpflanzen wie Thymian und Rosmarin, Meerfenchel und Majoran, da diese in der Regel nicht genügend Winterhärte haben, um in unserem Klima den Winter zu überstehen. Dazu natürlich wilder Wiesensalbei mit herrlichen Blüten, winterharter 'Roter Salbei' Salvia przewalskii und Indianischer Heilsalbei, Salvia lyrata, teils im Garten teils als Topfpflanze, im Topf auch aromtischer bis 1,5m hoher Guavensalbei und aromatisch duftender (wolliger) Kanarensalbei für kühlere Winterquartiere, Salvia argentea mit den beeindruckenden riesiegen Blättern und der herrlich duftende Mandarinen-Salbei (verträgt 0 Frost) sowie meine Neuerwerbung Salvia involucrata aus Stecklingsvermehrung mit den ungewöhnlichen Blüten. Diverse Basilikumarten sind natürlich auch an Bord, z.B. Hybridpflanzen, wie Basilikum x Kilimandscharo, infertil, muss man daher als Pflanze überwintern, mex. Basilikum mit Zimtaroma, (ausdauerndes) Staudenbasilikum aus Rhodos und Ocimum selloi mit Paprikaaroma und das eigenwillige Basilikum 'Zanzibar'. Selbst die ausdauernden Basilikum Sorten sind vom Habitus eher Halbsträucher denn Stauden.
Rosmarin steht auch regelmäßig im Garten, hat aber noch nie länger als 3 Jahre außerhalb eines Gewächshauses die heftigen (Spät-) Fröste überstanden.
Auch mit speziellen Züchtungen für bessere Frosthärte hatte ich da keinen Erfolg, dagegen hat zum einen der Standort eine gewichtige Rolle bei ausdauernden Rosmarin - Gewächsen. Inmitten des Ortes von Kaltluft abgeschottet überstehen sie den (milden) Winter oft unbeschadet. Bei meinem letzten Exemplar hatte ich aber Glück und die billige Marktpflanze übersteht bisher auch 2 harte Winter. Die deutlichen Frostschäden betreffen vorwiegend junge Triebe und Spitzen die bald wieder durch frische Triebe ersetzt werden.
Die Skeptik zur Frosthärte von Gartensalbei kann ich aber in keiner Weise teilen. Schon in den eiszeitlichen Jahren 1960-1990 hatten meine Eltern immer einen enorm starken Gartensalbei in unserem rauhen Klima der Winterkälte auch > -25 °C problemlos trotzte. Mein Kindel dieser Mutterpflanze stand auch sicher 20 Jahre in meinem Garten und der "Stamm" erreichte die Stärke meines Unterarmes, bevor der Stock sein altersbedingtes Ende erreichte.
Auch die Nachkommen zeigen keinerlei Klimaprobleme, können aber der beeindruckenden Staude noch lange nicht das Wasser reichen. Auch eine Satureja montana kann einen für die geringe Höhe sehr beeindruckenden holzigen Basisstrunk von ca. 4 cm Durchmesser ausbilden, wie eine meiner älteren Exemplare zeigt.
Wermut (Herkunft Weinberg Italien) bildet bei mir beeindruckende, riesige. stark verholzte Halbsträucher, wie auch die schön blühende Weinraute, deren Verwendung leider völlig außer Mode gekommen ist, beide sehr gut winterhart.
Während Wiesen- und Garten-Salbei und Weinraute jetzt schon anfangen sich mit Flor zu schmücken, müssen wir uns beim Ysop noch etwas gedulden. Die Blüten sind i. d. Regel blau, ich habe aber auch einen mit rosa Blüten (sicher gibt es den auch in weiß). Erst wenn der Lavendel schon in voller Blüte steht legt der Ysop langsam los, ist dann aber ein ausdauernder Blühstrauch. Der Zitronen-Thymian ist vor dem Austrieb im Frühjahr kaum noch als lebendes Gewächs anzusprechen. Die dürren Zweige, dünn wie Fäden, erwecken zunächst nicht den geringsten Eindruck einer lebenden Pflanze, treiben dann aber doch anders als der empfindlichere Thymian zuverlässig wieder aus.
Gerne mache ich demnächst mal einige Fotos und stelle diese hier ein.
Zunächst mal ein Blick aufs Kräuterbeet mit Lavendel (rechts unten Zitronenthymian), Ysop (rosa und blau blühend) im Mittelteil und Wermut der die Weinraute und den Dost leider verdeckt am Beet-ende.
LG Spinnich
- Dateianhänge
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- Ysop und andere Blütenpflanzen- 1
- Ysop und mehr (1).JPG (268.53 KiB) 1235 mal betrachtet
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- Ysop und andere Blütenpflanzen- 2
- Ysop und mehr (2).JPG (231.42 KiB) 1235 mal betrachtet
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
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Re: Ysop
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
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