Botanischer Garten der Uni Düsseldorf (D - 40225 - Düsseldorf - Niederrhein)
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wolfachim_roland
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Botanischer Garten der Uni Düsseldorf (D - 40225 - Düsseldorf - Niederrhein)
Name der Anlage: Botanischer Garten der Universität Düsseldorf
Kurzbeschreibung
Direkt neben der Universität, an deren Südostecke liegt der Bot. Garten. Er ist eingezäunt und nur zu den angegebenen Zeiten geöffnet. Großzügige Anlage mit vielen Raritäten.
Kuppelbau: Das halbkugelförmige Gewächshaus im Eingangsbereich hat sich zum Symbol für den Botanischen Garten entwickelt. Es wird als Kalthaus mit einer Wintertemperatur von 10 - 12°C betrieben und beherbergt Pflanzen aus Gebieten mit warmen, trockenen Sommern und regenreichen Wintern. Dem Besucher bieten sich nicht nur im Frühjahr die Blütenpracht des Mittelmeerraums und der Kanarischen Inseln (z.B. verschiedene Natternkopf-Arten), sondern auch während des gesamten Jahres exotische Gewächse ferner Kontinente mit ihren imposanten Blatt- und Fruchtformen.
Das 2. Gewächshaus ist nicht frei zugänglich.
Lage: Gebäude 26.13.02
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
Kosten/Eintritt: Nur ein Eingang; Eintritt frei; behindertengerecht
Öffnungszeiten:
März und Oktober
Montag bis Freitag 8:00 - 18:00 Uhr; Samstag 13:00 - 18:00 Uhr
Sonn- u. Feiertage 10:00 - 18:00 Uhr
April bis September
Montag bis Freitag 8:00 - 19:00 Uhr
Samstag 13:00 - 19:00 Uhr
Sonn- u. Feiertage 10:00 - 19:00 Uhr
November bis Februar
Montag bis Freitag 8:00 - 16:00 Uhr
Bewertung: Garten mit >5000 Arten, nicht alle beschildert; Auch architektonisch interessantes Gewächshaus (Glaskuppel), vor allem mit subtropischen Arten.
Besonderheiten: Sammlung von Fagus Sylvatica Varietäten, Asien- und Amerika-Sektion, Steingarten, Kirschenarten; Bienenhaus;
Geführte Touren möglich, z.B. auch für Schulklassen.
Lageplan: Bot. Garten der Uni Düsseldorf
Dort weitere Beschreibungen.
Auf der Google-Seite wir die Lage des Bot. Gartens (A) nicht korrekt gezeigt.
Eine Baumliste ist nicht käuflich erhältlich.
Kurzbeschreibung
Direkt neben der Universität, an deren Südostecke liegt der Bot. Garten. Er ist eingezäunt und nur zu den angegebenen Zeiten geöffnet. Großzügige Anlage mit vielen Raritäten.
Kuppelbau: Das halbkugelförmige Gewächshaus im Eingangsbereich hat sich zum Symbol für den Botanischen Garten entwickelt. Es wird als Kalthaus mit einer Wintertemperatur von 10 - 12°C betrieben und beherbergt Pflanzen aus Gebieten mit warmen, trockenen Sommern und regenreichen Wintern. Dem Besucher bieten sich nicht nur im Frühjahr die Blütenpracht des Mittelmeerraums und der Kanarischen Inseln (z.B. verschiedene Natternkopf-Arten), sondern auch während des gesamten Jahres exotische Gewächse ferner Kontinente mit ihren imposanten Blatt- und Fruchtformen.
Das 2. Gewächshaus ist nicht frei zugänglich.
Lage: Gebäude 26.13.02
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
Kosten/Eintritt: Nur ein Eingang; Eintritt frei; behindertengerecht
Öffnungszeiten:
März und Oktober
Montag bis Freitag 8:00 - 18:00 Uhr; Samstag 13:00 - 18:00 Uhr
Sonn- u. Feiertage 10:00 - 18:00 Uhr
April bis September
Montag bis Freitag 8:00 - 19:00 Uhr
Samstag 13:00 - 19:00 Uhr
Sonn- u. Feiertage 10:00 - 19:00 Uhr
November bis Februar
Montag bis Freitag 8:00 - 16:00 Uhr
Bewertung: Garten mit >5000 Arten, nicht alle beschildert; Auch architektonisch interessantes Gewächshaus (Glaskuppel), vor allem mit subtropischen Arten.
Besonderheiten: Sammlung von Fagus Sylvatica Varietäten, Asien- und Amerika-Sektion, Steingarten, Kirschenarten; Bienenhaus;
Geführte Touren möglich, z.B. auch für Schulklassen.
Lageplan: Bot. Garten der Uni Düsseldorf
Dort weitere Beschreibungen.
Auf der Google-Seite wir die Lage des Bot. Gartens (A) nicht korrekt gezeigt.
Eine Baumliste ist nicht käuflich erhältlich.
Zuletzt geändert von wolfachim_roland am 20 Jul 2007, 08:32, insgesamt 1-mal geändert.
Wolf Roland
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wolfachim_roland
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FS tortuosa
Als Ersatz für das inzwischen gelöschte Foto hier eine Süntelbuche
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- Süntelbuche
- 3661w.JPG (131.45 KiB) 9119 mal betrachtet
Zuletzt geändert von wolfachim_roland am 16 Apr 2008, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.
Wolf Roland
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wolfachim_roland
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Hallo Brötchen:
in der Regel haben die Blattfarben folgenden Ursprung:
Rot: Anthocyane
Gelb: Carotinoide (wie bei den Karotten)
Grün: Chlorophyll (für die Photosynthese aller grüner Pflanzen)
Meist überwiegt im Sommer der grüne Farbstoff. Bei einigen Pflanzen gibt es nur wenig Chlorophyll. Sie wachsen deshalb langsamer. Vermutlich muß ca 1/4 der Menge an Chlorophyll noch verbleiben, damit die Pflanze überlebt wie z.B. bei der "Goldrobinie" oder der kürzlich gezeigten gelblichen Kastanie.
Die Verteilung der Farbstoff-haltigen Zellen kann auf der Blattspreite unterschiedlich sein. Man kommt so zu den gefleckten/panaschierten, oder am Rand unterschiedlich gefärbten Sorten.
Im Herbst, wenn die Laub-Blätter die Photosynthese einstellen und dann absterben, verliert sich die grüne Farbe und die gelb-roten Herbsttöne dominieren.
Ein lohnendes Studienobjekt!
Viele Grüße, Wolf
in der Regel haben die Blattfarben folgenden Ursprung:
Rot: Anthocyane
Gelb: Carotinoide (wie bei den Karotten)
Grün: Chlorophyll (für die Photosynthese aller grüner Pflanzen)
Meist überwiegt im Sommer der grüne Farbstoff. Bei einigen Pflanzen gibt es nur wenig Chlorophyll. Sie wachsen deshalb langsamer. Vermutlich muß ca 1/4 der Menge an Chlorophyll noch verbleiben, damit die Pflanze überlebt wie z.B. bei der "Goldrobinie" oder der kürzlich gezeigten gelblichen Kastanie.
Die Verteilung der Farbstoff-haltigen Zellen kann auf der Blattspreite unterschiedlich sein. Man kommt so zu den gefleckten/panaschierten, oder am Rand unterschiedlich gefärbten Sorten.
Im Herbst, wenn die Laub-Blätter die Photosynthese einstellen und dann absterben, verliert sich die grüne Farbe und die gelb-roten Herbsttöne dominieren.
Ein lohnendes Studienobjekt!
Viele Grüße, Wolf
Wolf Roland
Hallo Martin,
wir hatten das Thema Rotfärbung schon in einem anderen Thread vor einigen Wochen (roter Austrieb, dauerhafte Rotfärbung, Streßreaktion - Du erinnerst Dich sicher).
Bei dieser wunderschönen Buche kommen zwei Phänomene zusammen:
1. Das grüne Chlorophyll - denn natürlich hat das Blatt Blattgrün! - ist ungegelmäßig verteilt. Es gibt - an der unterschiedlichen Helligkeit im Blatt zu erkennen - mindestens zwei, vielleicht drei Abstufungen. Es ist also in Hinblick auf das Chlorophyll ein panaschiertes Blatt, das stellenweise kein Chlrorophyll (besonders helle Bereiche) und stellenweise möglicherweise wenig Chlorophll (mittlere Helligkeit) enthält, überwiegend aber die normale Chlorophyllmenge (dunkle Partien) besitzt.
Ein solches panaschiertes Blatt ist normalerweise weiß, hellgrün und dunkelgrün gefärbt.
2. als zweites kommt aber jetzt noch ein "übermäßiger" Anthocyan-Anteil dazu - also eigentlich die Rotfärbung der Blutbuche!
In der Überlagerung mit den verschiedenen Chlorophyllanteilen enstehen dann die drei verschiedenen Rottöne:
heller Bereich ("pink"): kein Chlorophyll, Anthocyan = weiß + rot = pink
kleine mittelhelle Bereiche: wenig Chlorophyll, Anthocyan = hellgrün + rot = mittelrot
große dunklere Bereich: normaler Chlorohpyllanteil. Anthocyan = grün + rot = dunkel braunrot.
[noch ein bisschen Lehrbuch: Pflanzen benötigen grüne Blätter für die Photosynthese zur Energiegewinnung und Stoffaufbau. Ein nicht-grünes Blatt, das kein Chlorophyll enthält, ist in diesem Sinne für die Pflanze wertlos! Einzelne nicht-grüne Flecken oder Blätter verträgt die Pflanze; wenn's zuviel wird, wird's für die Pflanze zum Problem, sie "verschwendet" Energie zum Wachstum von Blättern, die ihr nichts einbringen! Aus Sicht der Pflanze ist ein solcher Chlorophyll-Mangel eine Krankheit, die sich in schwächerem Wachstum etc. auswirken kann.
Zusätzliche andere Farben sind kein Problem, da sie nicht die Leistungsfähigkeit des Chlorophylls beeinträchtigen.]
Gruß, Stefan
wir hatten das Thema Rotfärbung schon in einem anderen Thread vor einigen Wochen (roter Austrieb, dauerhafte Rotfärbung, Streßreaktion - Du erinnerst Dich sicher).
Bei dieser wunderschönen Buche kommen zwei Phänomene zusammen:
1. Das grüne Chlorophyll - denn natürlich hat das Blatt Blattgrün! - ist ungegelmäßig verteilt. Es gibt - an der unterschiedlichen Helligkeit im Blatt zu erkennen - mindestens zwei, vielleicht drei Abstufungen. Es ist also in Hinblick auf das Chlorophyll ein panaschiertes Blatt, das stellenweise kein Chlrorophyll (besonders helle Bereiche) und stellenweise möglicherweise wenig Chlorophll (mittlere Helligkeit) enthält, überwiegend aber die normale Chlorophyllmenge (dunkle Partien) besitzt.
Ein solches panaschiertes Blatt ist normalerweise weiß, hellgrün und dunkelgrün gefärbt.
2. als zweites kommt aber jetzt noch ein "übermäßiger" Anthocyan-Anteil dazu - also eigentlich die Rotfärbung der Blutbuche!
In der Überlagerung mit den verschiedenen Chlorophyllanteilen enstehen dann die drei verschiedenen Rottöne:
heller Bereich ("pink"): kein Chlorophyll, Anthocyan = weiß + rot = pink
kleine mittelhelle Bereiche: wenig Chlorophyll, Anthocyan = hellgrün + rot = mittelrot
große dunklere Bereich: normaler Chlorohpyllanteil. Anthocyan = grün + rot = dunkel braunrot.
[noch ein bisschen Lehrbuch: Pflanzen benötigen grüne Blätter für die Photosynthese zur Energiegewinnung und Stoffaufbau. Ein nicht-grünes Blatt, das kein Chlorophyll enthält, ist in diesem Sinne für die Pflanze wertlos! Einzelne nicht-grüne Flecken oder Blätter verträgt die Pflanze; wenn's zuviel wird, wird's für die Pflanze zum Problem, sie "verschwendet" Energie zum Wachstum von Blättern, die ihr nichts einbringen! Aus Sicht der Pflanze ist ein solcher Chlorophyll-Mangel eine Krankheit, die sich in schwächerem Wachstum etc. auswirken kann.
Zusätzliche andere Farben sind kein Problem, da sie nicht die Leistungsfähigkeit des Chlorophylls beeinträchtigen.]
Gruß, Stefan
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Kiefernspezi
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Der Weg zum botanischen Garten
In der Regel parkt man auf dem großen Uni-Parkplatz etwa 200 m vom botanischen Garten entfernt. Besonders im Mai zeigt sich die Wiese rechter Hand in ihrer schönsten Gänseblümchenpracht
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Die Attraktion
Die Attraktion ist die von weitem schon sichtbare Kuppel des Gewächshauses. Sie sieht mit den exotischen Pflanzen im Vordergrund fast wie ein ausserirdisches Gebilde aus.
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- 100_3863.JPG (39.99 KiB) 9110 mal betrachtet
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Die Anlage
Ansonsten gestaltet sich die Anlage sehr weitläufig.
Im Grunde eine Wiese mit viel Drumrum.
Zum Entspannen ist ein romantisches Plätzchen mit Blick auf das Wasser zu empfehlen.
Im Grunde eine Wiese mit viel Drumrum.
Zum Entspannen ist ein romantisches Plätzchen mit Blick auf das Wasser zu empfehlen.
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- 100_3885.JPG (35.72 KiB) 9109 mal betrachtet
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Kiefernspezi
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Im Frühjahr...
Im Frühjahr blühen die Blumen...
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- 100_3884.JPG (46.59 KiB) 9108 mal betrachtet
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