Wildarten bei Rhododendren ---> Rhododendron spp.
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
-
Hortulanus
- Beiträge: 159
- Registriert: 06 Jul 2007, 17:45
-
Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
-
Hortulanus
- Beiträge: 159
- Registriert: 06 Jul 2007, 17:45
Bei v.G. bzw. E. hatte ich vor vielen Jahren mal Pflanzen bezogen, war aber mit der Qualität und insbesondere mit der Artenreinheit nicht sonderlich zufrieden. Ich hatte mit v.G. darüber einen längeren Schriftwechsel.
Nun ist das mit der „Echtheit“ bei Rhododendren so eine Sache. Denn es handelt sich um ein Gehölz, das ausgesprochen artenreich ist (es gibt immerhin weit über 1000), an den Naturstandorten oft sehr stark durcheinander wächst und gerne hybridisiert. Ein amerikanischer Rhododendren-Züchter hat deshalb den Ausspruch getan, man habe nicht "den Rhododendron discolor sondern einen Rhododendron discolor." Wohl ein Grund unter vielen anderen, warum es bei Rhododendren ständig zu taxonomischen Revisionen kommt.
Man kann sich deshalb eigentlich nur an die Beschreibungen der Pflanzenjäger halten sowie an die "Nacharbeit" der Wissenschaftler und Botaniker in Englands berühmten Gärten, wie beispielsweise RHS Garden Wisley, RBG Edinburgh, Exbury Park. Das Studium der einschlägigen Literatur ist dabei nicht unerheblich. Doch Vorsicht! Einer schreibt vom anderen ab.
Mir kam es zeitweise weniger darauf an, die bestimmte Art zu bekommen, die ohnehin kontrovers diskutiert wurde/wird, als vielmehr eine "authentische" Pflanze zu erhalten, die noch auf die Einführung eines bestimmten Pflanzenjägers zurückzuführen ist. Rhododendren mit Stammbaum sozusagen. Das ist mir in einigen Fällen gelungen.
Wie immer im Leben kommt es oftmals nur auf die persönlichen Kontakte und die Stimmigkeit der Chemie an, ob man bei der eigenen Suche Erfolg hat. So haben sich die Baumschulbesitzer bei den hier vorgestellten Rhododendren yakushimanum "Koichiro Wada", roxieanum und trichostomum "Collingwood Ingram" lange bitten lassen, mir ein Pflänzchen abzugeben, weil sie auch ihnen sehr kostbar erschienen und als sehr originär eingestuft wurden.
Es gehört zum Reiz des Pflanzensammelns dazu, sich selbst auf die Jagd zu begeben und fündig zu werden. Irrtümer führen dabei durchaus nicht zu weniger schönen Pflanzen. Aber es sind eben nicht die, hinter denen man her war. Leider stellt sich das bei vielen erst in einem etwas älteren Stadium heraus, da sich Wuchsverhalten, Blattstrukturen und Habitus im Laufe der Jahre verändern können.
Alles in allem, ein ungemein spannendes Hobby, das aber eine hohe Frustrationsresistenz erfordert.
Nun ist das mit der „Echtheit“ bei Rhododendren so eine Sache. Denn es handelt sich um ein Gehölz, das ausgesprochen artenreich ist (es gibt immerhin weit über 1000), an den Naturstandorten oft sehr stark durcheinander wächst und gerne hybridisiert. Ein amerikanischer Rhododendren-Züchter hat deshalb den Ausspruch getan, man habe nicht "den Rhododendron discolor sondern einen Rhododendron discolor." Wohl ein Grund unter vielen anderen, warum es bei Rhododendren ständig zu taxonomischen Revisionen kommt.
Man kann sich deshalb eigentlich nur an die Beschreibungen der Pflanzenjäger halten sowie an die "Nacharbeit" der Wissenschaftler und Botaniker in Englands berühmten Gärten, wie beispielsweise RHS Garden Wisley, RBG Edinburgh, Exbury Park. Das Studium der einschlägigen Literatur ist dabei nicht unerheblich. Doch Vorsicht! Einer schreibt vom anderen ab.
Mir kam es zeitweise weniger darauf an, die bestimmte Art zu bekommen, die ohnehin kontrovers diskutiert wurde/wird, als vielmehr eine "authentische" Pflanze zu erhalten, die noch auf die Einführung eines bestimmten Pflanzenjägers zurückzuführen ist. Rhododendren mit Stammbaum sozusagen. Das ist mir in einigen Fällen gelungen.
Wie immer im Leben kommt es oftmals nur auf die persönlichen Kontakte und die Stimmigkeit der Chemie an, ob man bei der eigenen Suche Erfolg hat. So haben sich die Baumschulbesitzer bei den hier vorgestellten Rhododendren yakushimanum "Koichiro Wada", roxieanum und trichostomum "Collingwood Ingram" lange bitten lassen, mir ein Pflänzchen abzugeben, weil sie auch ihnen sehr kostbar erschienen und als sehr originär eingestuft wurden.
Es gehört zum Reiz des Pflanzensammelns dazu, sich selbst auf die Jagd zu begeben und fündig zu werden. Irrtümer führen dabei durchaus nicht zu weniger schönen Pflanzen. Aber es sind eben nicht die, hinter denen man her war. Leider stellt sich das bei vielen erst in einem etwas älteren Stadium heraus, da sich Wuchsverhalten, Blattstrukturen und Habitus im Laufe der Jahre verändern können.
Alles in allem, ein ungemein spannendes Hobby, das aber eine hohe Frustrationsresistenz erfordert.
-
Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Hallo,Hortulanus
Wie es scheint,hat Rhod.edgewoodii bei mir ein ideales Plätzchen gefunden,denn:er stieg auf wie ein Mast,in schwindelnde Höhen,hat jetzt fast 60cm. Ein Monster,jedoch bisher unverzweigt. Auch die vereinzelten Rhod.imperator..en,gedeihen unverändert gut,ihrer Natur gemäß jedoch ganz langsam,erinnern dabei an die Frohnleichnahmsprozession?2 vor,1zurück,alles Übrige rel.unverändert und unter Beobachtung.
Würde gerne mit Wolfgang zur angekündigten Besichtigung kommen,am Besten nachmittags. Wobei Montag,Mittwoch oder Freitag Nachm. bei mir perfekt wären,müßte das aber dann noch mit Wolfgang abstimmen.
Belaubte Grüße, Uli[/quote]
Wie es scheint,hat Rhod.edgewoodii bei mir ein ideales Plätzchen gefunden,denn:er stieg auf wie ein Mast,in schwindelnde Höhen,hat jetzt fast 60cm. Ein Monster,jedoch bisher unverzweigt. Auch die vereinzelten Rhod.imperator..en,gedeihen unverändert gut,ihrer Natur gemäß jedoch ganz langsam,erinnern dabei an die Frohnleichnahmsprozession?2 vor,1zurück,alles Übrige rel.unverändert und unter Beobachtung.
Würde gerne mit Wolfgang zur angekündigten Besichtigung kommen,am Besten nachmittags. Wobei Montag,Mittwoch oder Freitag Nachm. bei mir perfekt wären,müßte das aber dann noch mit Wolfgang abstimmen.
Belaubte Grüße, Uli[/quote]
-
Hortulanus
- Beiträge: 159
- Registriert: 06 Jul 2007, 17:45
Rhododendron clementinae
Auch diese Art, ebenfalls zur Taliensia-Sippe zählend, ist über sehr viele Jahre „lediglich“ eine attraktive Blattpflanze. In meinem Garten ist sie inzwischen ca. 1,20 m hoch. Das geduldige Warten auf die erste Blüte (ich werde nach 15 Jahren im kommenden Frühjahr belohnt) erhöht die Zuneigung zu diesem, ganzjährig durch seine auffällige Blattstruktur wirkenden Strauch. Die großen, löffelförmig gebogenen, tiefgrün glänzenden Blätter, die auf der Unterseite von einem beigefarbenen Filz (Indumentum), der allen zur Taliensia Subsection gehörigen Rhododendren zu eigen ist, überzogen sind, heben ihn deutlich von allen anderen Gehölzen und auch von den übrigen Rhododendren ab.
Wer jetzt etwas verächtlich die Stirn runzelt möge sich vergegenwärtigen, wie viele Gewächse im Garten nur ihres Habitus oder ihrer Blätter wegen gepflanzt werden, Koniferen beispielsweise, und ob diese mit Rhododendron clementinae konkurrieren können.
Dieser herrliche Art, benannt nach der Ehefrau des Pflanzenjägers George Forrest, stammt ebenfalls aus Süd-China und Südost Tibet und kommt dort in Höhenlagen von 3- 4500 m vor, was eine gute Winterhärte signalisiert.
Auch diese Art, ebenfalls zur Taliensia-Sippe zählend, ist über sehr viele Jahre „lediglich“ eine attraktive Blattpflanze. In meinem Garten ist sie inzwischen ca. 1,20 m hoch. Das geduldige Warten auf die erste Blüte (ich werde nach 15 Jahren im kommenden Frühjahr belohnt) erhöht die Zuneigung zu diesem, ganzjährig durch seine auffällige Blattstruktur wirkenden Strauch. Die großen, löffelförmig gebogenen, tiefgrün glänzenden Blätter, die auf der Unterseite von einem beigefarbenen Filz (Indumentum), der allen zur Taliensia Subsection gehörigen Rhododendren zu eigen ist, überzogen sind, heben ihn deutlich von allen anderen Gehölzen und auch von den übrigen Rhododendren ab.
Wer jetzt etwas verächtlich die Stirn runzelt möge sich vergegenwärtigen, wie viele Gewächse im Garten nur ihres Habitus oder ihrer Blätter wegen gepflanzt werden, Koniferen beispielsweise, und ob diese mit Rhododendron clementinae konkurrieren können.
Dieser herrliche Art, benannt nach der Ehefrau des Pflanzenjägers George Forrest, stammt ebenfalls aus Süd-China und Südost Tibet und kommt dort in Höhenlagen von 3- 4500 m vor, was eine gute Winterhärte signalisiert.
- Dateianhänge
-
- Rhododendron clementinae 1.jpg (133.09 KiB) 11768 mal betrachtet
-
Hortulanus
- Beiträge: 159
- Registriert: 06 Jul 2007, 17:45
-
Hortulanus
- Beiträge: 159
- Registriert: 06 Jul 2007, 17:45
Rhododendron bureavii
Er ist wohl der Farbenfreudigste der Taliensia Subsection. Im normalen Zustand eine eher „ernste“ Pflanze mit dunkelgrünen Blättern, die manchem vielleicht zu dunkel sein mögen, entfaltet Rhododendron bureavii sein Farbenspiel beim Neuaustrieb in weißem Filz. Später überzieht er die jungen Knospen mit einem leuchtend rostroten Flaum. Dreht man seine grünen Blätter um, dann prangt er mit einem – je nach Art und Qualität der Auslese – rost- bis dunkelroten Indumentum.
Blüten? Ja, irgendwann kommen die auch. Sie sind recht hübsch, stehen aber in einem etwas unzureichenden Verhältnis zur langen Wartezeit. Doch was sind schon 7 Tage Blütenschaum gegen das monatelange Changieren der Blattfarben. Für mich ist diese Art eine der schönsten Blattpflanzen der botanischen Möglichkeiten in unseren Breiten.
Bleibt nüchtern nachzutragen, dass Rhododendron bureavii sehr winterhart ist, aber gerne von Raupen heimgesucht wird. Präventivmaßnahmen sind anzuraten. Herkunft Yunnan, benannt nach einem französischen Professor Bureau.
Er ist wohl der Farbenfreudigste der Taliensia Subsection. Im normalen Zustand eine eher „ernste“ Pflanze mit dunkelgrünen Blättern, die manchem vielleicht zu dunkel sein mögen, entfaltet Rhododendron bureavii sein Farbenspiel beim Neuaustrieb in weißem Filz. Später überzieht er die jungen Knospen mit einem leuchtend rostroten Flaum. Dreht man seine grünen Blätter um, dann prangt er mit einem – je nach Art und Qualität der Auslese – rost- bis dunkelroten Indumentum.
Blüten? Ja, irgendwann kommen die auch. Sie sind recht hübsch, stehen aber in einem etwas unzureichenden Verhältnis zur langen Wartezeit. Doch was sind schon 7 Tage Blütenschaum gegen das monatelange Changieren der Blattfarben. Für mich ist diese Art eine der schönsten Blattpflanzen der botanischen Möglichkeiten in unseren Breiten.
Bleibt nüchtern nachzutragen, dass Rhododendron bureavii sehr winterhart ist, aber gerne von Raupen heimgesucht wird. Präventivmaßnahmen sind anzuraten. Herkunft Yunnan, benannt nach einem französischen Professor Bureau.
- Dateianhänge
-
- Rhododendron bureavii 1.jpg (129.86 KiB) 11738 mal betrachtet
-
Hortulanus
- Beiträge: 159
- Registriert: 06 Jul 2007, 17:45
-
Hortulanus
- Beiträge: 159
- Registriert: 06 Jul 2007, 17:45
-
Hortulanus
- Beiträge: 159
- Registriert: 06 Jul 2007, 17:45
Die Blüte bei Rhododendron bureavii gleicht in Struktur und Farbgebung der von Rhododendron roxieanum, ist aber, zumindest nicht bei meiner Pflanze, die im Übrigen bisher nur einen Blütenstutz produziert hat, so geschlossen, sondern mehr auseinanderfallend. Was bei Rhododendron roxienaum in der Kleinheit und Geschlossenheit und in Verbindung mit den nadelförmigen Blättern sehr edel wirkt, erscheint zumindest mir bei Rhododendron bureavii eher als üblich.
Auch ein großer Rhododendron bureavii, mehr als 2 m hoch, den ich in Kew Gardens/London betrachten konnte, hatte, was den Blütenflor betrifft, auf mich keinen besonderen Eindruck gemacht.
Auch ein großer Rhododendron bureavii, mehr als 2 m hoch, den ich in Kew Gardens/London betrachten konnte, hatte, was den Blütenflor betrifft, auf mich keinen besonderen Eindruck gemacht.
-
Hortulanus
- Beiträge: 159
- Registriert: 06 Jul 2007, 17:45
Rhododendron tsariense
Mit Rhododendron tsariense, einem zierlichen und nicht sonderlich winterharten Strauch, den ich deshalb immer noch im Topf halte, bis ich ihn durch Abmoosen vermehrt habe, verlasse ich die Taliensia Subsection, obwohl auch weitere Familienangehörige prachtvolle Gartenpflanzen abgeben. In meinem vorherigen Garten hatte ich einige, darunter einen Klon, der, berührte man die Blätter, herrlich nach Honig duftete. Leider konnten sie nicht umziehen und verblieben dort mit einem mir unbekannten Schicksal.
Rhododendron tsariense gehört zur Lanata Subsection, was bereits ein deutlicher Hinweis auf die Blattstruktur ist: die Unterseite (und bei jungen Blättern auch die Oberseite) ist mit einem dichten, wolligen Indumentum überzogen. Auch bei Rhododendron tsariense prangen die Blätter unterseitig in einem kräftigen Rostrot. Neuaustrieb und allmählich alternde Blätter ergeben über viele Monate ein sehr reizvolles Farbenspiel.
Bei dieser Art ist auch die weiße, an den Zipfeln rosa überhauchten Blüte ausgesprochen gefällig. Absoluter, und wohl einziger Makel ist die geringe Winterhärte. Für kalte Gärten absolut ungeeignet, es sei denn, man behandelt diese Art als Kübelpflanze, was sehr gut möglich ist, da sie sehr langsam wächst, kann man es mit Rhododendron tsariense in sehr milden Regionen Deutschlands, so beispielsweise am Niederrhein oder in der Kölner Tieflandbucht, aber durchaus wagen.
Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Südtibet, Nordostindien und das nördliche Burma (heute Myanmar genannt).
Mit Rhododendron tsariense, einem zierlichen und nicht sonderlich winterharten Strauch, den ich deshalb immer noch im Topf halte, bis ich ihn durch Abmoosen vermehrt habe, verlasse ich die Taliensia Subsection, obwohl auch weitere Familienangehörige prachtvolle Gartenpflanzen abgeben. In meinem vorherigen Garten hatte ich einige, darunter einen Klon, der, berührte man die Blätter, herrlich nach Honig duftete. Leider konnten sie nicht umziehen und verblieben dort mit einem mir unbekannten Schicksal.
Rhododendron tsariense gehört zur Lanata Subsection, was bereits ein deutlicher Hinweis auf die Blattstruktur ist: die Unterseite (und bei jungen Blättern auch die Oberseite) ist mit einem dichten, wolligen Indumentum überzogen. Auch bei Rhododendron tsariense prangen die Blätter unterseitig in einem kräftigen Rostrot. Neuaustrieb und allmählich alternde Blätter ergeben über viele Monate ein sehr reizvolles Farbenspiel.
Bei dieser Art ist auch die weiße, an den Zipfeln rosa überhauchten Blüte ausgesprochen gefällig. Absoluter, und wohl einziger Makel ist die geringe Winterhärte. Für kalte Gärten absolut ungeeignet, es sei denn, man behandelt diese Art als Kübelpflanze, was sehr gut möglich ist, da sie sehr langsam wächst, kann man es mit Rhododendron tsariense in sehr milden Regionen Deutschlands, so beispielsweise am Niederrhein oder in der Kölner Tieflandbucht, aber durchaus wagen.
Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Südtibet, Nordostindien und das nördliche Burma (heute Myanmar genannt).
- Dateianhänge
-
- Rhododendron tsariense 1.jpg (110.69 KiB) 11659 mal betrachtet
-
Hortulanus
- Beiträge: 159
- Registriert: 06 Jul 2007, 17:45
-
Hortulanus
- Beiträge: 159
- Registriert: 06 Jul 2007, 17:45
Rhododendron argyrophyllum
Wie der Name, „mit silbrigen Blättern“, schon sagt, zeichnet sich diese Art durch eine silbernfarbene Blattunterseite aus, die sehr schön mit der dunkelgrünen Oberseite kontrastiert. Dieser Rhododendron entwickelt sich zu einem stolzen Strauch, auch wenn er in unseren Gärten nicht die Größe seiner Heimat, wo er ein 12 m hoher Baum zu werden vermag, erreicht. Meine Pflanze, ich hatte den Ausleseklon „Chinese Silver“, war immerhin 1,5 m groß, bevor ihn die immer weiter um sich greifende Geißel unserer Gärten, der Bodenpilz Phytophthora ramorum, innerhalb weniger Tage sterben ließ.
Ich kann aber dennoch diese Art in jeder Hinsicht empfehlen. Sie ist winterhart, hat ein sehr attraktives Laub und eine auffällige Blüte in klarem Rosa.
Das Vorkommen von Rhododendron argyrophyllum erstreckt sich von Nordyunnan bis zur mittelchinesischen Provinz Shaanxi.
Wie der Name, „mit silbrigen Blättern“, schon sagt, zeichnet sich diese Art durch eine silbernfarbene Blattunterseite aus, die sehr schön mit der dunkelgrünen Oberseite kontrastiert. Dieser Rhododendron entwickelt sich zu einem stolzen Strauch, auch wenn er in unseren Gärten nicht die Größe seiner Heimat, wo er ein 12 m hoher Baum zu werden vermag, erreicht. Meine Pflanze, ich hatte den Ausleseklon „Chinese Silver“, war immerhin 1,5 m groß, bevor ihn die immer weiter um sich greifende Geißel unserer Gärten, der Bodenpilz Phytophthora ramorum, innerhalb weniger Tage sterben ließ.
Ich kann aber dennoch diese Art in jeder Hinsicht empfehlen. Sie ist winterhart, hat ein sehr attraktives Laub und eine auffällige Blüte in klarem Rosa.
Das Vorkommen von Rhododendron argyrophyllum erstreckt sich von Nordyunnan bis zur mittelchinesischen Provinz Shaanxi.
- Dateianhänge
-
- Rhododendron argyrophyllum.jpg (106.48 KiB) 11587 mal betrachtet