welches Nadelgehölz ist das? ---> Asparagus filicinus [kein Gehölz]

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Lisa31
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Registriert: 03 Mai 2017, 16:20

welches Nadelgehölz ist das? ---> Asparagus filicinus [kein Gehölz]

Beitrag von Lisa31 »

Ich habe diese Brosche, ein echtes Zweiglein Nadelgehölz vergoldet, habe aber keine Ahnung um welches Gehölz es sich handelt. Weiß das jemand hier? Ich würde mich freuen! Vielen Dank für Hilfe!
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DSC06741.JPG (26.56 KiB) 3200 mal betrachtet

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Hallo Lisa,

kannst du noch ein paar Angaben machen, wie das Teil vorher aussah: blaue oder grüne Nadeln, sind die Nadeln weich, hart, stechend ?
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Lisa31
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Beitrag von Lisa31 »

Hallo Wolfgang, das kann ich leider nicht, denn ich habe diese Brosche so gekauft wie sie ist.
Die Maße kann ich aber zum besseren Verständnis, was die Größenverhältnisse angeht, noch nachreichen: Länge 6,5 cm, Breite am unteren breiten Ende 4 cm.
Scheint gar nicht so leicht zu sein, dieses Zweiglein einzuordnen!

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Mir fällt es nicht leicht. Hätte ich sie in Händen und könnte die Nadeln befühlen, wäre es leichter für mich.

Warte mal noch ein bisschen ab.
VG Wolfgang
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Lisa31
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Beitrag von Lisa31 »

Ja, richtig, lieber Wolfgang, ich habe soeben ein paar Bilder von Wacholder-Arten angeschaut, das würde schon passen!
Ich danke dir recht schön für deine Antworten, bin aber selbstverständlich noch offen für andere Kommentare! :idea:

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Ich hatte Wacholder wieder verworfen, weil viele stechende Nadeln haben. das kann ich nicht sehen. Und ich wollte mit meiner Vermutung nicht schon andere beeinflussen.
Aber du hattest es schon gelesen.
Vg Wolfgang
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Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Hallo, um da mal systematisch ranzugehen: wie stehen denn die einzelnen Nadeln zueinander: paarweise, aber senkrecht zueinander (kreuzgegenständig), jeweils 3 Nadeln auf gleicher Zweighöhe und jeweils so zueinander versetzt, dass der jeweils folgende 3er-wirtel die Nadeln zwischen den vorausgegangen und nachfolgenden stehen (so dass scheinbar 6 Zeilen entstehen), oder stehen die Nadeln schraubig angeordnet am Zweig?

Viele Grüße

Lisa31
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Beitrag von Lisa31 »

schwierig... ok, ich versuch es mal:
der ganze Zweig hat Nebenzweige, auf der oberen Reihe sind es 10, nicht nur nebeneinander, sondern auch übereinander, abgesehen von der Spitze. Diese 10 Nebenzweige sind unterteilt in Segmente,die wiederum ca. 5 Nadeln haben auf jeder Seite, also pro Segment etwa 10 Nadeln. Nicht schraubig angeordnet, da gehen links und rechts immer etwa 5 Nadeln von einem Punkt aus, wie so kleine Nadel-Sträußchen.
Meine Güte, das ist mal ne Beschreibung... :o

Lisa31
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Beitrag von Lisa31 »

ich denke mal, da waren mal entlang des Mittelstegs auch noch Nebenzweige, die nach oben gingen, die aber vom Tragen und Aufbewahren der Brosche platt gedrückt sind. Mann könnte sie schon wieder aufrichten, aber ich befürchte etwas davon abzubrechen, weil die Nadeln doch sehr filigran sind.

Lisa31
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Beitrag von Lisa31 »

@Wolfgang: die Nadeln könnten meiner Meinung nach evtl. schon stechend gewesen sein. An den äußeren Nadeln, gerade am Ende den oberen Nebenzweige, sind jetzt wie kleine Tropfen dran, das kommt aber ganz sicher vom Vergolden, da ist flüssiges Metall abgetropft, das hat sicher nichts mit der ursprünglichen Pflanze zu tun.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Die Beschreibung war insofern hilfreich, als dass ganz klar Wacholder und jedes andere Zypressengewächs auszuschließen ist. Ich glaube sogar, dass es sich um gar keinen Nadelbaum handelt.

Viele Grüße

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LCV
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Beitrag von LCV »

Ist es denn sicher, dass hier ein Pflanzenteil vergoldet wurde?

Wenn Nadeln à la Fichte, Tanne & Co., so sieht man ja nicht mehr die Streifen der Unterseite. Wäre hilfreich.

Könnte aber auch aus einem unedlen Metall gefertigt sein und dann vergoldet.

Nicht-Konifere? Da fällt mir Rosmarin ein, aber meiner hier hat keine Ähnlichkeit. Was gibt es sonst noch?

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Wenn jeweils 5 Fünferwirtel auf einer Höhe stehen und die Angelegenheit recht stachelig ausfällt, dann denke ich an manch australisches Wüstengehölz, das sehr an Koniferen erinnert, teilweise zapfenähnliche Fruchtstände trägt, aber wunderschön blüht.
Leider kenne ich mich bei den in Frage kommenden Pflanzenfamilien zu wenig aus.
Australien und Gold passt überdies auch sehr gut zusammen.

Wie bist Du denn zu der Brosche gekommen?

Viele Grüße

Lisa31
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Beitrag von Lisa31 »

@Kiefernspezi: die Brosche ist vom Flohmarkt, München, Theresienwiese vor 2 Wochen. Australen? Hmmm... klingt ja toll, vor allem in Verbindung mit dem Gold, von dem ich mir nicht so ganz sicher bin, ob es sich tatsächlich um echtes Gold handelt, also Vergoldung, denn es ist kein Stempel vorhanden. Aber drunter ist definitiv eine Pflanze, Nadelgehölz oder vielleicht sogar was Farnartiges, denn so viele zarte kleine Teilchen kann niemand schmieden, die sind ursprünglich vorhanden gewesen, insofern habe ich auch deine Frage beantwortet, LCV.
Also: ich danke euch allen von Herzen! Ich hätt zwar schon sehr gern sagen können, dies ist ein Ästchen von einem.... XYZ-Baum, der vergoldet wurde (einfach um anzugeben!) ( :oops: ), aber auch "Australische Wunderpflanze, vergoldet" klingt ja auch gut, oder?

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Mal abwarten, ob nicht noch jemand die richtige Pflanze nennen kann.
Wie gesagt: Nadelgehölz scheidet aus, denn es gibt keines mit dieser Struktur.
Gold wird es wohl nicht sein. Bei den derzeitigen Preisen würde 1 Gramm schon bei ca. 40 Euro Materialwert liegen. Dann müsste das Objekt entsprechend teuer gewesen sein.
Kann man bei jedem beliebigen Juwelier prüfen lassen.

Viele Grüße

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