Taxus baccata Oder Cephalotaxus harringtonia ? Hilfe! ---> Cephalotaxus harringtonia cv

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch (Konifere) in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Rodesok
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Taxus baccata Oder Cephalotaxus harringtonia ? Hilfe! ---> Cephalotaxus harringtonia cv. 'Fastigiata'

Beitrag von Rodesok » 04 Mär 2017, 19:46

Kann jemand diese Pflanze  bestimmen? Ich würde die nämlich kaufen aber bin mir nicht sicher ob das eine Säulen Kopfeibe(cephalotaxus harringtonia) oder Taxus bacatta. Was denken Sie? Ich würde sie kaufen wenn sie eine Säulen Kopfeibe wäre. 

Würde mich sehr über Ihre Hilfe freuen. 
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Rodesok
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Beitrag von Rodesok » 04 Mär 2017, 19:51

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Rodesok
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Beitrag von Rodesok » 04 Mär 2017, 19:55

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Rodesok
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Beitrag von Rodesok » 04 Mär 2017, 19:58

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Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria » 04 Mär 2017, 20:53

Hallo,
eindeutig Cephalotaxus harringtonia ' Fastigiata '.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 05 Mär 2017, 08:31

Kaufen. :D

Rodesok
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Beitrag von Rodesok » 05 Mär 2017, 09:54

Kiefernspezi hat geschrieben:Kaufen. :D
Ja? Auf jeden Fall Cephalotaxus ?

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria » 05 Mär 2017, 09:56

Wie oben gesagt. Es gibt kein Fragezeichen.
VG Wolfgang
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AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. » 05 Mär 2017, 11:16

Auch wenn meine Stimme sicherlich ungehört verhallen wird, Nicht Kaufen und statt dessen ein heimisches Gehölz pflanzen.

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Beitrag von Kiefernspezi » 05 Mär 2017, 12:15

Denken wir uns mal alle Obst- und Gemüse-sorten, Blumen, Büsche und Bäume weg, die nicht heimisch oder züchterisch verändert sind - was gäbe es da noch? Es wäre sehr langweilig. Und Baumkunde.de hätte auch keine Lebensberechtigung, da die wenigen Arten sicher jeder kennen würde. Außerdem ist Cephalotaxus ja grob heimisch - vor der Eiszeit, aber auf alle Fälle in der Kreidezeit, sind bei uns sicher viele eng verwandte Arten gewachsen. Es handelt sich also lediglich um Renaturierung. :D

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Beitrag von Cryptomeria » 05 Mär 2017, 13:02

Ich sehe das auch so. Es geht im eignen Garten auch immer um die Schönheit im Auge das Betrachters, eine Pflanze für einen bestimmten Standort usw. Außerdem durchkämmen Meisen , Goldhähnchen Zaunkönig ständig niedrig wachsende Koniferen auf der Suche nach Insekten + Spinnen. Auch Nistmöglichkeiten werden geboten.
VG wolfgang
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Beitrag von Rodesok » 05 Mär 2017, 13:13

Ich bedanke mich nochmals! Ihre Hilfe hat mir Freunde gebracht!

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Beitrag von LCV » 05 Mär 2017, 13:44

@ AndreasG.: Die Vielfalt macht doch erst den Reiz aus. Wenn man zumindest die extrem invasiven Pflanzen (und Insekten) nicht eingeführt hätte, wäre es in Ordnung. Bei Cephalotaxus besteht sicher keine Gefahr, dass Fichten, Tannen, Kiefern und Lärchen verdrängt werden.

Allerdings hätte man auf Rhus typhina, diverse Springkräuter, Fallopia, Potentilla indica usw. verzichten können.

Aber hier kollidieren Interessen Einzelner oder auch Berufsgruppen mit dem Naturschutz.

Die indische Scheinerdbeere kann man sogar kaufen, wodurch sie im Schwarzwald schon verbreitet/verwildert ist. Da sie als Obst absolut untauglich ist, wieso kann man nicht statt dessen richtige Erdbeeren pflanzen?

Deine Kollegen von der Imkerfraktion liefern sich hier im Schwarzwald Diskussionen wegen der indischen Springkräuter. Ist doch eine gute Bienenweide, aber verdrängt jede Menge einheimischer Pflanzen. Das Teufelszeug ist nicht aufzuhalten. Von Ambrosia ganz zu schweigen, da für Allergiker extrem gefährlich.

Es liegt oft daran, dass am heimischen Standort Fressfeinde und Klima die Sache in der Ballance halten, hier bei uns aber solche Regulative fehlen.

Es ist immer gefährlich, wenn der Mensch meint, irgendetwas bewirken zu wollen. Bestes Beispiel: asiatischer Marienkäfer.

Aber solche Nadelziergehölze dürften zu den eher harmlosen "Importen" gehören.

Ich habe gerade meine Toona sinensis aus dem Keller geholt und auf dem Balkon aufgestellt. Erfreue mich jedes Jahr an der Entwicklung und den essbaren Blättern. Es gibt Bereicherungen, aber auch gefährliche Kandidaten. Pauschal kann man nicht alles verdammen.

@ Rodesok: Da es in der Headline steht, wäre es nett, den botanischen Namen korrekt zu schreiben: Taxus baccata (Gattung groß, Art klein, 2 x c und 1 x t). Kann der TE über Edit. korrigieren. Cephalotaxus harringtonia entsprechend.

Gruß Frank

Kiefer
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Beitrag von Kiefer » 05 Mär 2017, 17:13

Überschrift korrigiert- was die ganzen Neobiota angeht- tja, eine der Begleiterscheinungen unserer Zeit und Landnutzungsweise, würde ich sagen, mit der wir klar kommen müssen.

Mit Springkraut, Herkulesstaude, Topinambur und Co. wächst auf den heillos überdüngten Fließ(!)gewässerrändern wenigstens noch etwas, was zumindest den Insekten Weide liefert... Wüchsen diese Neophyten nicht da, wäre alles von Brennnesseln und anderen Stark- Stickstoffzeigern überwuchert- Verjüngung heimischer Wildstauden- oder Gehölzvielfalt kommt in beiden Fällen keine nennenswerte durch...
So ist die Schwarzpappel nicht etwa durch Hybridisierung so stark bedroht, das sind pro Population max. 14 % Hybriden, sondern weil die nirgends mehr lange genug konkurrenzfrei bleibende Keimbetten oder auch nur freie Stellen findet, wo sich Bruchholz bewurzeln und als neuer Baum etablieren könnte.
Weil alles von der üblichen Stickstoff- Flora überwuchert ist- die zu größerem Anteil aus nicht minder invasiven heimischen Arten als aus Neophyten besteht, die in Massenvorkommen auch nichts anderes mehr durchkommen lassen.

Ich nenne da nur Zaunwinde, Brennnessel(n), Kletten- Labkraut, Kriechender Hahnenfuß, die bei Bestandsschluss auch nix mehr neben und unter sich dulden...

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 05 Mär 2017, 20:02

Invasive Pflanzen sind ein Problem. Diese Cephalotaxus -Sorte allerdings scheint mir harmlos zu sein. Im Gegensatz zu anderen Arten und Sorten habe ich noch nie Arillus-Samen an diesen Pflanzen entdecken können. Wurzelbrut ist mir auch noch nicht aufgefallen...

Viele Grüße

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