Ich hätte es anfangs auch nicht gedacht, dass wir bei der leylandii auskommen. In der Fachliteratur bin ich nun alle möglichen Sorten durchgegangen, komme aber immer wieder auf die ' Haggerston Grey ', auch wenn ich so richtig keinen grauen Schimmer der Nadeln feststellen kann. Lt. Auders/Spicer kommt eine ' Naylors Blue ' nicht in Frage, da diese, obwohl sie eine lockere Beastung aufweist jedoch säulenförmig wie die ' Leighton Green ' sein soll. Ich gehe nun von einer ' Haggerston Grey ' aus, da das gefundene Exemplar mit seiner lichten und fast waagerechten Aststellung sowie der kegelförmigen Krone der Cupressus macrocarpa sehr nahe kommt. Ähnliche Sorten mit diesen Kriterien sind alle wesentlich jünger als dieser Baum. Vielen Dank für Euren Einsatz.
Grüße Christoph
Unbekannter Nadelbaum in Soest ---> Cupressus x leylandii
Moderatoren: LCV, stefan, tormi, Kiefernspezi
-
Kiefernspezi
- Beiträge: 8539
- Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
- Wohnort: Velbert
- Kontaktdaten:
-
Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Vielleicht sollten wir von gar keine Sorte ausgehen. Im Katalog aus der damaligen Zeit der sehr bekannten und großen Baumschule Hesse gab es lediglich Cupressocyparis leylandii mit frischgrüner bis dunkelgrüner Benadlung und ' Castlewellan Gold '. Mehr war nicht zu erwerben und ich vermute sehr wahrscheinlich auch nicht in anderen Baumschulen.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
-
Kiefernspezi
- Beiträge: 8539
- Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
- Wohnort: Velbert
- Kontaktdaten: