Wie verhalten sich eigentlich Nadelbäume, wenn sie zwar einen gewissen Höhenvorteil haben, dann aber durch schnellwachsende Laubbäume recht schnell von unten aufgeholt werden?
Es geht dabei um folgendes Szenario, daß eine Stieleiche innerhalb weniger Jahre (man glaubt es nicht) einen über 10 cm dicken Stamm besitzt, mit einer Krone, die bis in etwa 6-7 m Höhe reicht und zwei daneben stehenden Fichten (Gemeine Fichet udn Stechfichte) nur noch die oberen Kronen läßt, während bei einer weiteren rund 15 m hohen Omorikafichte die untere Kronenhälfte durch mit der zeit gewachsene Laubbäume nadelt und sich lichtet (aber nicht krank wirkend).
Wer gewinnt jetzt?
Die Picea abies, die noch rund 2 m Höhenvorsprung gegenüber der Eiche bietet oder die Eiche? Die Fichte hat anscheinend schon enorme Jahrestriebe dieses und letztes Jahr geschafft, wirkt aber irgendwie schütter und konzentriert sich ja mehr in die Höhe und nicht in die Breite. dadurch bleibt der Stamm auch eher dünn?
Andererseits stehen dort Birken, die zwar früher dort standen, aber mittlerweile "verloren haben", also sich nicht nach oben durchsetzen konnten.
Danke für jeden Hinweis!
Seitendruck/Lichtmangel
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Vielen Dank für den Hinweis mit dem "Naturgesetz". Geahnt habe ich es, aber so klar war es mir nicht.
Obohl ich "kappen" überhaupt nicht mag, wird die Eiche wohl vorsichtig mittelfristig etwas gestutzt, damit die Fichten wenigstens im oberen Beeich eine Krone entwickeln können.
Langfristig wird es keine Wahl geben und es muß leider gelichtet werden, da (nicht extra so gepflanzt) zumindest die Picea abies und die Eiche nur einen Abstand von ca. 50 cm haben. Das Wachstum der Eiche ist schlicht enorm und hat die Fichte bis auf das obere Drittel eingeholt. Beim Breitenwachstum der Eichenkrone ist auch das Ausmaß erstaunlich und übertrifft die Fichte um mehr als 250%.
Man merkt es manchmal erst, wenn man Fotos von früher sieht und dort dann die Bäume, die man fast gar nicht wahrnahm. In einigen jahren wuchs die Fichte um über 35 cm! der längste Trieb ist fast 50 cm, hier aber schon unter anbahnenden Druck durch die Eiche.
Mal sehen, wie es sich alles entwickelt
Danke für Deine Antwort.
Obohl ich "kappen" überhaupt nicht mag, wird die Eiche wohl vorsichtig mittelfristig etwas gestutzt, damit die Fichten wenigstens im oberen Beeich eine Krone entwickeln können.
Langfristig wird es keine Wahl geben und es muß leider gelichtet werden, da (nicht extra so gepflanzt) zumindest die Picea abies und die Eiche nur einen Abstand von ca. 50 cm haben. Das Wachstum der Eiche ist schlicht enorm und hat die Fichte bis auf das obere Drittel eingeholt. Beim Breitenwachstum der Eichenkrone ist auch das Ausmaß erstaunlich und übertrifft die Fichte um mehr als 250%.
Man merkt es manchmal erst, wenn man Fotos von früher sieht und dort dann die Bäume, die man fast gar nicht wahrnahm. In einigen jahren wuchs die Fichte um über 35 cm! der längste Trieb ist fast 50 cm, hier aber schon unter anbahnenden Druck durch die Eiche.
Mal sehen, wie es sich alles entwickelt
Danke für Deine Antwort.