Bestimmung eines Nadelbaums ---> Picea pungens 'Glauca'
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Bestimmung eines Nadelbaums ---> Picea pungens 'Glauca'
Hallo,
ich habe einen sehr hohen Nadelbaum in meinem Garten und wundere mich aufgrund der erst sehr weit oben beginnenden Äste um welche Art es sich hier wohl handelt.
Grüße
Fuxx
ich habe einen sehr hohen Nadelbaum in meinem Garten und wundere mich aufgrund der erst sehr weit oben beginnenden Äste um welche Art es sich hier wohl handelt.
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Fuxx
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Hallo Fuxx,
ich bin sicher, dass es eine Fichte ist. Die Schuppen des Zapfens könnten zu Picea jezoensis passen. Die Nadeln lassen auf eine blaue Sorte schließen, die dann meistens "glauca" heißt. Aber da werden sich wohl einige besser auskennen als ich. Bin mehr an Laubbäumen interessiert.
Gruß Frank
ich bin sicher, dass es eine Fichte ist. Die Schuppen des Zapfens könnten zu Picea jezoensis passen. Die Nadeln lassen auf eine blaue Sorte schließen, die dann meistens "glauca" heißt. Aber da werden sich wohl einige besser auskennen als ich. Bin mehr an Laubbäumen interessiert.
Gruß Frank
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Cryptomeria
- Beiträge: 9538
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Das ist eine ganz gewöhnliche Picea pungens ' Glauca '. Die unteren Äste wurden sicher irgendwann entfernt, um Platz zu haben bzw. die unteren Äste sind abgestorben, da noch mehr Fichten eng standen.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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Kiefernspezi
- Beiträge: 8539
- Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
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Hallo zusammen!
Erst einmal vielen Dank für die Aufklärung!
Und ja, er darf natürlich weiterwachsen; allerdings hat sein Kollege auf der anderen Seite der Villa wohl einen Blitz abbekommen, wodurch etwa 3 Meter der Spitze schwarz und tot sind.
Nun spiele ich mit dem Gedanken diesen eben zu fällen, obwohl's schon schade wäre...
Erst einmal vielen Dank für die Aufklärung!
Und ja, er darf natürlich weiterwachsen; allerdings hat sein Kollege auf der anderen Seite der Villa wohl einen Blitz abbekommen, wodurch etwa 3 Meter der Spitze schwarz und tot sind.
Nun spiele ich mit dem Gedanken diesen eben zu fällen, obwohl's schon schade wäre...
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Cryptomeria
- Beiträge: 9538
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Man muss abwägen, wie viel Gefahr durch herabfallende Äste bestehen kann. Ist da wenig los, kann man es locker angehen. Bei uns schlug der Blitz vor Jahren in einen Mammutbaum und er hatte dann leider einiges an Totholz. Vor allem nicht nur die Spitze, sondern auch großflächig auf einer Seite. Die Stadt machte dann irgendwann die Auflage den Baum zu fällen, da es zu riskant war, da der Bürgersteig mit Straße daran vorbei führte und gerade diese Seite stark geschädigt war. Irgendwo auf freiem Grundstück hätte ich ihn stehen lassen.
VG wolfgang
VG wolfgang
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Kiefernspezi
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Hallo. In der Natur zeigen gerade geschädigte Bäume langfristig oftmals die interessantesten Kronenbilder. Wie Cryptomeria schon beschrieben hat, darf keine Gefahr für Personen vom Baum ausgehen. Wenn das nicht der Fall ist, dann kann es sich lohnen, den Baum stehen zu lassen und zu beobachten.
Mich würde ein Foto sehr interessieren.
Viele Grüße
Mich würde ein Foto sehr interessieren.
Viele Grüße
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Cryptomeria
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Für den Baum ist das überhaupt kein Problem. Allein das Aussehen für den Betrachter ist entscheidend. Du kannst die Spitze, wo es beginnt kahl zu werden, wegnehmen. Allerdings brauchst du dann das entsprechende Gerät. Es wird sich wieder eine Spitze bilden und man wird sehen, wie sich der Habitus dann nach Jahren entwickelt. Natürlich Risiko, denn man weiß nicht, wie der Baum dann aussehen und ob er gefallen wird.
Und es sind natürlich höhere Kosten, als in Bodennähe abgesägt ( wenn genügend Platz ist ).
Die Frage ist: Stellen die abgestorbenen Äste eine Gefahr für die Straße dar und besteht da Handlungsbedarf. Das kann ich nicht beurteilen. Wenn dies aber nicht der Fall ist, könntest du natürlich auch erstmal alles so lassen, wenn dir die Kosten für Hebebühne ( vielleicht auch Kletterteam ) zunächst zu hoch sind.
VG wolfgang
Und es sind natürlich höhere Kosten, als in Bodennähe abgesägt ( wenn genügend Platz ist ).
Die Frage ist: Stellen die abgestorbenen Äste eine Gefahr für die Straße dar und besteht da Handlungsbedarf. Das kann ich nicht beurteilen. Wenn dies aber nicht der Fall ist, könntest du natürlich auch erstmal alles so lassen, wenn dir die Kosten für Hebebühne ( vielleicht auch Kletterteam ) zunächst zu hoch sind.
VG wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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Kiefernspezi
- Beiträge: 8539
- Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
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Hy Fuxx,
exakt dort, wenn man sie kappen will, bzw ohne Hinterlassung eines überstehenden Stumpfes direkt über der sich ja bereits nach rechts gebildeten neue Terminale.
Allerdings sollte man sich dafür einen Tag 'ne Hebebühne mieten. Das ohne Erfahrung zu klettern ist zu gefährlich, vor allem im Winter bei feuchter Rinde.
exakt dort, wenn man sie kappen will, bzw ohne Hinterlassung eines überstehenden Stumpfes direkt über der sich ja bereits nach rechts gebildeten neue Terminale.
Allerdings sollte man sich dafür einen Tag 'ne Hebebühne mieten. Das ohne Erfahrung zu klettern ist zu gefährlich, vor allem im Winter bei feuchter Rinde.
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