Bestimmung eines Nadelbaums ---> Picea pungens 'Glauca'

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch (Konifere) in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Fuxx
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Bestimmung eines Nadelbaums ---> Picea pungens 'Glauca'

Beitrag von Fuxx »

Hallo,

ich habe einen sehr hohen Nadelbaum in meinem Garten und wundere mich aufgrund der erst sehr weit oben beginnenden Äste um welche Art es sich hier wohl handelt.

Grüße
Fuxx
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LCV
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Beitrag von LCV »

Hallo Fuxx,

ich bin sicher, dass es eine Fichte ist. Die Schuppen des Zapfens könnten zu Picea jezoensis passen. Die Nadeln lassen auf eine blaue Sorte schließen, die dann meistens "glauca" heißt. Aber da werden sich wohl einige besser auskennen als ich. Bin mehr an Laubbäumen interessiert.

Gruß Frank

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Das ist eine ganz gewöhnliche Picea pungens ' Glauca '. Die unteren Äste wurden sicher irgendwann entfernt, um Platz zu haben bzw. die unteren Äste sind abgestorben, da noch mehr Fichten eng standen.

VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Ich stimme Cryptomeria zu, wobei ich den Baum besonders schön finde. Ich hoffe, er darf weiter wachsen?

Viele Grüße

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Da stimme ich dem kiefernspezi zu:
Vertreter dieser Sorte sind zwar nicht soooo selten, aber so schön gewachsene und alte Exemplare sind auf jeden Fall rar. Glückwunsch zur schönen Fichte :)!

Fuxx
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Beitrag von Fuxx »

Hallo zusammen!

Erst einmal vielen Dank für die Aufklärung! :)
Und ja, er darf natürlich weiterwachsen; allerdings hat sein Kollege auf der anderen Seite der Villa wohl einen Blitz abbekommen, wodurch etwa 3 Meter der Spitze schwarz und tot sind.
Nun spiele ich mit dem Gedanken diesen eben zu fällen, obwohl's schon schade wäre...

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Man muss abwägen, wie viel Gefahr durch herabfallende Äste bestehen kann. Ist da wenig los, kann man es locker angehen. Bei uns schlug der Blitz vor Jahren in einen Mammutbaum und er hatte dann leider einiges an Totholz. Vor allem nicht nur die Spitze, sondern auch großflächig auf einer Seite. Die Stadt machte dann irgendwann die Auflage den Baum zu fällen, da es zu riskant war, da der Bürgersteig mit Straße daran vorbei führte und gerade diese Seite stark geschädigt war. Irgendwo auf freiem Grundstück hätte ich ihn stehen lassen.

VG wolfgang
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Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Hallo. In der Natur zeigen gerade geschädigte Bäume langfristig oftmals die interessantesten Kronenbilder. Wie Cryptomeria schon beschrieben hat, darf keine Gefahr für Personen vom Baum ausgehen. Wenn das nicht der Fall ist, dann kann es sich lohnen, den Baum stehen zu lassen und zu beobachten.
Mich würde ein Foto sehr interessieren.

Viele Grüße

Fuxx
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Beitrag von Fuxx »

Was heißt interessant? Für mich soll ein Baum in erster Linie "gut" aussehen. Und da stellt sich mir die Frage, ob das nach abgenommener Spitze noch möglich ist und ob ein dann weiter austreibender Nebenarm nicht zukünftig die Statik des Baums gefährdet.
Aber Bilder kann ich am Samstag machen :)

Fuxx
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Beitrag von Fuxx »

Hallo, ich habe nun zwei Bilder der verbrannten Spitze der anderen Blautanne gemacht. Ist der Baum noch zu retten?
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Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Für den Baum ist das überhaupt kein Problem. Allein das Aussehen für den Betrachter ist entscheidend. Du kannst die Spitze, wo es beginnt kahl zu werden, wegnehmen. Allerdings brauchst du dann das entsprechende Gerät. Es wird sich wieder eine Spitze bilden und man wird sehen, wie sich der Habitus dann nach Jahren entwickelt. Natürlich Risiko, denn man weiß nicht, wie der Baum dann aussehen und ob er gefallen wird.
Und es sind natürlich höhere Kosten, als in Bodennähe abgesägt ( wenn genügend Platz ist ).
Die Frage ist: Stellen die abgestorbenen Äste eine Gefahr für die Straße dar und besteht da Handlungsbedarf. Das kann ich nicht beurteilen. Wenn dies aber nicht der Fall ist, könntest du natürlich auch erstmal alles so lassen, wenn dir die Kosten für Hebebühne ( vielleicht auch Kletterteam ) zunächst zu hoch sind.

VG wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Hallo, also ich finde den Baum sehr charismatisch. Wenn es nicht erforderlich ist, würde ich nichts unternehmen.

Viele Grüße

Fuxx
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Beitrag von Fuxx »

Wo sollte man die Spitze denn dann abnehmen? Nur den oberen Teil und hoffen, dass sich der Rest wieder erholt oder doch den gesamten verbrannten Teil oder nur "lockere" Äste. Vielleicht kann das ja mal jemand auf dem Foto markieren oder so.

TomE
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Beitrag von TomE »

Hallo Fuxx,
eine neue Spitze hat sich ja bereits seit einiger Zeit gebildet. Wenn es nicht stört, wenn ab und an etwas zu Boden fällt, würde ich die Spitze belassen, da ich es so sehr ansprechend finde. :)

Gruß
Tom

Andreas75
Beiträge: 4121
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Beitrag von Andreas75 »

Hy Fuxx,

exakt dort, wenn man sie kappen will, bzw ohne Hinterlassung eines überstehenden Stumpfes direkt über der sich ja bereits nach rechts gebildeten neue Terminale.

Allerdings sollte man sich dafür einen Tag 'ne Hebebühne mieten. Das ohne Erfahrung zu klettern ist zu gefährlich, vor allem im Winter bei feuchter Rinde.
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