Bestimmung Nadelbaum - erbitte Hilfe ---> Cedrus atlantica 'Glauca'

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch (Konifere) in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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LuMe
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Bestimmung Nadelbaum - erbitte Hilfe ---> Cedrus atlantica 'Glauca'

Beitrag von LuMe »

Guten Tag,

ich freue mich, dieses Fachforum gefunden zu haben und erbitte die Experten um Hilfe bei der Bestimmung eines Nadelbaums.

Hintergrund: Kauf eines EFH samt Grundstück vor zwei Jahren. Unterhalb des Hauses steht ein recht stattlicher Nadelbaum auf einer am Boden verwilderten Grünfläche.

Ich bin absoluter Laie auf diesem Gebiet. Anhand Ihrer wunderbaren Funktion "Baumbestimmung" wäre es meine Vermutung, dass es sich um eine Blaue Atlas-Zeder handeln könnte.


Besten Dank für alle Hinweise!

Anbei ein paar Fotos:
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Zweig und Blätter
Zweig und Blätter
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Borke
Borke
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Gesamtsicht
Gesamtsicht
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Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Das passt doch wunderbar.

Viele Grüße

LuMe
Beiträge: 4
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Beitrag von LuMe »

Lieber Kiefernspezi,

danke für die prompte Rückmeldung!

Das Alter des Baums ist unbekannt, er dürfte aber einige Jahrzehnte auf dem Buckel haben.

Ich hoffe daher, dass er einigermaßen "ausgewachsen" ist und nicht wirklich 30 oder mehr Meter hoch wird...


Beste Grüße
LuMe

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Tolles Exemplar. Da kannst du stolz sein, so einen Baum im Garten zu haben. Hoffentlich macht die Größe keine Probleme. Das ist ja in kleineren Gärten irgendwann oft der Fall.

Vg Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Na ja, alte Zedern haben meist eine eher breitere als lange Krone. Gehe also davon aus, dass Dein Baum auch diese Form erhält - der wird also ganz schön groß...

Aber wie Cryptomeria sagte: Sehr schön!

Viele Grüße

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Ja, die Zeder wird ihren Habitus noch verändern, aber es wird mit dem Wachstum im Alter immer langsamer gehen, so dass sich das Auge eigentlich immer daran gewöhnt. Wenn eben sonst keiner irgendetwas wegen Grenzen,Windbruch usw.zu beanstanden hat, ist das grundsätzlich kein Problem. Je älter eine Zeder, desto schöner, wenn der Platz da ist.

VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

LuMe
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Beitrag von LuMe »

Danke für die netten Kommentare, und ja obwohl ich ja nichts dazu getan habe, ist dieser Baum mein ganzer Stolz im Garten. So etwa 15 Meter Höhe sollte er mindestens haben nach meiner Schätzung.

Ich plane mittelfristig den Wildwuchs unter dem Baum zu beseitigen, Gras zu pflanzen und so eine schöne, schattige Fläche für die Kids zum Spielen zu schaffen.

Die Höhe des Baums an sich wäre für mich nicht so problematisch. Allerdings ist die Zeder auch schon recht "raumfüllend" nach den Seiten hin.

Zwei Seiten sind einigermaßen unkritisch. Jedoch zur Straße hin überspannen die Äste bereits die gesamte Breite der Straße (ist eine Sackgasse) und zum Haus hin werden die Äste möglicherweise irgendwann an die Hauswand stoßen.

Muss/kann/sollte man da irgendetwas tun? Oder dumm gefragt, wer kann einem da helfen? Kennen sich Gärtnereien mit so etwas aus?

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LCV
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Beitrag von LCV »

Schau doch in den GELBEN SEITEN nach Baumpflegebetrieben. Wenn man da ganz behutsam eingreift, bleibt der Habitus erhalten. Aber Vorsicht! Es gibt auch welche, die Bäume radikal verstümmeln. Ganz billig sind solche Maßnahmen nicht. Jedoch selber machen ist gefährlich.

Hessekopp
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Beitrag von Hessekopp »

Über Gehwegen sind 2,5 Meter Freiheit, über Straßen sogar 4,5 Meter einzuhalten.
Es ist NICHT ratsam zu warten, bis die Stadt darauf beharrt, diese Werte herzustellen bzw. herstellen zu lassen, denn je älter das Holz, in das man schneidet, desto schlechter verträgt der Baum diesen Eingriff.

Mein Vorgehen wäre folgendes:
Zunächst schaut man mal, ob der Baum diese Maße erfüllt ... spätestens wenn der Müllwagen Kratzer bekommt, macht die Stadt streß.
Wenn er es nixcht tut, guckt man mal in der örtlichen Baumschutzsatzung (Internet), ob der Baum geschützt ist, oder man an dem herumschnitzen darf, wie man es für richtig hält, solange man dabei das Bundesnaturschutzgesetz (Brut und Nistschutz) beachtet.
Wenn der geschützt ist und größere Schnitte erforderlich wären, fragt man mal die Stadt, wie die den gern geschnitten hätte ... bei uns sind die sehr baumfreundlich ... ich hatte im März eine Baumbegehung einer mehrtriebigen Kirsche mit Kragenfäule, die an einem Wohnblock über ein Spielgerät hängt und von der bereits zwei 10m-Triebe abgeknickt sind ... der Typ von der Stadt sagte mir, daß die Kirsche bleibt, denn wenn die umfiele, mache die ja nichts kaputt ... scheiß auf Kinder, scheinbar gibt es hier zuviel davon.
Wenn das rechtliche geklärt ist, beauftragt man einen ANSTÄNDIGEN Baumpfleger mit der Arbeit ... gute Arbeit dauert leider und kostet in der Regel auch etwas mehr ... die Billiganbieter sind meist Tonne. Das klassische Billigangebot für deinen Baum beinhaltete beispielsweise die stammnahe Entfernung des kompletten in Richtung des Gehweges wachsenden Triebes sowie das Beischneiden des Restes, ein anständiger Baumpfleger versucht hingegen, Schnitte durch Kernholz (Schnitte je nach Baumart über 5-10cm Querschnitt) zu vermeiden und geht eventuell sogar nur mit der Handsäge in den Baum ... die Kettensäge ist für Fällungen und hat in der Baumpflege bis auf Ausnahmen meist nichts verloren. Lasse dir also beschreiben, wie und was der Baumpfleger schneiden will.
Wenn du dann den Betrieb deines Vertrauens gefunden hast, sei zu Hause und steh daneben (und nicht drunter, da werde ich dann auch schonmal recht pampig, drunter steht nichtmal mein Chef, ohne daß ich ihn anscheiße). Du zahlst und du entscheidest letztenendes, was wo geschnitten wird. Wenn dir irgendwas spanisch vorkommt, solltest du keine Scheu haben, mal nachzufragen, was der Typ im Baum da gerade machen will ... das wird den zwar nerven, aber DU ZAHLST.
Ohgott ... ich habe dich gerade zu meinem nervigsten Kunden erzogen, aber es steht dir zu und wenn du an dem Baum hängst, solltest du so handeln.
Bild

LuMe
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Beitrag von LuMe »

@LCV, Hessekopp: Danke für die weiteren Hinweise.

Laut der gültigen BschS sind "die üblichen Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit" nicht anmelde- oder genehmigungspflichtig.

Ich habe schon nach ortsansässigen Baumpflegebetrieben recherchiert und werde mir in absehbarer Zeit mal Vorschläge/Angebote unterbreiten lassen.


Grüße
LuMe

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