Bestimmung Nadelbaum - erbitte Hilfe ---> Cedrus atlantica 'Glauca'
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Bestimmung Nadelbaum - erbitte Hilfe ---> Cedrus atlantica 'Glauca'
Guten Tag,
ich freue mich, dieses Fachforum gefunden zu haben und erbitte die Experten um Hilfe bei der Bestimmung eines Nadelbaums.
Hintergrund: Kauf eines EFH samt Grundstück vor zwei Jahren. Unterhalb des Hauses steht ein recht stattlicher Nadelbaum auf einer am Boden verwilderten Grünfläche.
Ich bin absoluter Laie auf diesem Gebiet. Anhand Ihrer wunderbaren Funktion "Baumbestimmung" wäre es meine Vermutung, dass es sich um eine Blaue Atlas-Zeder handeln könnte.
Besten Dank für alle Hinweise!
Anbei ein paar Fotos:
ich freue mich, dieses Fachforum gefunden zu haben und erbitte die Experten um Hilfe bei der Bestimmung eines Nadelbaums.
Hintergrund: Kauf eines EFH samt Grundstück vor zwei Jahren. Unterhalb des Hauses steht ein recht stattlicher Nadelbaum auf einer am Boden verwilderten Grünfläche.
Ich bin absoluter Laie auf diesem Gebiet. Anhand Ihrer wunderbaren Funktion "Baumbestimmung" wäre es meine Vermutung, dass es sich um eine Blaue Atlas-Zeder handeln könnte.
Besten Dank für alle Hinweise!
Anbei ein paar Fotos:
- Dateianhänge
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- Zweig und Blätter
- 20150702_101629.jpg (323.41 KiB) 4886 mal betrachtet
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- Borke
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- Gesamtsicht
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Kiefernspezi
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Cryptomeria
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Tolles Exemplar. Da kannst du stolz sein, so einen Baum im Garten zu haben. Hoffentlich macht die Größe keine Probleme. Das ist ja in kleineren Gärten irgendwann oft der Fall.
Vg Wolfgang
Vg Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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Kiefernspezi
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Cryptomeria
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Ja, die Zeder wird ihren Habitus noch verändern, aber es wird mit dem Wachstum im Alter immer langsamer gehen, so dass sich das Auge eigentlich immer daran gewöhnt. Wenn eben sonst keiner irgendetwas wegen Grenzen,Windbruch usw.zu beanstanden hat, ist das grundsätzlich kein Problem. Je älter eine Zeder, desto schöner, wenn der Platz da ist.
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Danke für die netten Kommentare, und ja obwohl ich ja nichts dazu getan habe, ist dieser Baum mein ganzer Stolz im Garten. So etwa 15 Meter Höhe sollte er mindestens haben nach meiner Schätzung.
Ich plane mittelfristig den Wildwuchs unter dem Baum zu beseitigen, Gras zu pflanzen und so eine schöne, schattige Fläche für die Kids zum Spielen zu schaffen.
Die Höhe des Baums an sich wäre für mich nicht so problematisch. Allerdings ist die Zeder auch schon recht "raumfüllend" nach den Seiten hin.
Zwei Seiten sind einigermaßen unkritisch. Jedoch zur Straße hin überspannen die Äste bereits die gesamte Breite der Straße (ist eine Sackgasse) und zum Haus hin werden die Äste möglicherweise irgendwann an die Hauswand stoßen.
Muss/kann/sollte man da irgendetwas tun? Oder dumm gefragt, wer kann einem da helfen? Kennen sich Gärtnereien mit so etwas aus?
Ich plane mittelfristig den Wildwuchs unter dem Baum zu beseitigen, Gras zu pflanzen und so eine schöne, schattige Fläche für die Kids zum Spielen zu schaffen.
Die Höhe des Baums an sich wäre für mich nicht so problematisch. Allerdings ist die Zeder auch schon recht "raumfüllend" nach den Seiten hin.
Zwei Seiten sind einigermaßen unkritisch. Jedoch zur Straße hin überspannen die Äste bereits die gesamte Breite der Straße (ist eine Sackgasse) und zum Haus hin werden die Äste möglicherweise irgendwann an die Hauswand stoßen.
Muss/kann/sollte man da irgendetwas tun? Oder dumm gefragt, wer kann einem da helfen? Kennen sich Gärtnereien mit so etwas aus?
Über Gehwegen sind 2,5 Meter Freiheit, über Straßen sogar 4,5 Meter einzuhalten.
Es ist NICHT ratsam zu warten, bis die Stadt darauf beharrt, diese Werte herzustellen bzw. herstellen zu lassen, denn je älter das Holz, in das man schneidet, desto schlechter verträgt der Baum diesen Eingriff.
Mein Vorgehen wäre folgendes:
Zunächst schaut man mal, ob der Baum diese Maße erfüllt ... spätestens wenn der Müllwagen Kratzer bekommt, macht die Stadt streß.
Wenn er es nixcht tut, guckt man mal in der örtlichen Baumschutzsatzung (Internet), ob der Baum geschützt ist, oder man an dem herumschnitzen darf, wie man es für richtig hält, solange man dabei das Bundesnaturschutzgesetz (Brut und Nistschutz) beachtet.
Wenn der geschützt ist und größere Schnitte erforderlich wären, fragt man mal die Stadt, wie die den gern geschnitten hätte ... bei uns sind die sehr baumfreundlich ... ich hatte im März eine Baumbegehung einer mehrtriebigen Kirsche mit Kragenfäule, die an einem Wohnblock über ein Spielgerät hängt und von der bereits zwei 10m-Triebe abgeknickt sind ... der Typ von der Stadt sagte mir, daß die Kirsche bleibt, denn wenn die umfiele, mache die ja nichts kaputt ... scheiß auf Kinder, scheinbar gibt es hier zuviel davon.
Wenn das rechtliche geklärt ist, beauftragt man einen ANSTÄNDIGEN Baumpfleger mit der Arbeit ... gute Arbeit dauert leider und kostet in der Regel auch etwas mehr ... die Billiganbieter sind meist Tonne. Das klassische Billigangebot für deinen Baum beinhaltete beispielsweise die stammnahe Entfernung des kompletten in Richtung des Gehweges wachsenden Triebes sowie das Beischneiden des Restes, ein anständiger Baumpfleger versucht hingegen, Schnitte durch Kernholz (Schnitte je nach Baumart über 5-10cm Querschnitt) zu vermeiden und geht eventuell sogar nur mit der Handsäge in den Baum ... die Kettensäge ist für Fällungen und hat in der Baumpflege bis auf Ausnahmen meist nichts verloren. Lasse dir also beschreiben, wie und was der Baumpfleger schneiden will.
Wenn du dann den Betrieb deines Vertrauens gefunden hast, sei zu Hause und steh daneben (und nicht drunter, da werde ich dann auch schonmal recht pampig, drunter steht nichtmal mein Chef, ohne daß ich ihn anscheiße). Du zahlst und du entscheidest letztenendes, was wo geschnitten wird. Wenn dir irgendwas spanisch vorkommt, solltest du keine Scheu haben, mal nachzufragen, was der Typ im Baum da gerade machen will ... das wird den zwar nerven, aber DU ZAHLST.
Ohgott ... ich habe dich gerade zu meinem nervigsten Kunden erzogen, aber es steht dir zu und wenn du an dem Baum hängst, solltest du so handeln.
Es ist NICHT ratsam zu warten, bis die Stadt darauf beharrt, diese Werte herzustellen bzw. herstellen zu lassen, denn je älter das Holz, in das man schneidet, desto schlechter verträgt der Baum diesen Eingriff.
Mein Vorgehen wäre folgendes:
Zunächst schaut man mal, ob der Baum diese Maße erfüllt ... spätestens wenn der Müllwagen Kratzer bekommt, macht die Stadt streß.
Wenn er es nixcht tut, guckt man mal in der örtlichen Baumschutzsatzung (Internet), ob der Baum geschützt ist, oder man an dem herumschnitzen darf, wie man es für richtig hält, solange man dabei das Bundesnaturschutzgesetz (Brut und Nistschutz) beachtet.
Wenn der geschützt ist und größere Schnitte erforderlich wären, fragt man mal die Stadt, wie die den gern geschnitten hätte ... bei uns sind die sehr baumfreundlich ... ich hatte im März eine Baumbegehung einer mehrtriebigen Kirsche mit Kragenfäule, die an einem Wohnblock über ein Spielgerät hängt und von der bereits zwei 10m-Triebe abgeknickt sind ... der Typ von der Stadt sagte mir, daß die Kirsche bleibt, denn wenn die umfiele, mache die ja nichts kaputt ... scheiß auf Kinder, scheinbar gibt es hier zuviel davon.
Wenn das rechtliche geklärt ist, beauftragt man einen ANSTÄNDIGEN Baumpfleger mit der Arbeit ... gute Arbeit dauert leider und kostet in der Regel auch etwas mehr ... die Billiganbieter sind meist Tonne. Das klassische Billigangebot für deinen Baum beinhaltete beispielsweise die stammnahe Entfernung des kompletten in Richtung des Gehweges wachsenden Triebes sowie das Beischneiden des Restes, ein anständiger Baumpfleger versucht hingegen, Schnitte durch Kernholz (Schnitte je nach Baumart über 5-10cm Querschnitt) zu vermeiden und geht eventuell sogar nur mit der Handsäge in den Baum ... die Kettensäge ist für Fällungen und hat in der Baumpflege bis auf Ausnahmen meist nichts verloren. Lasse dir also beschreiben, wie und was der Baumpfleger schneiden will.
Wenn du dann den Betrieb deines Vertrauens gefunden hast, sei zu Hause und steh daneben (und nicht drunter, da werde ich dann auch schonmal recht pampig, drunter steht nichtmal mein Chef, ohne daß ich ihn anscheiße). Du zahlst und du entscheidest letztenendes, was wo geschnitten wird. Wenn dir irgendwas spanisch vorkommt, solltest du keine Scheu haben, mal nachzufragen, was der Typ im Baum da gerade machen will ... das wird den zwar nerven, aber DU ZAHLST.
Ohgott ... ich habe dich gerade zu meinem nervigsten Kunden erzogen, aber es steht dir zu und wenn du an dem Baum hängst, solltest du so handeln.
@LCV, Hessekopp: Danke für die weiteren Hinweise.
Laut der gültigen BschS sind "die üblichen Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit" nicht anmelde- oder genehmigungspflichtig.
Ich habe schon nach ortsansässigen Baumpflegebetrieben recherchiert und werde mir in absehbarer Zeit mal Vorschläge/Angebote unterbreiten lassen.
Grüße
LuMe
Laut der gültigen BschS sind "die üblichen Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit" nicht anmelde- oder genehmigungspflichtig.
Ich habe schon nach ortsansässigen Baumpflegebetrieben recherchiert und werde mir in absehbarer Zeit mal Vorschläge/Angebote unterbreiten lassen.
Grüße
LuMe