Thuja plicata (?) als forstwirtschaftlicher Waldbaum ?

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch (Konifere) in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Ja, Jason, Sorten gibt es viele. Als Waldbaum eignet sich jedoch am besten die Art. Die gibt es wirklich, die einfache Thuja plicata.
Die meisten Sorten hingegen dienen mehr der optischen Erbauung, die aber für geringeres Wachstum und Ertrag sorgen.
Also besser auf die Art setzen.

Viele Grüße

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Ich sehe das eigentlich auch so, nur die Unterschiede der genannten Sorten variieren nur in Nuancen:
Laut Lit. soll:
Atrovirens etwas schmaler wachsen
Aurescens wie die Art, nur die Spitzen der Triebe hellgün
Excelsa mit besonderer Winterhärte in Berlin selektiert, dünkelgrüne Benadlung, etwas horizontalere Stellung der Zweige.

Alle stark wüchsig, kaum Unterschiede.
Wahrscheinlich ist das ziemlich egal. Ich würde vielleicht sogar streuen, evtl. kommt ein schmalerer Baum besser mit Nassschnee zurecht, ein anderer mit Stürmen. Ich würde sie ohne Bedenken in der Baumschule meines Vertrauens kaufen und versuchsweise pflanzen.
Viel Erfolg
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Jason
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Beitrag von Jason »

Hallo Leute,

vielen Dank für eure Antworten.
Sind alles sehr Interessante Aspekte. Da ich im tiefen bayrischen Wald lebe - mit sehr viel Schnee werde ich verschiedene Pflänz'chen ausprobieren. Da sich besonders frosthart oder schlanker Wuchs also wenig Schnee-Aufliegefläche sehr gut anhört.

Werde euch in 20 Jahren mein Fazit posten können :lol: :lol:

MfG Jason

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Zur Sicherheit kannst Du ja einige Nootka-Zypresse pflanzen. Die sind für Kälte und Schnee gut geeignet.

Viele Grüße

che80
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Beitrag von che80 »

Die Riesenlebensbäume die in den Versuchen gepflanzt wurden, wurden sämtlichs aus Samen gezogen, die aus den verschiedenen Herkünften aus dem Heimatstandort stammten. Dabei wurde versucht von ähnlichen heimatlichen Bodenverhältnissen die Samen für die neuen Standorte zu gewinnen. Ob nun bestimmte Sorten die eigentlich als Heckenware gezogen wurden deinen Bodenverhältnissen vor Ort entsprechen ist schwierig zu sagen. Abgesehen davon sind diese auch schon geschnitten und eigentlich als Forstbaum nicht mehr gut geeignet. Versuche mal Kontakt mit den Forstlichen Versuchsanstalten aufzunehmen, um in Erfahrung zu bringen welche Pflanzen für deinen Standort am sinnvollsten sind. Und von denen Samen zu bekommen die du dann selbst ziehst.

VG Sören

Hessekopp
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Beitrag von Hessekopp »

Hallöchen,

vielleicht noch eine kleine Bemerkung zum Ausgangsposting von bee ...
in der Holzhandlung heißt Thuja plicata (Western) Red Cedar und die ist auch für den Außenbereich recht brauchbar, was den Anpflanzungsversuch im Forst erklären dürfte.
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