Ribes sp. ---> Ribes sanguineum

Ihr habt einen Laubbaum/ Strauch in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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LCV
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Ribes sp. ---> Ribes sanguineum

Beitrag von LCV »

Hallo,

heute im Markgräflerland echtes Aprilwetter. Relativ kühl, aber Sonne mit Wolken im 5-Minuten-Takt abwechselnd, zwischendurch vereinzelte Regentropfen und sogar ein paar Schneeflocken. War trotzdem die Gelegenheit für eine Wanderung. Da ist mir aber nur ein interessanter Strauch vor die Linse gekommen. Ich halte das für eine Johannisbeere.
Lt. R/B käme nur Ribes sanguineum in Frage. Bei Obstgehölzen gibt es aber erfahrungsgemäß jede Menge Sorten. Ich kenne mich da weniger aus.
Wer kann diese tollen Blüten sicher identifizieren?

Gruß Frank
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Kiefer
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Beitrag von Kiefer »

Hast Du bereits: Es ist Ribes sanguineum :)!

Grüße,
Andreas

Spinnich
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Blutjohannisbeere

Beitrag von Spinnich »

Hi Frank,
empfehle unbedingt im Herbst oder Spätwinter Steckhölzer zu probieren.
Die Blüten sind von allen Stechimmenarten sehr begehrt und natürlich auch ein Augenschmaus, später blaue Beerenfrüchte.
Vermehrung geht sehr leicht.

Gruß Spinnich :)
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -

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LCV
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Beitrag von LCV »

@ Andreas: Danke für die Bestätigung.

@ Spinnich: Ich habe nicht die Absicht, Obst anzubauen. Meine räumlichen Möglichkeiten sind voll ausgeschöpft. Ich wohne in der Stadt, habe keinen Garten mehr, nur den Balkon. Der ist mit meiner Toona sinensis voll ausgereizt.

AndreasG.
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Re: Blutjohannisbeere

Beitrag von AndreasG. »

Spinnich hat geschrieben: später blaue Beerenfrüchte.
Habe ich bei Ribes sanguineum noch nie gesehen. In Berlin stand so ein Strauch direkt im Hof. Geblüht hat er regelmäßig, Früchte gab es nie.

Kiefer
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Beitrag von Kiefer »

Ja, ich denke mal, das mit den wenigen Früchten wird daran liegen, dass ja quasi sämtliche Blut- Johannisbeeren in den Gärten aus vegetativer Vermehrung stammen, also plusminus von Kap Arkona bis Garmisch- Partenkirchen und von Frankfurt/ Oder bis Aachen ein und derselbe Klon sind- und anscheinend nicht besonders selbstfertil...

Trotz reichlichen Hummelbesuches konnte auch ich nie mehr als max. drei Früchte pro Blütenstand beobachten, und auch an weit nicht jedem Blütenstand eines Strauches. Finde ich fast ein bisschen schade, denn so hätte man Blütenzierde und lecker Johannisbeeren, aber eine solche Johannisbeere muss wohl erst noch erfunden werden ;)...

Spinnich
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Ribes sanguineum)

Beitrag von Spinnich »

Hallo,

an alten Sträuchern, werden schon mal 3-4m hoch, kann man regelmäßig Fruchtansatz finden, jedoch nicht in üppigen Trauben wie nach dem Blütenflor zu erwarten wäre. Die Beeren sind also nicht ganz so üppig, aber doch regelmäßig zu finden und mit der blauen Farbe auch attraktiv.
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Blut ... beere2.jpg

Nach Hinweis auf Wiki sind die Beeren zwar ungiftig:"essbar und besitzen wenig Aroma", aber nach anderen Hinweisen gilt auch:"die Früchte sind nicht genießbar"

Also auch bei reichlicherem Fruchtansatz allenfalls ein Augenschmaus!

Gruß Spinnich :wink:
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- Georg Christoph Lichtenberg -

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